Wie stimmen Sie sich auf die Adventszeit ein?

3. Dezember 2017

Heute, am 3. Dezember, feiern wir den 1. Advent.

Advent bezeichnet die Zeit, in der sich vor allem Christen auf das Fest der Geburt von Jesus von Nazareth vorbereiten. Der Begriff leitet sich aus dem lateinischen Wort „Adventus“ ab, was soviel wie „Ankunft“ bedeutet. Ursprünglich galt die Adventszeit als Fastenzeit und fand zwischen dem 11. November und der Erscheinung des Herrn am 6. Januar statt. 1917 wurde das Adventsfasten abgeschafft und von der katholischen Kirche nicht mehr verlangt. 

Die heutige Form des Advents hat ihre Wurzeln im 7. Jahrhundert. Damals legte Papst Gregor der Große fest, dass sich der Advent über vier Sonntage erstreckt. Sie sollten als Symbolik für die 4.000 Jahre stehen, die laut kirchlichen Geschichtsbüchern die Menschheit nach der Sünde im Paradies auf die Erlösung warten musste. Diese Regelung wurde jedoch erst 1570 durch Papst Pius V. rechtsgültig. Eine der bekanntesten Traditionen im Advent ist das Abzählen der Tage bis zum Weihnachtsfest. Dieser Brauch existiert in Deutschland seit Beginn des 20. Jahrhunderts und die Adventskalender haben seitdem die unterschiedlichsten Formen angenommen.

Seit 1920 gibt es zum Beispiel den Kalender mit kleinen Türchen, hinter denen sich Süßigkeiten, Bilder oder Spielzeug verbergen. Darüber hinaus ist es in vielen Haushalten Brauch, einen Adventskranz aufzustellen. Er wurde vom evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern 1839 eingeführt. Allerdings bestand er zu dieser Zeit aus 18 bis 24 Kerzen. Heute hingegen besitzt der Kranz nur noch vier Kerzen.

Wir organisieren einen Weihnachtsmarkt in der Oberschule Walsrode. Da machen alle Klassen und über 100 Schüler mit. Bei uns gibt es Cocktails, gebratene Champions und Cake-Pops sowie ein Minibuch mit guten Tipps. Das eingenommene Geld wird einer Hilfsorganisation gespendet. Zu Hause gibt es einen Adventskalender und einen Adventskranz. Wir fahren immer zu Weihnachten zu Dodenhof und besuchen auch den Weihnachtsmark in Celle. Allein, wenn man die Düfte riecht, weiß man, dass Weihnachten wird – Noah Draken aus Walsrode 

Einen Adventskranz gibt es nicht, aber wir fangen langsam an mit dem Dekorieren und steigern uns bis Heiligabend, immer etwas mehr. Ich hole jedes Jahr selbst die Dekoration mit Kugeln und Baumschmuck hervor. Da bin ich keiner Mode unterlegen. Wir backen auch Kekse selbst, und ich habe mit den beiden Enkeln schon gebastelt. Wir besuchen den örtlichen Weihnachtsmarkt und alle zwei Jahre den an der Meinerdinger Kirche. Der ist wunderschön und findet immer im Wechsel mit dem Sommerfest statt – Annelie Bertram aus Honerdingen

Kerzenschein, Frühstück, Mittagessen oder Abendessen gemeinsam mit der Familie – vor allem, wenn die Kinder schon groß sind – gehört für mich dazu. Man sitzt zusammen und verbringt gemeinsam Zeit, das ist mir wichtig. Meistens besuchen wir den Weihnachtsmarkt in Bremen. Glühweinduft, Glitzer und Glimmer gehören dazu. Gebastelt wurde früher immer viel. Jetzt ist die Zeit nicht mehr da und man arbeitet mehr. Aber manchmal versuche ich, mir die Zeit dafür zu nehmen. So wird der Adventskranz immer selbst gesteckt – Tanja Dijakow aus Walsrode

Für meine Mutter gibt es in diesem Jahr einen fertigen Adventskranz. Sonst bastle ich immer einen. Wir backen Kekse und dekorieren sie schön. Die Kekse werden in der Familie verteilt und für den Schulbasar gestiftet. Das gehört zur Adventszeit dazu, ebenso wie das Knusperhäuschen. Zum Backen kommt die ganze Familie zusammen. Es ist zwar immer etwas stressig, aber sehr schön! Wir wollen auch mit allen den Weihnachtsmarkt in Hannover besuchen. Einen Adventskalender, in Form von kleinen Säckchen, gibt es auch für jeden – Karin Lander aus Bad Fallingbostel

Ofenfeuer auf jeden Fall! Wenn wir zu Hause sind, machen wir jeden Abend den Kaminofen an. Der Glühwein steht auch schon bereit. Das Dekorieren, auch die Außendeko, übernehme ich. Ich hole die Deko vom Dachboden und packe alles aus. Weihnachtsmärkte besuchen wir begrenzt, weil meine Frau nicht mehr so gut zu Fuß ist. Da suchen wir uns ebene Märkte aus. Letztes Jahr waren wir in Lüneburg. Die haben viel Kopfsteinpflaster und es war einfach zu voll, sodass man gar nicht an manche Stände ran kam – Wolfgang Blaukat aus Bomlitz

Das Gesteck mache ich noch selbst. Ich wechsle öfter mal die Dekoration farblich. In diesem Jahr ist sie orange. Für meine beiden Enkel, fünf und elf Jahren, gibt es immer einen Adventskalender. Den kaufe ich aber, da ich nicht gerne bastle. Ich habe die Enkel täglich bei mir und genieße es. Ich habe überall Kerzen. Wenn mein Mann nach Hause kommt, sitzen wir zusammen, trinken Kaffee und essen selbst gebackene Kekse. Sonst fehlt oft die Zeit dazu. Wir lieben den Weihnachtsmarkt in Bockhorn – Silvia Kühn aus Bad Fallingbostel

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