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Wie bringen Sie sich in Weihnachtsstimmung?

2. Dezember 2018

Mit dem ersten von vier Adventssonntagen beginnt zugleich das neue Kirchenjahr.

Adventsausstellung, Adventsfeier, Adventskonzert, Adventsnachmittag, Adventssingen, Adventsversammlung, Adventzauber – keine Zeit im Jahr ist so von der Stimmung und dem Zauber von Kerzen, Lichterketten, Tannengrün und dem typischen Duft nach Zimt, Apfelsinen und Glühwein geprägt wie die jetzige. Kaum eine Woche vergeht, in der man nicht zu einer der oben genannten Veranstaltungen von Institutionen, Verbänden, Kommunen, Kirchen oder Vereinen eingeladen wird und sie besuchen kann. Da bleibt auch der grantigste Weihnachtsmuffel nicht verschont und wird angesteckt, stürzt sich in den Einkaufrummel und beginnt, hektisch nach dem Weihnachtspapier zu kramen, Plätzchen zu backen und die Wohnung zu dekorieren.

Das Licht hat in dieser Zeit eine besondere Bedeutung. Es verspricht Wärme und bringt Helligkeit in der dunklen Jahreszeit, in der die Tage immer kürzer werden. Der Advent ist bei vielen mit bestimmten Vorstellungen verbunden. Es ist eine Zeit, in denen Bräuche eine große Rolle spielen, eine Zeit besonderer Stimmung, der Besinnung und auch der Hektik. Der Name „Advent“ kommt vom lateinischen „adventus“, was mit „Ankunft“ übersetzt wird. Dies meint die Ankunft Jesu Christi. Deshalb bereiten sich die Christen in dieser Zeit auf das Hochfest der Geburt des Jesus von Nazaret – Weihnachten – vor.

In der alten Kirche war die Adventszeit eigentlich eine Fastenzeit, die auf den Zeitraum zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar), festgelegt war. Zudem bezeichnete man die Fastenzeit und auch die Adventszeit als „geschlossene Zeiten“, in denen weder getanzt noch gefeiert werden durfte. Auch fanden in der Zeit keine feierlichen Trauungen statt.

Woso-Katja-Kamermann

Durch Kekse backen mit den Enkelkindern. Und ich lege eine große Geschenke-Liste für 12 bis 15 Personen an, die beschenkt werden müssen, um den Überblick zu behalten. Ein weiteres Ritual ist das Waffel backen mit Teezeit an einem Adventssonntag. Mein Sohn bringt die Außenbeleuchtung am Haus an. Ich freue mich immer richtig, wenn alles blinkt und leuchtet. Mit dem Enkel hole ich die Weihnachtsdeko vom Dachboden und wir schmücken den Frühstücksraum für die Gäste. Wenn es richtig eisig ist, kommt es einem weihnachtlicher vor, als wenn es noch so warm ist – Katja Kamermann aus Walsrode

Woso-Banjamin-Peterich

Das Dekorieren übernimmt die Freundin. Sie bindet die Kränze selbst und bastelt mir immer einen Adventskalender mit praktischen Artikeln und ich mache einen Kalender für sie. Die Außenbeleuchtung bringe ich an. Das ist immer meine Aufgabe. Vorne ist fast das ganze Haus beleuchtet und wir haben zwei Bäume mit Lichterketten. So weit, dass die Leute zu uns pilgern und ich Glühwein ausschenke, ist es aber noch nicht. Wenn es zeitlich passt, wird auch ein Weihnachtsmarkt besucht. Wir fahren meistens nach Hamburg. Der ist immer sehr schön und es gibt eine große Auswahl an Artikeln – Benjamin Peterich aus Hodenhagen

Woso-Hartmut-Kamermann

Eine Flasche Rum und zwei Flaschen Rotwein werden mit braunem Zucker aufgekocht, dann kommt man in Weihnachtsstimmung. Das hilft gegen alles! Wir besuchen nur den Weihnachtsmarkt in Dorfmark, alles andere ist mir zu viel Kommerz. Die Frau dekoriert die Wohnung und das Haus und backt auch wie verrückt Kekse und Stollen zur Adventszeit. Lichterketten für außen sind Energieverschwendung. Ich hole immer das Tannengrün von einem Bekannten und der Weihnachtsbaum wird mit den Kindern gekauft. Sie kommen Weihnachten rechtzeitig nach Hause – Hartmut Kamermann aus Dorfmark

Woso-Ruth-Wunderlich

Wir müssen aufpassen, dass unser deutsches Weihnachtsfest erhalten bleibt, wie es ist. Die politische Lage ist nicht mehr so, wie sie sein sollte. Bei uns heißt es Weihnachtsfest und nicht Jahresabschlussfeier. Ich selbst dekoriere nur wenig. Privat ist bei mir vieles passiert und daher schränke ich es ein. Weihnachtsmärkte besuche ich weniger. Wichtig ist mir das Weihnachtsoratorium in Dresden, meiner Heimatstadt. Dann fahre ich auch immer zum Strietzelmarkt und gehe in die Kreuzkirche. Das vermittelt Weihnachtsgefühle – Ruth Wunderlich aus Bad Fallingbostel

Woso-Helga-Bade

Durch die Dekoration im Haus und den ersten Adventskaffee mit Freunden oder der Familie kommt man in Stimmung. Kekse werden selbst gebacken, wenn es die Zeit zulässt. Damals mit den Kindern hat man mehr selbst gebastelt. Heute habe ich keine Lust mehr. Mit den Kindern macht es mehr Spaß, und die Atmosphäre ist schöner. Wenn man älter wird, denkt man mehr über die Besinnlichkeit nach. Die Gestecke und Kränze mache ich noch selbst. Wir fahren spontan jedes Jahr mit Freunden zu einem anderen Weihnachtsmarkt, besuchen aber auch den Fallingbosteler Weihnachtsmarkt – Helga Bade aus Oerbke

Woso-Monika-Fuchsschartz

Ich habe schon eine Woche vorher geschmückt. Ich bin immer die Erste im Ort. Die Weihnachtszeit ist so schnell vorbei, da schmücke ich lieber eher, damit man etwas davon hat und ich habe dann alles fertig. Ich gucke mir einige Dekos ab und mache die Kränze und Gestecke dann selbst. Draußen gibt es nur ein bisschen Deko. Ich backe immer vier bis fünf verschiedene Sorten Kekse. Durch den Duft kommt auch Weihnachtsstimmung auf. Weihnachtsmärkte besuche ich weniger, die sind mir immer zu voll. Rotkohl und gutes Essen gehören für mich auch zur Weihnachtszeit dazu -Monika Fuchsschartz aus Wistedt

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