Welche Urlaubslektüre würden Sie empfehlen?

16. August 2015

Lesen ist wichtig und fördert die Kinder.
Der Spaß am Lesen sollte bereits im Vorlesealter geweckt werden, also schon bevor das Kind selbst lesen kann. Bilderbücher sind hierfür hervorragend geeignet. Oder Bilderbücher mit etwas Text, der von den Eltern gelesen wird.
Damit wird in dem Kind das Bewusstsein und das Interesse für das Lesen geweckt. Rituale sind für Kinder sehr wichtig, bieten Orientierung und geben Kindern ein Gefühl von Sicherheit.
Ein „Leseritual“ könnte beispielsweise die tägliche Gutenachtgeschichte sein. Neben dem Lesen vermittelt dieses Ritual auch Geborgenheit und Verbundenheit. In einem Haus mit wenigen Büchern, wird auch nicht großartig die Lust am Lesen aufkommen. Deshalb sollte man dafür Sorge tragen, dass im direkten Umfeld des Kindes auch Bücher zur Verfügung stehen und griffbereit sind.
Selbst eine aufgeschlagene Tageszeitung auf dem Küchentisch kann zum Lesen animieren. Kinder schätzen einen Platz, an den sie sich zurückziehen können. So ein Rückzugsort kann auch als Leseplatz eingerichtet werden – und wenn es nur eine gemütliche Ecke im Kinderzimmer ist, Hauptsache das Kind fühlt sich dort wohl.
Kinder orientieren sich immer an Vorbildern. Und die erste Vorbildrolle im Leben des Kindes übernehmen die Eltern. Wenn die Eltern nicht zum Buch greifen, wird sich dem Kind auch kaum der Reiz der Bücher erschließen.

Man kann dem Kind auch in Gesprächen die Vorzüge des Lesens und dadurch die Lust am Lesen vermitteln. Aber es sollte nie in einen Zwang ausarten. Wie ein guter Verkäufer einem potentiellen Kunden sein Produkt schmackhaft redet, gilt es auch als Elternteil dem Kind das Lesen als attraktiv zu „verkaufen“.

Ich bin eher der aktive Typ, der wenig im Urlaub liest. Wenn, dann sind wir unterwegs mit dem Fahrrad, spazieren oder an einem der Seen in Kärnten, Österreich, wie den Wörthersee. Wenn ich schon Urlaub habe, muss ich draußen sein und muss nicht sitzen und stundenlang lesen, sondern ich will etwas erleben. Das ist für mich Urlaub. Wir fahren mit dem Pkw nach Österreich und haben dort eine Ferienwohnung. Mit dem Fahrzeug sind wir mobil und können auch mal nach Kroatien oder Italien fahren. Das ist alles dicht bei. Wir sind Selbstversorger und gehen abends auch gerne Essen – Heike Brunkhorst aus Visselhövede
Heike-Brunkhorst
Im Urlaub, in Ägypten, bekomme ich leider die Bildzeitung nicht. Aber nur rumliegen geht auch nicht. Ich nehme meistens ein Buch mit und habe die Zeitschriften und Lektüren, wie „Stern“ und „Spiegel“ aus dem Flieger dabei. An Bücher lese ich, was mir gerade in die Finger kommt. Meistens gehe ich in die Buchhandlung. Nun geht es nach Polen. Da nehme ich Hape Kerkelings zweites Buch „Der Junge muss an die frische Luft“ mit. Er ist einfach ein cooler Typ. In den Wintermonaten geht es nach Ägypten. Da fahre ich gerne Quad in der Wüste und schnorchel nach Delphinen – Henk Maximilian Bastian aus Schwarmstedt
Henk-Max.-Bastian
Ich fahre im Urlaub gerne Fahrrad, gehe sehr viel Spazieren und gehe Schwimmen. Meine Tochter Melanie liest gerne Kinderbücher aus der Einhorn-Serie, die sie sich aus der Bücherei Walsrode ausleiht. Oft kaufen wir auch die Bücher vom Flohmarkt. Die Einhorn-Bücher sind lustig geschrieben. Ich selbst lese gerne die Walsroder Zeitung am Sonnabend, „Bild der Frau“ oder „Das neue Blatt“, über die Promis. Man kann gut dabei abschalten und ist informiert. Im Urlaub habe ich etwas anderes zu tun, als zu lesen. Wir waren schon zwei Tage an der Nordsee mit meiner Nichte – Anja Walter mit Melanie aus Walsrode
Anja-Walter
Ich lese Harry Potter. Den vierten Band, „Der Feuerkelch“, habe ich gerade durch, nun kommt „Der Orden des Phönix“. Die Bücher sind einfach spannend und gut. Die Filme sind leider erst ab 12 Jahre. Mein Bruder Arvid, der in die zweite Klasse kommt, liest die ersten Lesebücher in den Ferien. Unser jüngster Bruder bekommt die „Feuerwehrbücher“ von Oma vorgelesen. Am allerliebsten lesen wir Donald-Duck-Hefte. Entweder kauft Oma die Bücher oder wir gehen in die Bücherei nach Walsrode, die ist ganz toll. Wir bringen auch einiges von zu Hause mit – Johan und Arvid Westendorff aus Bielefeld
Johan-u.-Arvid-Westendorff

Ich lese gerne Liebesromane, einfache Lektüre und löse Rätsel. Ich nehme alles, was es an Liebesschnulzen gibt, von „Baccara“ bis hin zu „Angelique“. Man kann dabei herrlich abschalten und sich erholen. Am Strand liegen und schmökern, so kann ich gut und gerne den ganzen Tag verbringen. Aber ich gucke mir auch gerne mal etwas im Urlaub an und wandere durch die Gegend oder laufe am Strand lang. Ins Meer gehe ich grundsätzlich nicht. Davor habe ich Angst – obwohl ich im Baggersee schwimmen gelernt habe.  Dann lieber ins Schwimmbad, wo man den Grund sieht – Sabine Trampler aus Visselhövede

Sabine-Trampler

Ich lese am Strand „Gregs Tagebuch“. Das ist total witzig geschrieben und liest sich gut. Es ist ein Comic-Roman und handelt von einem 14 Jahre alten Jungen in Amerika. Man kann sich ein bisschen damit identifizieren. Manchmal liest mein Bruder Louis auch das Buch, das ich gerade lese, oder was gerade anfällt. Wir spielen aber auch viel Beachvolleyball am Strand und gehen anschließend ins Wasser. Man lernt dadurch schnell jemanden kennen. Wir unternehmen aber auch gemeinsam mit der Familie Fahrradtouren. Dieses Jahr fahren wir an den Plöner See  zum Campen – Julian Meyer-Vogt und Louis Meyer aus Walsrode    

Julian-Meyer-Vogt-u.-Louis-Meyer

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