Welche der neuen Medien sind für Sie unverzichtbar?

31. Mai 2015

Massenmedien sind die wichtigste Informationsquelle der Menschen.

Jeder Deutsche nutzt durchschnittlich täglich zehn Stunden Medien, davon achteinhalb Stunden die tagesaktuellen Medien Fernsehen, Radio, Zeitung und Internet. Mit zehn  Jahren sind fast alle Kinder online. Mit zwölf Jahren haben sie ein eigenes Smartphone in der Tasche und mit 14 Jahren sind die meisten Jugendlichen in sozialen Netzwerken unterwegs.

Ihre Privatsphäre haben sie dabei im Blick: Die große Mehrheit achtet darauf, welche Informationen sie selbst oder andere über sie ins Internet stellen. Das hat die Studie „Kinder und Jugend 3.0“ des Hightech-Verbands BITKOM ergeben, der eine repräsentative Umfrage unter 962 Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 18 Jahren zu Grunde liegt. Danach nutzen 39 Prozent der Sechs- bis Siebenjährigen das Internet und 76 Prozent der Acht- bis Neunjährigen. In der Altersgruppe von zehn bis elf Jahren sind mit einem Anteil von 94 Prozent nahezu alle Kinder online und verbringen im Schnitt 22 Minuten pro Tag im Internet. Bei Jugendlichen von 16 bis 18 Jahren sind es mit 115 Minuten schon fast zwei Stunden.

Ein Fünftel der Sechs- bis Siebenjährigen nutzen Smartphones. Im Alter von zwölf bis 13 Jahren gehören Smartphones mit einer Verbreitung von 85 Prozent zur Standardausstattung. Für ältere Jugendliche ist das Smart-phone zudem das wichtigste Zugangsgerät zum Internet: 89 Prozent der 16- bis 18-Jährigen gehen damit ins Web. Zum Vergleich: Bei Onlinern ab 19 Jahren sind es nur 47 Prozent.

 

Handy und Computer nutze ich regelmäßig. Die Spielkonsole nutze ich selten, außer manchmal den Gameboy. Ohne Handy komme ich klar, aber den Computer brauche ich fürs Psychologiestudium. Ich studiere in den Niederlanden. Zu Kursen und Vorlesungen muss ich hin, aber alles Organisatorische läuft online. Das Telefonieren mit dem Handy wird mehr, damit ich den Kontakt zu den Freunden halten kann. Ebenso spielen wir gemeinsam gerne online Videospiele. Ohne moderne Medien geht es nicht – Yannik Wiechers aus Walsrode 

Yannik-Wiechers

Das Handy nutze ich auf jeden Fall. WhatsApp ist zurzeit das Highlight, das ich auch persönlich täglich nutze. Aber dadurch bleiben die Kontakte nicht auf der Strecke. Vielmehr kann man sich dadurch spontan verabreden. Die Kinder nutzen den Computer und Playstation III. Sie dürfen erst ab einem gewissen Alter eine Stunde am Tag daran spielen, damit auch noch Zeit bleibt, draußen mit den Freunden zu spielen. Ohne moderne Technik geht es nicht mehr. Manche Leute sieht man nur noch mit dem Handy durch die Gegend laufen – Daniela Lahier mit Lina und Luis aus Walsrode 

Daniela-Lahier

Ein Tablet habe ich nicht. Ich habe nur ein uraltes Handy, das ich im Notfall nutze und ich habe einen Internetanschluss. Ich maile regelmäßig mit meiner Tochter, die in Deutschland lebt. Das geht schnell und ist praktisch. Ab und an suche ich im Internet nach Bahnanschlüssen. Ich bin nicht mehr berufstätig, daher brauche ich den Computer nur noch privat. Wenn persönliche Kommunikation untereinander nicht mehr möglich ist, wird es schwierig. Pauschal kann ich nicht sagen, dass die Jugend durch die neuen Medien vereinsamt – Liesa Müller-Seyfert aus Walsrode

Liesa-Mueller-Syfert

Mein Handy nutze ich nur zum Telefonieren, aber ohne Computer geht gar nichts mehr. Ich nutze ihn zum Schreiben, für E-Mails, für Fotos. Sämtliche Briefvorlagen sind drauf, aber ich hadere damit, Bilder nur noch auf dem Computer zu haben. Was ist, wenn er mal nicht mehr funktioniert? Man ist darauf angewiesen. Unser Ältester hat erst im September letzten Jahres ein Smartphone bekommen. Davor hatte er ein normales Handy. Die Jungs nutzen auch die Playstation. Wir reden darüber, wenn es zu viel wird – Katrin Bosse-Lustig aus Südkampen

Katrin-Bosse-Lustig

Handy und Computer nutze ich regelmäßig. Meine älteren Kinder nutzen eher das Tablet und Handy. Ich habe ein Handy in der Tasche und nutze es nur im Notfall. Google ist heute alles! Die Kinder leite ich aber an, auch mal ins Lexikon zu gucken. Es muss nicht alles gegoogelt werden. Ich selbst google Rezepte und da ich sehr gerne bastle, suche ich nach originellen Bastelideen, die nicht jeder hat. Die Kinder haben erst mit zehn Jahren ein Nintendo bekommen, Tablet zum 12. Geburtstag und das Handy zum Schulwechsel in die 5. Klasse – Kerstin Clasen mit Sören aus Westenholz  

Kerstin-Clasen

Ich bin erst vor einem Jahr nach Walsrode gezogen und habe daher keinen Computer und brauche ihn eigentlich auch nicht. Alles, was ich wissen will, Rezepte oder alle Infos über junge Katzen, bekomme ich über mein Handy, dass ich auch als Navi nutze. Ich habe es aber nicht ständig am Ohr. Es  ist schwer heutzutage, ohne Handy klar zu kommen. Zumal ich kein Telefon habe, wäre ich sonst nicht erreichbar und könnte auch nicht auf der Arbeit anrufen. Eine Sache muss sein, um Kontakte zu pflegen und sich zu verabreden – Mareike Neumann aus Walsrode

Mareike-Neumann

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