Wie hoch ist Ihr Etat für Weihnachtsgeschenke?

4. Dezember 2016

Was schenke ich wem? Und vor allem, wie viel Weihnachtsgeld gebe ich aus?

Persönlich sollte das Geschenk schon sein! Bücher, Spielwaren und Bekleidung werden wieder am häufigsten unter dem Weihnachtsbaum liegen. Insgesamt möchten 91 Prozent der Deutschen Freunden und Verwandten etwas schenken. Dafür werden sie durchschnittlich 274 Euro ausgeben. Das sind vier Prozent weniger, als im vergangenen Jahr. 

Laut einer aktuellen GfK-Umfrage kann der Handel daraus mit einem Umsatzvolumen für Geschenke von rund 14,3 Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft rechnen. Dafür spenden die Deutschen deutlich mehr. Bis einschließlich September stieg das Spendenvolumen um fast 14 Prozent.  „Um bei der Wahl des Geschenks nicht daneben zu greifen, verschenken die Deutschen auch gerne wieder Bargeld. Das dürfte vor allem in den Tagen nach dem Fest zu einem Großteil in die Kassen der Händler fließen. Insgesamt werden die Bargeschenke ein Volumen von 3,5 Milliarden Euro umfassen“, erklärt Dr. Wolfgang Adlwarth, GfK-Handelsexperte.

Das Weihnachtsbudget zeigt erwartungsgemäß deutliche Unterschiede je nach Alter und Einkommen. Während junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren durchschnittlich 134 Euro für Geschenke einplanen, steigt die Summe mit zunehmendem Alter bis auf 324 Euro bei den Über-55-Jährigen. In allen Altersstufen möchten die Deutschen etwas weniger ausgeben, als im vergangenen Jahr. 37 Prozent möchten mindestens ein Buch verschenken. In Durchschnitt werden für Lesestoff rund 40 Euro ausgegeben.

Wir schenken uns nicht mehr so viel. Lediglich für die Kinder sowie für meinen Neffen wird etwas gekauft. Meine Schwester besorgt etwas und ich bezahle es dann. Ich selbst habe keinen großen Wunsch, außer gesund zu bleiben und dass man Arbeit hat. Zu Weihnachten steht Schenken nicht im Vordergrund, höchstens eine Kleinigkeit, nur keinen Stress. Wir fahren nicht extra in die Großstadt, um Geschenke zu kaufen. Im Internet kaufe ich auch nicht. Wenn man vor Ort etwas Schönes sieht, nimmt man es mit – Frank Wolter aus Benefeld

Ich habe fünf Personen zu beschenken. Pro Person gebe ich 10 bis 15 Euro aus. Es wird im Internet bestellt, aber auch vor Ort gekauft. Auf den Weihnachtsmärkten finde ich nicht wirklich die Geschenke, die ich brauche. Ich weiß schon, wem ich was schenke. Ich selbst habe keinen besonderen Wunsch. Hauptsache man ist mit der Familie zusammen und feiert Weihnachten. Im Moment wird ein bisschen viel Werbung um Weihnachten gemacht. Das Einpacken der Geschenke macht Spaß und steigert die Vorfreude auf das Fest – Atessa Kaul aus Benefeld

Es gibt keinen Etat. Wir kaufen einfach, was uns gerade gefällt. Das kann auch mal ein Theaterbesuch, ein paar Tage an der Ostsee oder etwas ähnliches sein. In der Regel schenken meine Frau und ich uns nichts. Aber dann kommt oft spontan doch noch etwas. Wir haben verschiedene Einkaufsstellen, wie es gerade passt. Es kann auch mal beim Besuch eines Weihnachtsmarktes sein. Wir haben zwei Kinder und die Schwiegerkinder zu beschenken. Das Wichtigste für uns ist die Gesundheit und dass es uns und den Kinder gut geht – Kurt Kastenschmidt aus Bomlitz

Wir schenken den Kindern, dem Enkel und dem zwei Wochen alten Urenkel Geld und eine Kleinigkeit, die man in der Hand hat. Ich führe die Kasse bei uns, halte aber Absprache mit meinen Mann. Das Geschenke kaufen kann sich bis Weihnachten hinziehen. Wir sind am 2. Weihnachtsfeiertag zum Essen eingeladen. Vorher kommen alle zu uns. Mein Mann und ich haben schon lange das Schenken abgeschafft. Als wir noch flexibler waren, sind wir nach Weihnachten shoppen gegangen. Da haben wir für unser Geld mehr bekommen – Juliane Grabartz aus Bomlitz

Die Geschenke sind noch nicht alle zusammen. Für die liebe Ehefrau darf es auch mal etwas mehr sein, wenn ich sie damit überraschen kann. Wir beschenken acht Personen, die Kinder und Schwiegerkinder. Die Kinder haben schon spezielle Wünsche, die bekommt man vor Ort weniger, aber dafür in der Großstadt oder über das Internet. Ich selbst habe keine speziellen Wünsche. Das Beisammensein zählt, nicht das Schenken um des Schenkens willen. Es gibt kein Limit. Wenn ein Geschenk mal mehr kostet, ist es auch nicht so schlimm – Andreas Korzeniowski aus Benefeld

Wir Erwachsenen schenken uns nichts mehr, auch keine Kleinigkeit. Wir haben festgestellt, dass es nur noch ein Hin- und Hergeschiebe von Geld ist. Aber das tut dem Fest keinen Abbruch. Die Familie kommt zusammen. Wir hängen 30 Rubbellose an den Weihnachtsbaum und freuen uns über die Nieten oder wir spielen Spiele. Das macht mehr Spaß, als alles andere. Die Kinder bekommen nur noch zum Geburtstag etwas. Was wir brauchen, besorgen wir das Jahr über. Einzige Ausnahme ist das einjährige Enkelkind – Andreas Wagenholz aus Ebbingen

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