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Ziel: Höchster Verwöhngenuss

9. Februar 2017

Posthotel in Achenkirch gilt als Mekka der Wellness-Szene auf fast allen Ebenen

„Ich will den ganzen Tag den Bademantel anbehalten, mich verwöhnen lassen. Nach dem Frühstücksbüfett steht die Ganzkörpermassage auf dem Terminplan der Besucherin des wohl schönsten Wellness-Tempels Europas. Danach klafft eine Lücke bis zum nächsten Tag. „Das hat seinen Grund, am Nachmittag werde ich mich in den Whirlpool legen, werden im Süß- oder auch im Salzwasser schwimmen“, erzählt Ingrid. Sie ist in einem Alter, in dem nicht mehr die Zukunftspläne im Mittelpunkt des Lebens stehen. Nachdem sie in einer norddeutschen Großstadt aus einem kleinen Friseursalon mehrere gut gehende Geschäfte entwickelt hat, möchte sie sich für die vielen Tage belohnen, die mit mehr als zwölf Stunden Arbeit gefüllt waren. Dafür hat sie die richtige Adresse gefunden: das Posthotel in Achenkirch, unweit der Grenze zu Deutschland, am Fuße des Karwendelgebirges.

Das Posthotel ist ein Domizil für Menschen, die dort ihre Zeit in absoluter Ruhe genießen wollen. „Es war für uns eine sehr schwere Entscheidung, keine Familien mehr mit Kindern aufzunehmen. Aber wir wollen unser Konzept jetzt so anbieten, wie es die Mehrheit der Stammgäste möchte“, erklärt Karl Christian Reiter. Der Hotelinhaber investiert seit einigen Jahren in dieses Erfolgsrezept. Im vergangenen Jahr waren es sieben Millionen Euro, die in das 280-Betten-Objekt einflossen. Hellere Räume, ein mediterranes Gefühl durch ein einzigartiges Lichtkonzept und die Renovierung mehrerer Hotelzimmer standen dabei im Mittelpunkt. Im laufenden Jahr werden nochmals acht Millionen Euro in die Hand genommen, um dem Ziel näher zu kommen. Mit der Reise zum inneren Ich sollen alle Alltagsfaktoren für die Zeit ausgeblendet werden, in der ein Gast die Tür zum Posthotel durchschritten hat. „Eigentlich hat die Zeitreise schon begonnen, wenn man mit dem Auto in die große Hotelgarage in Richtung Empfang fährt“, erzählt ein Gast. Der Schweizer ist mittleren Alters und hat sich selbst ein paar Tage Posthotel verordnet, weil er im Beruf vollends gefordert ist.

Seine Entspannung findet er in den „Versunkenen Tempel“, der Ruhe und Entspannung regelrecht aufdrängt. Hier haben alle Uhren dieser Welt ihre Gültigkeit verloren. Wenn dann die Ärztin Dr. Hu ihre Entspannungsanwendungen der Traditionellen Chinesischen Medizin einsetzt, um den Körper schon nach wenigen Stunden schwerelos und unbeschwert zu empfingen, ist der Hotelbesuch einem Bad im Jungbrunnen gleichzusetzen. „Die Traditionelle Chinesische Medizin wird auch im Zuge der nächsten Investitionen weiter ausgebaut. Sie hilft den Gästen. Deren Wohlbefinden steht für uns an erster Stelle“, betont Karl Christian Reiter und deutet auf die großzügigen Räume, in denen die Shaolin-Mönche mit den Gästen ihre aktiven Entspannungsübungen praktizieren. Eine gläserne Brücke zum Zörerhaus, in dem diese Übungsstunden vermittelt werden sowie eine Freiluftfläche für die sportlichen Angebote sollen in diesem Jahr zur Optimierung des Konzepts beitragen.

Um auf allen Ebenen zu optimieren, wird die Haubenküche zur Schauküche und eine neue Fitnessebene trägt zum Wohlgefühl der Gäste bei. Workshops mit entsprechend dafür ausgelegten Räumen und ein neues Bademantel-Restaurant werden ein neues Kapitel des schon führenden Hotels in Tirol abrunden. Der neue Skikeller, der auch für die Radfahrer angeboten wird, hat dort Lücken geschlossen, wo sie von Karl Christian Reiter entdeckt wurden. Mit einem versierten und höchst aufmerksamen 170-köpfigen Team sorgt er von der ersten bis zur letzten Minute dafür, dass die Tage im Posthotel in Achenkirch immer etwas ganz Besonderes im Leben der Gäste bleiben.

Kurt Sohnemann

 

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