Foto: red

Foto: red

Weil die „Aubergine“ Wallfahrtsort geworden ist

29. Oktober 2017

Sternekoch Maximilian Moser lockt die Gourmets ins bayrische Starnberg

Da ein Sternekoch nach klassischem Vorbild mindestens drei Zentner auf die Waage bringen muss, passt Maximilian Moser so gar nicht ins Bild. Der Münchener, der sich schon früh den typisch bayerischen Slang abgewöhnt hat, setzt einen Spritzbeutel an, um eine bunte Masse in ein Röhrchen zu füllen. Sein Herrschaftsbereich ist an diesem Tag nicht die große Küche des Hotels „Vier Jahreszeiten“ in Starnberg, heute muss der Raum nebenan reichen, um den neugierigen Gästen einen Einblick in die Sterneküche zu gewähren.

Der 32-jährige sportliche Familienvater ist 2014 erstmals mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet worden und hat ihn jährlich wiederholt. „Das ist das eigentlich Anstrengende, immer wieder an seinen Vorleistungen gemessen zu werden. Dann ist Kreativität gefordert“, schmunzelt Moser. Währenddessen ist das Tatar vom bretonischen Hummer bereits in eine Hülse aus Aspik gefüllt. Die wurde bereits vor drei Stunden im Kühlschrank gelagert, damit die Substanz aus Kalbs- und Gemüsebrühe fest werden kann.

Es ist ein minutiöses Geschäft, dem Maximilian Moser nachgeht. Sein Team aus 24 Mitarbeitern, darunter sieben Köchen, ist die sanften, aber bestimmten Töne des Küchenchefs gewohnt. Schon sechs Wochen, bevor eine Speise auf den Teller gezaubert wird, ist sie von den kreativen Köpfen der Hotelküche entwickelt worden. „Dann sitzen wir gemeinsam um einen Tisch und sammeln die Ideen und Fertigungstechniken“, bekennt Moser. Dass das Auge mitisst, muss in der Sterneköche nicht sonderlich erwähnt werden und füllt bestenfalls das Phrasenschwein. Hier ist akribische Kunst angebracht. Die Speisen müssen nicht nur appetitlich hergerichtet sein, sie müssen bei aller Dekorationskunst auch eine Schmeichelei für die Gaumen sein. Gewürze und Komponenten aus allen Lebensmitteln und insbesondere den heimischen Anbauten werden zu einer genussexplosiven Mischung zusammengeführt. „Am liebsten bereite ich Fisch zu“, bekennt Moser.

Die Gäste wissen den Einfallsreichtum des Küchenkünstlers zu schätzen und steuern das Hotel aus allen Teilen der Welt an. „Es sind nicht wenige dabei, die sich insbesondere kulinarisch verwöhnen lassen wollen. Dabei können sie natürlich auch bei besten Bedingungen hier wohnen“, so Hotelmanagerin Anuschka Henn.

Sie kann den Gästen ganze Verwöhnpakete anbieten, die sich über Ausflüge in die Region, Wellness und natürlich die Verköstigung erstrecken. Das Spitzenlokal „Die Aubergine“ ist zwar nur von dienstags bis sonnabends geöffnet und dann auch sehr schnell ausgebucht, die Küche steht aber auch in Diensten des Vier-Sterne-S-Hotels, das mit Ausstattungen wie Tagungsräumen bis zur Hemmingway-Bar bestens auf alle Wünsche vorbereitet ist.

„Im Herbst kommen die Gäste natürlich gern, um den Besuch mit dem Oktoberfest zu kombinieren. Da haben wir dann Programme zusammengestellt, die keinen Wunsch offen lassen“, zielt Anuschka Henn nicht nur auf die massenweise ins Land kommenden Gäste aus fernen Landen ab. Wer sich und spezielle seinen Gaumen verwöhnen lassen will, kann unter www.vier-jahreszeiten-starnberg.de alle Details erfahren.

 

Maximilian-Moser1

Schlagworte:

, ,



Comments are closed.

Back to Top ↑