Wie halten Sie sich fit und gesund?

8. Februar 2015

Während Risikofaktoren wie hoher Blutdruck, Diabetes, Rauchen und Fettstoffwechselstörungen große Aufmerksamkeit geschenkt wird und diese meist durch Medikamente behandelt werden, wird die körperliche Inaktivität als Risikofaktor unterschätzt. Seit den 90er Jahren ist Bewegungsmangel als Risikofaktor anerkannt. Nach aktuellen Studien steht die körperliche Aktivität im Behandlungskonzept gleichberechtigt – und dabei preiswerter – neben einer medikamentösen Therapie.

Bei allen Erkrankungen von Herz und Lunge, bei Hochdruck oder Diabetes mellitus, bei Osteoporose und Tumorleiden, aber auch bei Depressionen sollte regelmäßige körperliche Aktivität „verschrieben“ werden, denn Inaktivität und Bewegungsmangel sind krankmachende Faktoren. Unter körperlicher Aktivität versteht man jede Aktivität, die eine Steigerung des Energieumsatzes zur Folge hat. Körperliche Aktivität wird dann zu Übung, Training und Sport, wenn sie geplant, strukturiert, wiederholt und zielgerichtet ist.

Fitness wird von vielen nur mit Leistungssport in Verbindung gebracht. Fitness umfasst körperliche Funktionen wie Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer, aber auch geistige Aktivitäten und psychische Bereitschaft und Einstellungen. Fitness ist somit Teil der Gesundheit. Regelmäßige körperliche Aktivität führt zu einer Vielzahl von Anpassungserscheinungen. Körperliche Aktivität bewirkt zunächst Änderungen und Anpassungen in der arbeitenden Muskulatur.

Der Zellstoffwechsel wird effektiver, indem der Sauerstoffverbrauch für eine gleiche Leistung abnimmt. In zweiter Linie beobachtet man Anpassungserscheinungen an Herz und Kreislauf. Unter anderem nehmen bei gleicher Leistung der Sauerstoffverbrauch in der arbeitenden Muskulatur und die Herzfrequenz ab.

Einmal die Woche gehen wir zum Schwimmen. Meine Tochter macht außerdem noch Hip-Hop und Pilates. Wir kochen gesund. Fertiggerichte sind komplett gestrichen. Es geht auch ohne. Zur gesunden Ernährung gehören  Obst und Gemüse. Wir kaufen auch im Discounter und nehmen Tiefkühlkost. Fleisch gleichen wir oft mit Gemüse aus. Ich habe mit dem Rauchen aufgehört. Wir haben gesundheitsbedingt die Ernährung umgestellt und schon einige Kilo abgenommen. Man hat mehr Lebensfreude und Lebensqualität – Claudia Oehus mit Sina und Finnia aus Bad Fallingbostel 

Claudia-Oehus-mit-Sina-u--Finnia

 

Gesunde Ernährung ist wichtig. Ich esse schon mal Obst. Gemüse gehört für mich zu jeder warmen Mahlzeit dazu. Essen muss nun mal sein. Sportlich mache ich nichts. Da ich den ganzen Tag im Inventurservice tätig bin, bin ich den ganzen Tag auf den Beinen und kann den Sport schlecht in den Alltag einbauen. Aber das ersetzt leider nicht den Sport. Ich gehe höchstens mal am Wochenende zum Schwimmen. Ich würde gerne mit dem Rauchen aufhören. Aber im Moment schaffe ich es nicht und bin nicht motiviert – Philip Zemisch aus Halle

Philip-Zemisch

Eine gute Mischung aus Sport, gesunder Ernährung und kein Stress hält gesund! Was zählt, ist auch die Veranlagung. Daher ist es wichtig, zur Vorsorge zu gehen, wenn Krebserkrankungen in der Familie vorliegen. Je früher die Krankheit entdeckt wird, um so größer sind die Heilungschancen. Ich gehe regelmäßig zum Schwimmen. Gerade wenn man den ganzen Tag im Büro ist, tut die Bewegung im Wasser dem Rücken und den Gelenken gut. Man versucht sich gesund zu ernähren. Oft hat man nach der Arbeit keine große Lust, sich zum Kochen in die Küche zu stellen, doch man versucht es, so gut es geht – Anne-Marie Niemeyer aus Bad Fallingbostel

Anne-Marie-Niemeyer

Wir haben zwei Hunde, da müssen wir jeden Tag raus und laufen bei Wind und Wetter zwei Stunden. Es macht Spaß und Sport ist genug. Viel mehr Freizeit haben wir nicht, da wir noch auf dem Hof Pferde, Kühe, Hühner und Tauben haben. Ich versuche, möglichst alles selbst zu kochen, ohne Fertiggerichte, Bindemittel und Zusatzstoffe. Es gibt Obst und Gemüse, aber auch ab und zu Süßigkeiten. Die müssen auch sein. Man kann nicht auf alles verzichten – Hannah Hoppenstedt und Anne Michaelis-Schaaf aus Elferdingen

Anne-Michaelis-Schaaf-mit-Hanah-Hoppenstedt

Wenn möglich, gehe ich zwei bis drei Mal die Woche zum Schwimmen und bin viel an der frischen Luft. In der Woche geht mein Mann oft mit dem Hund, am Wochenende habe ich die Zeit dazu. Ansonsten koche ich immer frisch – keine Fertiggerichte! Es gibt viel frisches Obst und Gemüse. Wir haben ein Gemüse-Abo. Da gibt es dann auch mal exotische Gemüsesorten wie „Topinambur“, „Pastinake“ oder Schwarzwurzeln. Die Rezepte stehen auf dem Lieferschein. Wir holen aber auch viel frische Ware vom Wochenmarkt. Zu den Händlern haben wir Vertrauen und sind immer gut beraten – Nicoline von Ulmenstein aus Stellichte

Nicoline-von-Ulmenstein

Ich esse seit 30 Jahren kein Fleisch, lebe vegetarisch und benötige keine Zusatzstoffe. Drei bis vier Mal die Woche mache ich Zumba mit. Das macht viel Spaß. Mit einer Wandergruppe gehe ich regelmäßig wandern. Meine Söhne essen Fleisch. Ich bereite es ihnen gerne zu, schmecke es aber nicht ab. Das müssen sie schon selbst tun. Wenn ich an der Fleischtheke stehe, bin ich oft ratlos, weil ich nicht weiß, wie das Fleisch zubereitet wird. Ich gehe nie zum Arzt, auch nicht zur Vorsorge. Das ist einfach nicht mein Ding – Gyde Birk aus Preetz

 

Gyde-Birk

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