Wie halten Sie sich fit?

20. Oktober 2019

Die meisten kennen den Spruch „Wer rastet, der rostet“.

Erwiesenermaßen helfen Radfahren, Laufen und auch Krafttraining, im Alter lange fit zu bleiben. Während Risikofaktoren wie hoher Blutdruck, Diabetes, Rauchen und Fettstoffwechselstörungen große Aufmerksamkeit geschenkt wird und diese meist durch Medikamente behandelt werden, wird die körperliche Inaktivität als Risikofaktor unterschätzt. Seit den 90er-Jahren ist Bewegungsmangel als Risikofaktor anerkannt.

Nach aktuellen Studien steht die körperliche Aktivität im Behandlungskonzept gleichberechtigt – und dabei preiswerter – neben einer medikamentösen Therapie. Bei allen Erkrankungen von Herz und Lunge, bei Hochdruck oder Diabetes mellitus, bei Osteoporose und Tumorleiden, aber auch bei Depressionen sollte regelmäßige körperliche Aktivität „verschrieben“ werden, denn Inaktivität und Bewegungsmangel sind krankmachende Faktoren. Unter körperlicher Aktivität versteht man jede Aktivität, die eine Steigerung des Energieumsatzes zur Folge hat. Körperliche Aktivität wird dann zu Übung, Training und Sport, wenn sie geplant, strukturiert, wiederholt und zielgerichtet ist.
Fitness wird von vielen nur mit Leistungssport in Verbindung gebracht. Fitness umfasst körperliche Funktionen wie Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer, aber auch geistige Aktivitäten und psychische Bereitschaft und Einstellungen. Gerade im Herbst und Winter lohnt es sich, draußen Sport zu treiben. Das Licht ist äußerst wichtig für die Vitamin-D-Produktion, zudem werde der Stoffwechsel angekurbelt. Wer etwas für seine Gelenkigkeit und Koordination tun möchte, kann einen Yoga- oder Pilates-Kurs besuchen.

Ich mache zu Hause Fitness und habe dafür eine App „Fett burning-Workout“. Jeden Tag, fünf Minuten soll man das machen. Ich habe versucht, zwei Wochen durchzuhalten und habe mich danach schon besser gefühlt. Dabei geht es an die Problemzonen. Fünf Minuten am Tag sind nicht schlimm und bringen effektiv etwas. Ernährung ist aber auch wichtig. Ich habe angefangen, mehr Obst zu essen und trinke fast nur Wasser. Mein Freund und ich wollen einmal die Woche nur einen leichten Salat essen. Joggen schaffe ich wegen der Arbeit nicht, aber ich fahre jeden Morgen mit dem Rad zur Arbeit – Meike Schütt aus Walsrode

Ich habe einen Hund und das reicht mir. Der muss täglich dreimal bei Wind und Wetter raus, da ein Jagdhund mit drinsteckt. Je nachdem ob ich arbeiten muss, sind die Touren. Morgens gehe ich meistens eine halbe Stunde, mittags und abends auch noch mal. An freien Tagen gehen wir auch schon mal eine Stunde, je nach Wetterlage. Ansonsten bin ich ein Sportmuffel und stehe dazu. Ich habe schon viel ausprobiert – autogenes Training, Schwimmen, Handball – aber ich habe festgestellt, das ist alles nicht mein Ding. Sehr zum Leidwesen meiner Eltern, die sehr sportlich sind – Katrin Porath aus Walsrode

Ich bin leistungsfähig und gesund. Ich mache regelmäßig Sport und gehe einmal die Woche in die „Muckibude“. Ansonsten walke ich mit einer Gruppe zweimal die Woche zwölf Kilometer. Das geht von 17 bis 20 Uhr, da wir auch viel schnuddeln. Im Urlaub radle und wandere ich. Ernährung gehört für mich auf alle Fälle dazu. Ich esse „Mischkost“, bin kein Vegetarier, aber ich koche regional und immer frisch. Ich fühle mich wohl und gesund durch den Sport. Die Gruppe zieht mich oft mit. Alleine macht man es nicht so intensiv. Im Studio trifft man auch Gleichgesinnte und pflegt soziale Kontakte – Ute Mertens aus Wuppertal

Sport mache ich, wie ich kann und Zeit habe. Ich bin nicht im Fitnessstudio, sondern versuche, einmal die Woche fünf Kilometer zu joggen. Wir haben eine neue Strecke am Hellteich. Wenn das Wetter nicht passt, gehe ich auch nicht los, ansonsten geht es durch den Wald. In der dunklen Zeit versuche ich, mittags zu laufen. Es kommt aber auf die Temperaturen an. Unter fünf Grad macht es mir keinen Spaß und auch als es so heiß war, bin ich oft nicht gelaufen. Man soll es ja nicht übertreiben. Aber ich fahre öfters mit dem Rad zur Arbeit. Das geht meist schneller, und ich muss keinen Parkplatz suchen – Gerd Ehlermann aus Walsrode

Ich mache ab und zu Sport. Wenn, dann fahre ich in meiner Freizeit mit dem Fahrrad fünf Kilometer durch die Gegend. Ich kann essen, was ich will, ich nehme nicht zu. Ich esse aber generell nicht viel. Ich bin angehender Tischler im ersten Lehrjahr und daher körperlich aktiv. Da ist man immer auf den Beinen, vor allem, wenn man Bretter per Hand aushobelt. Das ist schon anstrengend. Daher vermisse ich auch keinen Sportunterricht und bin auch nicht im Verein aktiv – Pascal Staisch aus Walsrode

Seit ich meinen Sohn vor drei Jahren bekommen habe, bin ich im Walsroder Sportverein. Vorher war ich 15 Jahre lang im Fitnessstudio und bin auch dort in die Sauna gegangen. Mit Kind schaffe ich es nicht so oft, da die Großeltern nicht immer Zeit zum Aufpassen haben. Ich hatte dort ausschließlich Kurse besucht. Im Sportverein mache ich einmal die Woche Tabata. Der Sportverein ist unschlagbar, was das Angebot betrifft und ist sehr günstig. Wenn ich wollte, könnte ich mehr Kurse belegen, aber das bekomme ich zeitlich nicht hin. Die meisten Kurse sind zum Abend hin und da ist Zu-Bett-Geh-Zeit – Vanessa Marigou mit Milo aus Walsrode

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