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Wie feiern Sie dieses Jahr Silvester?

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Erneut dürfen keine Feuerwerkskörper verkauft werden

Zisch, knall, bumm, peng – so hört es sich normalerweise in der Silvesternacht an, begleitet mit staunenden „Oh´s“ und „Ah´s“ der Zuschauenden! Pünktlich um Mitternacht werden Millionen von Böllern und Raketen gezündet, mit Lärm symbolisch die bösen Geister des alten Jahres vertrieben und das neue Jahr wird begrüßt. Doch in diesem Jahr gibt es aufgrund von Corona keine Feuerwerkskörper zu kaufen, denn jedes Jahr verletzen sich Menschen durch Böller oder Raketen und müssen im Krankenhaus behandelt werden. Um die Krankenhäuser wegen der Corona-Patienten nicht noch zusätzlich mit Unfallopfern zu belasten, ist das Böllern verboten.

Die meisten Haustiere und deren Besitzer freuen sich über diese Regelung. Denn viele Hunde, Katzen, Pferde und das Federvieh leiden unter der ungewöhnlichen Lärmbelästigung. Auch Umweltschützer begrüßen das Verbot, da durch Silvesterfeuerwerk große Mengen Feinstaub freigesetzt werden. Messungen haben gezeigt, dass der Neujahrstag die höchste Belastung an Feinstaub hat. Den kann man normalerweise nicht sehen, da er aus winzigen kleinen Teilchen besteht. Er steckt unter anderem auch in den Autoabgasen und Heizkraftwerke und Wohnzimmeröfen spucken Feinstaub aus, der krank machen kann. Die Staubteile gelangen in die Lungen und können diese auf Dauer schädigen.
Gerade im Winterwetter bleibt der Feinstaub meist länger über der Stadt oder dem Dorf hängen. Die Luft ist trocken und je nach Wetterlage geht weniger Wind. Dazu kommt, dass das Feuerwerk jede Menge Müll verursacht. Raketen und Böller bestehen teilweise aus Plastik und werden überall verstreut. Doch man kann auch ohne Feuerwerk richtig Silvester feiern. Es gibt kleine Fluggeräte, die am Himmel verschiedene Formen bilden und in verschiedenen Farben blinken. Auch kleine Tischfeuerwerke und Konfetti-Böller können Spaß machen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14772″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich werde mit einer sehr guten, lieben Bekannten und ihren drei Kindern, 11, 16 und 18 Jahr alt, in Quickborn Silvester feiern. Sie hängen mir sehr am Herzen. Wichtig ist mir, dass man sich schick kleidet – Krawatte, Anzug, und meine Freundin trägt ein schickes Abendkleid. Unser erstes Silvesterfest haben wir zusammen im Wachtelhof gefeiert. Aber Gala geht auch zu Hause. Ich koche immer sehr gerne, doch zu Silvester gibt es einfach Steak oder Raclette. Wir hören Musik, trinken Sekt und spielen Spiele. Es ist immer ein lustiger Abend. Ich war nie der Böllertyp, finde es aber schade, dass es verboten wird. Es kommt auf das Maß an. Als kleiner Junge war ich nur am Böllern – Christian Oddoy aus Kirchwalsede[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14771″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich feiere in einem kleinen Freundeskreis mit neun Leuten. Ein Freund hat eine entsprechende Location, in der wir feiern dürfen. Wir sind alle durchgeimpft und lassen uns vor der Feier von den Johannitern in Schwarmstedt testen. Es wird auf alle Fälle viel getanzt, es gibt Chips und es wird auch ein bisschen getrunken. Wahrscheinlich stoßen wir um Mitternacht mit Sekt an. Alle bringen ihre Böllerreste mit, die wir verwerten werden. Ich persönlich finde es nicht schlimm, dass ein Verbot zum Kauf von Böllern existiert, denn ich brauche es nicht, auch der Umwelt wegen. Es ist für mich nicht das Highlight, sondern die Leute sind es, mit denen man die Zeit verbringt – Balthasar Kirchfeld aus Gilten[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14775″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich arbeite seit Jahren an Silvester in den Rotenburger Werken. Das Knallerverbot ist in Ordnung. Man kann das Geld sinnvoller ausgeben – zum Beispiel für „Aktion Mensch“, für Kindergärten oder ältere Menschen oder der Tafel spenden. Wir Betreuer kümmern uns in der Einrichtung um Ersatz für Böller und Silvesterraketen. Da hängen wir bunte Lampen wie in der Disco auf und haben eine Nebelmaschine. Das ersetzt die Knaller und ist bunt und schrill, wie wir! Dann wird richtig gefeiert und getanzt. Das Essen ist bestellt, und es gibt Büfett und später Knabbereien. Da müssen wir uns nicht um das Kochen kümmern. Das spart Zeit, die wir mit den Bewohnern verbringen können – Krzysztof Synak aus Visselhövede[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14774″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Wir feiern bei einem befreundeten Ehepaar zu Hause. Wir sind zu viert, damit halten wir auch die Vorschriften ein und lassen uns vorher testen. Das haben wir auch schon zu Weihnachten mit der Familie so gemacht. Wir essen Raclette und spielen Spiele, wie „Sechs nimmt!“. Mit „Dinner for one“ und alkoholfreien Sekt fängt der Abend an. Um Mitternacht gehen wir meistens nach draußen an den Feuerkorb und stoßen mit Sekt an. Wie im letzten Jahr, haben wir auch diesmal keine Böller oder Raketen dabei. Ich finde es auch nicht schlimm, dass nicht geknallt wird, nur die Unternehmer, die Pyrotechniker, tun mir leid. Die haben seit zwei Jahren keinen Umsatz gemacht. Da bleiben einige auf der Strecke. Nach Mitternacht werden Berliner gegessen – Hans-Jürgen Böttcher aus Schwitschen[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14773″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Wir feiern mit rund acht Leuten im Familienkreis Silvester. Alle sind durchgeimpft! Es gibt Raclette. Wenn alles steht, wird angestoßen und die Spiele beginnen! Wir spielen mal Super-Mario-Nintendo oder Activity. Es geht den ganzen Abend lustig weiter. Wir haben kleine Tischfeuerwerke und Konfettiböller besorgt. Einige haben bestimmt noch Böller vom letzten Jahr aufgehoben, und die darf man noch aufbrauchen. Es ist schade, dass kein Feuerwerk stattfindet, es ist eben ein Ritual. Doch es ist wichtiger, mit den Liebsten das Jahr ausklingen zu lassen und mit ihnen das neue Jahr zu begrüßen – Franziska Brade aus Visselhövede[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14776″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich feiere mit meiner kleinen Familie, meinem Freund Michi, meiner Mutti und Hündin Peach gemütlich in entspannter Runde. Es ist schön, in einem großen Familienkreis zu feiern, aber das ist im Moment durch Corona nicht möglich. Wir essen etwas Schönes, aber Einfaches wie Nudelsalat, haben Knabbereien dabei und es werden Spiele wie Uno und „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt. Der Sketch „Dinner for one“ im Fernsehen ist Pflichtprogramm! Ich finde es gut, dass Knallen nicht erlaubt ist. Es muss nicht sein, der Umwelt zu liebe, und den Tieren tut es auch nicht gut. Auch wenn unser Hund keine Angst vor den Böllern hat, doch die Feinstaubbelastung ist sehr hoch. Um Mitternacht stoßen wir mit Sekt an und Berliner gehören dazu, die dürfen nicht fehlen – Sandra Gambino aus Hamburg[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]