Welche Wünsche, Ziele und Hoffnungen haben Sie für 2021?

10. Januar 2021

2020 brachte für viele einige unerwünschte Überraschungen.

Daher sind die Hoffnungen, Wünsche und Ziele für dieses Jahr umso größer. Was viele Menschen in dieser Pandemie wertzuschätzen gelernt haben, ist die Bewegung an der frischen Luft. Und frische Luft ist ja auch ein mächtiger Gegner der Corona-Viren. So wurde Wandern plötzlich zur Freizeitbeschäftigung. Während zu Beginn des Jahres 2020 noch eine gesündere Ernährung und mehr Sport zu den beliebtesten Vorsätzen zählten, ist der Start in das neue Jahr vor allem von Wünschen und Hoffnungen geprägt.

2020 gab es zahlreiche Herausforderungen, und die Hoffnung auf eine Veränderung ist groß. 80 Prozent der Deutschen ab 18 Jahren wünschen, wieder zu einem normalen Alltag zurückzukehren. Weitere 77 Prozent wünschen sich Gesundheit für Familie und Freunde. Mehr als jeder Dritte (36 Prozent) vermisst zudem das Besuchen von Veranstaltungen und Konzerten, während 44 Prozent es nicht erwarten können, ihre Koffer zu packen und endlich wieder zu verreisen.
2020 hat vielen die Augen geöffnet: 72 Prozent der Befragten konnten für sich beschließen, dass vor allem Gesundheit das höchste Gut und die Zeit mit der Familie und den Freunden besonders kostbar ist (65 Prozent). Mehr als die Hälfte (59 Prozent) bestätigt, dass die kleinen Dinge im Leben nicht als selbstverständlich angesehen werden sollten.

Auch wenn ich mir vorgenommen habe, jeden Tag einen Schrank aufzuräumen, werde ich nach wie vor, wie seit Januar 2020, jeden Tag zwei bis drei Stunden rund zehn Kilometer durch den Wald gehen. Ich liebe die Wisselshorst, aber es gibt hier auch viele andere schöne Wälder, die es zu erkunden gibt. Natürlich bin ich traurig, dass die Bäder geschlossen sind, denn sonst gehe ich seit 35 Jahren fast täglich zum Schwimmen. Ich hoffe, die Bäder werden dieses Jahr wieder geöffnet. Wenn es geht, würde ich gerne im Mai wieder nach Kos, Griechenland, reisen. Doch da muss ich abwarten, wie sich die Sachlage entwickelt. In der Zeit löse ich Rätsel. Außerdem möchte ich mir endlich wieder den Film „Wenn die Kraniche ziehen“ auf DVD angucken. Ich blicke positiv in die Zukunft und freue mich, dass ich dank einer Augen-OP wieder alles ohne Brille sehen kann – Inge Coors aus Bomlitz

Ich hoffe, dass Corona bald vorbei ist. Das ist das Thema Nummer eins. Wir gehen sehr viel mit unserem Hund Lucy in der Ahrensheide spazieren. Ich glaube, dass Corona noch länger anhält. Das bleibt uns dieses Jahr noch erhalten und wird unseren Alltag bestimmen. Man hofft auf den Impfstoff, aber viele werden sich bestimmt nicht impfen lassen. Man kennt die Nebenwirkungen noch nicht. Ich lasse mich impfen, wenn ich an der Reihe bin und blicke positiv in die Zukunft. Man muss es so nehmen, wie es ist und das Beste daraus machen. Ich bin in einem Fruchtsaftbetrieb tätig und habe vor Weihnachten viel gearbeitet. Es ist ein sicherer Job. Viele Restaurants und Geschäfte werden durch den Lockdown „über Kopf gehen“ – Horst Steppat aus Altenboitzen

Ich blicke auf jeden Fall positiv in die Zukunft. Unser Geschäft wurde am 11. November 2020 eröffnet. Daher sind größere Pläne im Moment nicht möglich. Wir wollen einfach gute Arbeit leisten und durch unseren guten Ruf haben wir großen Zulauf. Da wir in einem systemrelevanten Beruf arbeiten, sind wir vom Lockdown nicht betroffen und dürfen weiterarbeiten. Ich möchte, wie in den letzten 13 Jahren, wieder auf die griechische Insel Skiathos, nördlich der Sporaden. Dort wurde der erste Mamma-Mia-Film gedreht. Es ist eine sehr ursprüngliche Insel ohne große Hotels. Ich bin immer im gleichen 9-Zimmer-Hotel mit Familienanschluss. Das Tolle ist, es wird dort nie wärmer als 30 Grad, auch im Sommer nicht. Das Klima ist optimal, und es gibt dort 60 wunderbare Strände. Der Betrieb hier in Walsrode wird durch die Kollegen weiterlaufen – Thorsten Anders aus Sieverdingen

Ich wünsche mir für 2021, dass wir wieder zur Normalität übergehen können und dass meine Angehörigen alle gesund bleiben und die Corona-Zeit gut überstehen. Dann möchte ich gerne mal wieder einen schönen Urlaub haben. Im letzten Jahr mussten wir den Urlaub auf Usedom krankheitsbedingt nach drei Tagen abbrechen. Urlaub haben wir jetzt noch nicht geplant, weil man nicht weiß, was wird. Wenn, dann buchen wir spontan. Ich muss nicht unbedingt ins Ausland. Deutschland hat auch schöne Ecken, von denen man viele noch nicht kennt. Ich bin dafür, dass sich alle impfen lassen. Umso schneller kommen wir hoffentlich zur Normalität zurück. Ich arbeite im Einzelhandel und hoffe, dass auch die anderen Geschäfte bald wieder starten können und nicht wirtschaftlich am Boden sind. Trotz allem blicke ich positiv in die Zukunft. Aus jeder Krise kommen wir Deutschen doch gestärkt wieder heraus – Walburga Seissler aus Wolterdingen

Wenn es irgendwie machbar ist, möchte ich dieses Jahr meinen Urlaub in Büsum an der Nordseeküste verbringen. Doch es gilt Corona abzuwarten. Ich liebe die See, die Küste und den Strand, egal ob Ost- oder Nordsee, egal, wie das Wetter ist. Man zieht sich an und los geht es! Ich kann stundenlang aufs Meer gucken, das entschleunigt! Durch das Impfen kann es nur besser werden. Ich lasse mich impfen, wenn es so weit ist und blicke auf jeden Fall positiv in die Zukunft. Leider wird das ein oder andere Geschäft pleite gehen, das lässt sich nicht vermeiden. Ich würde mich freuen, wenn der Schießsport im Schützenverein wieder los geht und wir wieder Schützenfeste feiern dürfen. Das gilt aber auch für alle anderen Vereine, die unter dem Lockdown leiden – Angelika Nottorf aus Walsrode

Mein Wunsch ist es, einmal wieder durchschlafen zu können. Ansonsten ist alles gut! Mit zwei Kleinkindern, zweieinhalb und einem Jahr, wird es nicht langweilig. Wir basteln viel, und ich beaufsichtige das Laufen lernen meines Sohnes Tede. Wir haben einen Garten mit Schaukel und können uns nicht beklagen. Mir tun die Leute leid, die mit Kindern in der Stadt wohnen. Die haben es nicht einfach. Die Krippe ist zwar zu, und ich muss arbeiten gehen – das regeln wir sonst mit der Tagesmutter, doch nun wechseln mein Mann und ich uns mit der Arbeit ab, da wir nicht so viel Risiko eingehen wollen. Homeoffice ist für uns nicht möglich. Urlaub planen wir dieses Jahr nicht. Mit zwei kleinen Kindern kann man nicht viel unternehmen, also verpassen wir nichts – Bettina Hein mit Tede aus Dorfmark

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