Wie sieht für Sie der perfekte Sommer-Urlaubstag aus?

22. August 2021

„Gib jedem Tag die Chance, der Beste deines Lebens zu sein!“, riet schon Mark Twain.

Doch für jeden sieht der schönste, der perfekteste Tag ganz anders aus, auch im Urlaub. Jeder fünfte Deutsche hat sich in diesem Sommer im Urlaub weniger gut oder überhaupt nicht erholt. Laut dem Urlaubsreport der Krankenkasse DAK für das Jahr 2021 konnten sich 19 Prozent der Urlauber nicht entspannen. Besonders gestresst waren demnach die 30- bis 44-Jährigen. In dieser Altersgruppe hätten sich 28 Prozent der Urlauber nicht gut erholen können.

Vor allem Frauen konnten laut DAK nicht entspannen. Acht Prozent der weiblichen Befragten stimmten der Aussage zu, sich im Urlaub „überhaupt nicht“ erholt zu haben. Bei Männern waren es drei Prozent. Während einige ihren Urlaub mit Action verbinden, suchen die nächsten Entspannung pur – zwei Wochen lang einfach am Strand relaxen und maximal ein paar Sandburgen bauen. Andere stellen ein großes Sightseeing-Programm zusammen. Wieder andere nutzen den Urlaub, um endlich mal wieder mehr Sport zu treiben. Endlich ausschlafen und lesen – in den Tag bummeln – auch das erhoffen sich viele von ihrem Urlaub. Doch statt der gewünschten Erholung stellen sich häufig Unwohlsein und Mattigkeit ein.
Vor allem Menschen, die im Alltag stark gefordert sind, werden oft im Urlaub krank. Der Grund: Wenn der Körper zu lange einer Daueranspannung ausgesetzt war, kann er auftretende Ruhephasen als zusätzlichen Stress empfinden und entsprechend darauf reagieren. „Urlaub ist häufig die einzige Gelegenheit, den Ausgleich zum Berufsalltag zu schaffen, den Seele und Körper brauchen“, sagt Chefarzt Michael Stark aus Hamburg. Am besten baut man dazu auf Kontraste: „Jemand, der den ganzen Tag sitzt, sollte sich im Urlaub bewegen. Menschen, die überwiegend an Computern oder Maschinen arbeiten, sollten vor allem die Natur genießen. Berufstätige, die viel mit anderen Menschen zu tun haben, sollten dagegen auf Ruhe setzen.“

Der wäre auf Kuba! Ich bin Frühaufsteher, dann habe ich mehr vom Tag. Vor 40 Jahren war ich das erste Mal auf Kuba. Mit gefallen das Land und die Menschen. Trotz all der Armut sind sie immer lebenslustig und fröhlich. An allen Ecken wird Musik gemacht. Ich reise gerne mit dem Mofa querfeldein. Obwohl man die Sprache nicht spricht, gehört man in kurzer Zeit einfach dazu. Ich liebe dort auch das Schnorcheln. Tauchen ist dort nicht erforderlich, man muss nur 500 Meter rausschwimmen und schon ist man am Korallenriff. Es ist ein Traum. Oft werden spontan Feste gefeiert. Das kubanische Essen ist auch super. Ich probiere immer alles und weiß manchmal gar nicht, was das ist – Helmut Sündermann aus Rosebruch

Der findet am Meer in Dänemark statt. Wir waren dieses Jahr schon im Urlaub, in Dänemark im Ferienhaus. Kein Wecker, der einen weckt, und man muss nicht zur Schule oder zur Arbeit. Man hat einfach Zeit für die Familie. Papa holt Brötchen, und wir frühstücken schön mit Nutella, Mett und jeden Morgen ein Ei. Dafür bleibt im Alltag nicht die Zeit. Auf jeden Fall soll der Tag sonnig sein. Wir hatten Sonne und Wind, alles, was dazugehört – eben auch Strandspaziergänge mit dem Hund. Ab und an gehen wir abends Essen, dann bleibt die Küche sauber, und Mama hat frei. Dann spielen wir auch oft Karten wie Uno, das ist toll – Otto und Ernesto Gries aus Bomlitz

Wir fahren seit 40 Jahren mit unserem Wohnwagen überall hin, wo es uns gefällt, und haben schon viel bereist. Wenn das Wetter mitspielt, ist es überall schön. Doch wir nehmen das Wetter, wie es gerade kommt, auch wenn es mal regnet. Ausschlafen und die Seele baumeln lassen gehören dazu. Schön Frühstücken, und mittags gehen wir schon mal aus zum Essen. Dann handarbeite ich gerne. Ich häkle Spitzen an Leinentücher, die meine Mutter gewebt hat. Ich stricke auch Socken und Mützen für Freunde und die Familie. Ich habe immer zu tun und kann nicht still sitzen. Wenn die Hände nicht mehr wollen, dann lese ich. Wir gucken uns auch gerne die Sehenswürdigkeiten im Urlaubsort an. Was so in der Nähe ist, nehmen wir mit – Grete Darling aus Oerbke

Der findet nicht in Walsrode, sondern am Meer mit Freundin, Kind und Hund statt. Egal wo, Hauptsache am Wasser, möglichst der Atlantik. Ausschlafen ist uns nicht so wichtig. Wir nutzen lieber den Tag, schauen uns die Gegend an und setzen uns dann gerne ins Café. Wir sind lieber Selbstversorger, als in einem Hotel. Schön ist es, wenn man nicht an einem Ort gebunden ist, sondern mit dem VW-Bus einfach durch die Gegend reist. Am Besten ist es, wenn man nicht weiß, wo man landet und nächtigt. 15 bis 25 Grad sind optimal, daher ist uns der Urlaub im Winter und Herbst lieber. Wir nehmen uns alle paar Wochen eine kleine Auszeit und fahren mit dem Bus umher. Nun mit dem Nachwuchs ist es schon etwas anderes – Nino Tonne und Maria Schwiering aus Walsrode

Erst einmal bis 9 Uhr ausschlafen und den Tag langsam, entspannt angehen lassen. Dann Frühstück mit der Familie. Es ist schön, auch mal frühstücken zu gehen. Zum perfekten Tag gehört auch, am Strand spazieren zu gehen. Das sollte man viel öfter machen. Auf jeden Fall ans Wasser, das ist die erste Wahl. Auch von der Promenade in Hamburg die Pötte und Kreuzfahrtschiffe begucken, Gedanken schweifen lassen, da kommt Urlaubsfeeling auf. Zwischendurch mal am Strandcafé einen Kaffee trinken und abends vielleicht lecker Essen gehen. Das Utspann in Bad Fallingbostel ist sehr zu empfehlen. Eine positive Einstellung zum Leben und zum Beruf ist generell wichtig – Mareike Zöllner aus Benefeld

Das Beste ist, ohne Termindruck und ohne auf die Uhr zu gucken, aufzustehen, wann man Lust hat. Wir lassen uns im Urlaub gerne bedienen, doch wir nehmen auch gerne eine Ferienwohnung und versorgen uns selbst. Ich bin mit den Kindern gerne an der Ostsee, und wir lieben Fehmarn. Abends gehen wir dann zum Essen. Mein Sohn wollte eigentlich mit Oma und Opa in die Türkei reisen. Nun wurden alle Flüge gestrichen. Für Kinder gibt es noch keine Impfung, und er müsste nach der Reise in Quarantäne. Doch das lässt sich mit der Schule nicht vereinbaren. Dafür nehmen ihn die Großeltern mit auf einen Rundflug und zur Kanutour auf die Böhme – Jane Nieber mit Lea-Sophie und Jan-Hauke aus Walsrode

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