Wen wünschen Sie sich als Bundespräsidenten?

13. November 2016

Gaucks Nachfolger sollte staatsmännisch sein wie Richard von Weizsäcker, volksnah wie Johannes Rau, aber bloß nicht so peinlich wie einst Heinrich Lübke.

Ursula von der Leyen, Norbert Lammert, Finanzminister Wolfgang Schäuble oder Außenminister Frank-Walter Steinmeier? Die Liste der potentiellen Nachfolger für Bundespräsident Joachim Gauck ist nicht lang. Dabei kann jeder Deutsche, der das Wahlrecht zum Bundestag besitzt und das vierzigste Lebensjahr vollendet hat, laut Artikel 54 des Grundgesetzes Bundespräsident werden. Doch wir Deutschen Bürger sind verwöhnt und stellen hohe Ansprüche an den ersten Mann oder die erste Frau im Staate.

Der Nachfolger oder die Nachfolgerin Gaucks hat es besonders schwer, denn Joachim Gauck kommt dem Idealbild des Bundespräsidenten sehr nah. 70 Prozent der Deutschen hätten sich gewünscht, dass er das Amt bis 2022 fortführt. Doch aus Altersgründen verzichtet das amtierende Staatsoberhaupt auf die Kandidatur für eine zweite Amtszeit. Die Unionsparteien favorisieren einen erfahrenen Karrierepolitiker.  Joachim Gauck ist auch deshalb so beliebt, weil er sich von den Parteipolitikern abhob. Er inszenierte sich als unabhängiger Kopf, der sich nicht scheute, die Bundesregierung, aber auch die Bürger zu tadeln. Etwa, als er 2014 in seiner Münchner Rede eine größere Rolle Deutschlands in der Welt und mehr außenpolitische Verantwortung forderte. Auch für Gaucks Nachfolge werden wieder Seiteneinsteiger gehandelt, etwa der Publizist Navid Kermain oder die Soziologieprofessorin Jutta Allmendinger. So oder so – die Bundesversammlung tritt am 12. Februar 2017 zusammen und wird entscheiden.

Ich wünsche mir keinen Politiker, sondern einen Menschen aus dem Volk. Die Politiker schieben sich die hohen Posten gegenseitig zu. Dabei wünsche ich mir einen „normalen“ Bürger. Es wäre wünschenswert, wenn er vom Volk gewählt werden würde, dann wäre Wulff kein Bundespräsident geworden. Von den jetzigen Kandidaten halte ich nichts. Steinmeier würde mir noch am Besten gefallen. Ursula von der Leyen überhaupt nicht. Lammert wäre auch eine Alternative, ist aber parteiisch. Daher sollte der Bundespräsident kein Politiker sein – Jürgen Fürschke aus Schleswig Holstein

An der Spitze würde ich gerne den Gauck belassen, aber der will ja nun nicht mehr. Dann möchte ich gerne, dass es unser Außenminister Steinmeier wird. Aber da sind sich die Politiker nicht einig. Einen anderen weiß ich auch nicht. Steinmeier ist mir schon seit Jahren sehr sympathisch. Ursula von der Leyen sollte es nicht werden. Es genügt, dass sie Bundesverteidigungsministerin ist. Der Bundespräsident sollte nicht vom Volk gewählt werden. Es sind gewählte Vertreter, die ihn wählen, und die kennen ihre Leute seit Jahren – Gritta und Adolf Eggersglüß aus Walsrode

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Ich wünsche mir eine Frau. Da kommt mir die Ursula von der Leyen in den Sinn. Sie redet nicht jedem nach dem Mund, sondern Tacheles. Sie macht einen selbstbewussten Eindruck und wird Deutschland gut nach außen hin vertreten. Steinmeier ist mir zu angepasst. Ich mag lieber Leute, die sagen was sie denken, auch wenn sie mal anecken, so wie der Lammert. Aber der will ja nicht Bundespräsident werden. Käßmann ist von der Kirche und sollte lieber bei ihren Leisten bleiben. Das hat nichts mit Politik zu tun. Der Bundespräsident sollte direkt vom Volk gewählt werden. Das wäre neutral – Horst Zeutzheim aus Walsrode

Von der Sympathie her wäre nach meinem Bauchgefühl Margot Käßmann geeignet. Aber sie will ja nicht. Von den anderen Kandidaten ist keiner dabei, der mir sympathisch wäre. Käßmann hat damals mit dem Promille-Fahren einen Bock geschossen, sie hatte halt Pech. Aber das ist Jahre her. Der Bundespräsident sollte von uns Bürgern direkt gewählt werden. Dann gibt es auch nicht diese Kungelei zwischen den Parteien. Die werden sich eh´ nicht einig. Sie sollten einige Vorschläge machen und wir entscheiden. Schließlich geht es um eine Person, die das deutsche Volk repräsentieren soll – Angelika Thiel aus Hodenhagen

Da fällt mir spontan kein geeigneter ein, den man nehmen kann. Steinmeier oder Lammert wären eine Option. Aber Lammert will ja leider nicht. Steinmeier wäre auch gut. Als Außenminister ist er schon bekannt und kennt das Terrain. Eine Frau an der Spitze würde ich auch gut finden, aber ich weiß nicht, ob Ursula von der Leyen es machen würde. Käßmann hat von sich aus gleich Nein gesagt. Der Bundespräsident sollte nicht wie in Österreich vom Volk gewählt, sondern unser Wahlsystem sollte beibehalten werden. Es hat sich bewährt – Andreas Herzog aus Bierde

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