Foto: Regina Röhrs

Wunderschöne Freiluftmotive auf Leinwand festgehalten

19. Juli 2020

Heimat- und Kulturverein Armsen richtet Kurs „Plein-Air“ mit Kunsttherapeuth Viktor Lau aus

Kürzlich vermittelte der Kunsttherapeut Viktor Lau bei einer Veranstaltung des Heimat- und Kulturvereins Armsen den Teilnehmenden Schritt für Schritt die Grundsätze des Malens in der freien Landschaft. Eigentlich war geplant in Armsen – dem Dorf der Quellen, Eichen, Gärten – auf Motivsuche zu gehen. Allerdings finden dort derzeit zahlreiche Ausbaumaßnahmen des Nahwärmenetzes sowie des Radweges von der Dorfmitte bis zur Landesstraße statt und damit wurden zahlreiche Motive schlecht erreichbar. Zudem ist das Dorfgemeinschaftshaus Armsen coronabedingt weiterhin geschlossen. Deshalb suchte das Organisations-Team einen neuen Standort und wich kurzerhand mit dem geplanten Freilichtmalerei-Kurs „Plein Air“ in die Ortschaft Eitze aus. „Mit der freundlichen Unterstützung durch Ortsbürgermeisterin Anja König sowie Margret Wagner von der Gaststätte ‚Am Kamin‘ war es uns dann möglich, unser Kurs-Angebot aufrecht zu erhalten“, freute sich die 1. Vorsitzende Regina Röhrs.
Nach einer kleinen Einführung bei Kaffee und Kuchen ging es anschließend auf einen Spaziergang durch den Ort, um mögliche Standorte zu besichtigen. Zunächst führte der Weg zum „Stoffers Hoff“ von Biobäuerin Elisabeth Fresen. Der liebevoll wieder aufgebaute und eingerichtete alte Speicher stammt eigentlich aus Stedebergen und beherbergt nun den kürzlich neu eröffneten SB-Bio-Laden.
Entlang des Gohbachs ging es mit Blick auf den alten Speicher anno 1721 auf dem Hof von Karsten Oestmann – eines der ältesten Fachwerkhäuser im Ort – weiter über die Gohbachbrücke hin zum Mühlenteich und der Eitzer Wassermühle. Von dort führte der Rundweg vorbei am Dorfgemeinschaftshaus und einigen wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern wieder zurück.
In Anschluss wurden unter fachkundiger Anleitung die ersten Skizzen erstellt. Denn zuerst ist es erforderlich, das gewählte Motiv auf der Leinwand mit Kreide oder Bleistift festzuhalten, das heißt die Aufteilung des Bildes mit den wichtigsten Inhalten ist kurz zu umreißen. Um den richtigen Landschafts-Ausschnitt festzulegen, wurde eine selbst gemachte Schablone oder auch die Kamera des Smartphones genutzt. Der alte Oestmann’sche Speicher, wie auch der Speicher auf „Stoffers Hoff“ waren lohnenswerte Ziele bei der Motivsuche.
An allen Tagen traf sich die Gruppe morgens an der Gaststätte „Am Kamin“, schwärmte aus und kam dann zu einem kleinen Mittagstisch im Clubraum wieder zusammen. Einige der Malenden vervollständigten anschließend ihr Kunstwerk windgeschützt auf der riesigen überdachten Terrasse. Der Wettergott hatte nur am letzten Tag kein Einsehen mit der kleinen Gruppe, die mit Staffelei, Klappstuhl und Malutensilien unterwegs und auf Motivsuche war. Daher fiel das geplante Malen in den Allerwiesen sprichwörtlich „komplett ins Wasser“.
Ein zweiter „Plein-Air“-Malkurs wurde auf den 3. und 5. August verschoben. Bärbel Drewes und Gudrun Oetting haben diesen Kurstermin neu ins Programm aufgenommen, da corona-bedingt einige Angebote ausfallen mussten.
Wer sich der motivierten Gruppe anschließen möchte, kann sich beim Organisations-Team, Bärbel Dewes, Telefon (04238)1390, oder Gudrun Oetting, Ruf (042319 73767, informieren und anmelden. Eine Bildergalerie mit Impressionen befindet sich auf der Homepage www.armsen.info.

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