Wie muss Ihr Weihnachtsbaum aussehen?

18. Dezember 2016

Echte Tanne ist nicht zu ersetzen

„Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter!“ Das schöne alte Weihnachtslied gehört genauso wie der Christbaum zu Weihnachten. Jährlich werden im Dezember um die 25 Millionen Weihnachtsbäume in Deutschland gekauft. Meistens werden sie schon einen Tag vorher aufgestellt und geschmückt. Sie kommen nach Neujahr wieder raus, wenn sie Glück haben, erst am Dreikönigsfest. Eine Alternative sind die kleineren Varianten, mit Wurzeln oder die Kunststoffbäume, an denen bereits alles drin und dran ist und die garantiert nicht nadeln. Für die liebgewonnenen Rituale und der Atmosphäre am Weihnachtsabend ist der Baum unabdingbar. Die Herstellung der künstlichen Konterparts dürfte nicht ohne Umweltbelastung vonstatten gehen, zumal sie zumeist aus Erdöl hergestellt werden. Die meisten deutschen immergrünen Bäume kommen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der klassische Weihnachtsbaum hat seit einigen hundert Jahren Tradition und gehört vor allem für Familien mit Kindern zum Fest. Allein der Duft eines grünen Baumes sorgt in der Stube für tolle Atmosphäre und weckt Erinnerungen. Vier Millionen Exemplare – Fichten, Kiefern und Douglasien – kommen aus Dänemark. Aber auch an den in Deutschland gewachsenen Bäumen erfreuen sich Menschen in den Nachbarländern. Rund eine Million der Gewächse wurden 2015 vor allem in die Schweiz, nach Frankreich, Österreich sowie nach Polen verkauft. Der Umsatz der Branche pro Jahr – rund 700 Millionen Euro.

Wir haben Schmuck für fünf Bäume. Nur schade, dass es kein altes Lametta mehr gibt. Das neue hängt so komisch. Dafür gibt es jetzt eine Kette, die wir um den Baum hängen. Unsere Tochter hat am 19. Dezember Geburtstag. Kurz danach wird der Baum aufgestellt. Wenn die ersten Nadeln fallen, geht er über den Balkon. Da wir ihn den ganz Tag leuchten sehen wollen, haben wir elektrische Kerzen. Die sind über 25 Jahre alt. Dann kommen noch Vögel und alte Kugeln in rot und silber dran. Es darf nicht zu viel dran sein. Dieses Jahr haben wir einen wirklich schön gewachsenen Baum – Margrit und Reinhold Rose aus Ahlden

Hauptsache grün! Er muss der Wohnung von der Höhe her angepasst sein. Da ich neu in der Region bin, haben wir dieses Jahr einen Baum vom Baumarkt, sonst immer direkt vom Anbieter. Wir stellen den Baum meistens eine Woche vorher auf, damit man etwas davon hat. Gemeinsam mit den Kindern schmücken wir den Baum mit Strohsternen von der Oma – ganz einfach, ohne Lametta und Gedöns – dazu rote Kugeln. Echte Kerzen gibt es erst wieder, wenn die Kinder älter sind. Ganz oben kommt noch ein Strohstern auf die Spitze, mehr brauchen wir nicht – Jürgen Körner aus Walsrode

Auf jeden Fall eine Nordmanntanne. Wir schmücken den Baum jedes Jahr rot-gold. Er muss zwei Meter hoch und schön breit und gut gefüllt sein. Er wird einen Tag vor Heiligabend in den Ständer gestellt und mit den Kindern bei Musik geschmückt. Das stärkt die Vorfreunde auf Weihnachten! Der Tannenbaum bleibt bis zum 6. Januar stehen. Wir holen ihn meistens aus dem Paterbusch oder vom Combi, wie es gefällt. Im Paterbusch sind die Bäume frisch geschlagen und halten länger. Erst wird gegessen, dann kommen die Geschenke – Janin Wundschuh mit Jana Rosebrock aus  Dreeßel

Er ist traditionell mit Wurzeln. Ich habe immer zwei kleine Bäume, weil ich sie bereits zum ersten Advent zur Dekoration in die beiden Fenster, rechts und links vom Eingang stelle. Ich bereite alles schon vor Weihnachten vor, sonst ist die Zeit zu kurz, das lohnt sonst nicht. Ich finde es auch schön, über die ganze Adventszeit die Bäume in rot und gold anzusehen. In der Wohnung stehen überall beleuchtete Weihnachtsgestecke und natürlich auch ein Adventskranz – Waltraud Meding aus Dorfmark

Mein Kinder kümmern sich um den Baum. Er muss gut gewachsen sein und schöne Zweige haben – von allen Seiten perfekt. Und wenn nicht, dann wird er so hingedreht, dass es passt. In diesem Jahr sind meine Kinder extra losgefahren, um die passenden Weihnachtskugeln zu kaufen. Ich lasse mich überraschen. Einen Tag vorher wird er mit den Enkelkindern geschmückt. Die  Adventsmusik läuft nebenbei. Heiligabend gehen die Kinder ins Dorf, um den Weihnachtsmann zu suchen, die Rentiere bekommen Heu. Wenn die Kuhglocke läutet, wissen die Kinder, der Weihnachtsmann war da – Marlies Jänecke aus Buchholz

Wir haben einen ganz traditionellen Baum aus der Region. Mein Mann sucht ihn aus und stellt ihn auf. Als die Kinder noch klein waren, haben wir alle zusammen den Baum geschmückt. Wir haben noch alte Christbaumkugeln auf dem Dachboden. Aber die Wohnung ist sehr klein geworden. Daher steht der Baum nicht mehr im Wohnzimmer, sondern stark beleuchtet auf dem Balkon vor dem Fenster. Dafür haben wir einen Adventskranz auf dem Tisch. Da wir aus Sachsen kommen, darf auch der traditionelle Schwibb-Bogen im Fenster vom ersten Advent an nicht fehlen. Ebenso die Engel und Bergmänner – Joachim und Elke Jentzsch aus Walsrode



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