Was würden Sie mit einem dicken Lottogewinn anstellen?

31. Mai 2020

Wohl keine andere Lotterie ist in Deutschland so beliebt wie Lotto „6aus49“.

Einen schicken neuen Sportflitzer, eine Weltreise, wenn die Corona-Pandemie zu Ende ist, oder doch lieber eine Villa auf Mallorca? Man darf ja mal träumen – träumen, was man mit einem großen Lottogewinn so alles anstellen würde.
Schon seit Generationen jagen jede Woche Millionen von Spielern mit ihren Tippscheinen dem Jackpot hinterher und fiebern der Ziehung der Lottozahlen entgegen. Aus gutem Grund: Keine andere Lotterie hat mehr Millionäre hervorgebracht als der Klassiker, bei dem 6 aus 49 Zahlen zu tippen sind. So hat man die Chance, Millionen zu gewinnen. Die meisten gewinnen allerdings Woche für Woche mehr an Erfahrung.

Im Durchschnitt spielen 21 Millionen Deutsche Lotto. Dabei ist den Spieler offensichtlich egal, wie klein ihre Chancen auf einen Lottogewinn sind. Erst wer sechs Richtige und noch dazu die Superzahl hat, erhält den Jackpot. Die Chance dafür liegt bei 1 zu 140 Millionen (exakter Wert: 139.838.160). Die Chance für sechs Richtige liegt bei rund 1:15 Millionen (15.537.573). Wer mit weniger als einem Sechser zufrieden ist, hat auch weit größere Chancen glücklich zu werden. Die meisten würden sich auch schon mit kleinen Gewinnen oder – wie andere Klassenlotterien anbieten – mit einer monatlichen Rente in Höhe von 5.000 Euro zufriedengeben. Geld alleine macht nicht glücklich, beruhigt aber ungemein. Noch ein weiser Spruch hat recht: „Man ist erst reich, wenn man etwas hat, das man nicht kaufen kann!“

Ich würde meiner Mama die Hälfte vom Gewinn abgeben und würde auch einen großzügigen Betrag an ein Tierheim spenden. Dann würde ich kräftig Urlaub machen und mit meiner Mutter auf die Malediven fliegen. Tauchen würde ich nicht. Ich würde nur am Strand liegen, ohne Sorgen und ohne Probleme. Das wäre schön! Eine Bekannte war dort und zeigte Fotos – es sah wie auf der Postkarte aus. Wenn, dann würde ich das Haus kaufen, in dem wir wohnen. Ansonsten nur sorgenfrei und gesund leben. Alles andere wäre egal. Ohne Gesundheit geht nichts – Melina Mehrtens aus Bremerhaven

Ich habe schon mal Lotto gespielt, aber grundsätzlich spiele ich nicht mehr, weil es einfach zu teuer ist. Das ist für mich rausgeworfenes Geld. Ich weiß nicht mehr genau wann, aber in den 80er-Jahren hatte ich mal fünf Richtige. Da meine Frau zu der Zeit gerade den Führerschein machte, kam das Geld wie gerufen. Spekuliert, was man mit dem Geld anstellen würde, haben wir schon öfters. Damals hätte ich auf jeden Fall als Tischler weitergearbeitet. Mit dem Geld hätte ich gerne ein Einfamilien-Haus selbst gebaut. Nun sind wir zur Miete wohnhaft geblieben und das ist auch gut so. Jetzt mit fast 80 Jahren lohnt es sich nicht mehr, zu bauen. Auf jeden Fall würden meine Kinder, Enkel- und Ur-Enkelkinder alle etwas vom Lottogewinn abbekommen – Heinz Beutner aus Visselhövede

Ich spiele kein Lotto. Vor ein paar Jahren habe ich mein Glück mal versucht, aber nie etwas gewonnen. Da habe ich dann aufgehört, zu spielen. Jetzt stecke ich das Geld lieber in die Spardose. Ich habe viele Tiere – sibirische Waldkatzen, Jagdhund und Koi-Karpfen. Die Arztkosten sind sehr hoch, wenn mal etwas ansteht. Dafür ist das Ersparte dann gedacht. Wenn ich mal den Hauptpreis gewinnen würde, würde ich dem Tierheim eine großzügige Spende zukommen lassen. Reisen kann ich durch meine vielen Tiere nicht, und ich bin auch berufstätig. Ein Bekannter von uns, der 87 Jahre alt geworden ist, spielt seit Jahren Lotto. Dem haben wir mal vorgerechnet, was er in der Zeit verspielt hat. Da kamen wir auf 80.000 Euro, nur beim normalen Einsatz. Das Geld kann man anders verwenden – Anke Schüle aus Visselhövede

Ich habe mal beim System-Lotto mitgespielt und bin beim „Lotto-Günther“ hereingefallen. Die Organisation hat die Gewinne gebündelt, aber nie ausgezahlt. Das hat mich in meiner Meinung gestärkt, nicht mehr zu spielen. Ich hatte zwar nur unter 100 D-Mark gewonnen, aber der Verlust ist trotzdem ärgerlich. Man konnte nicht dagegen angehen. Es war ein bundesweiter Betrug, über den auch die Nachrichten berichteten. Seitdem habe ich keinen Lottoschein mehr angerührt. Ich hatte mal eine Weltreise ins Auge gefasst. Aber nun zu Corona-Zeiten ist es eh in weite Ferne gerückt. Ich vermisse das Essen gehen. Wir sind sonntags gerne Frühstücken gegangen. Aber ich will nicht so leichtfertig mit der Gesundheit umgehen wie andere und bin lieber vorsichtig. Bei einem großen Gewinn hätte ich mein Leben nicht geändert und auch nicht aufgehört zu arbeiten. Das hat mir immer Spaß gemacht – Manfred Ehrlich aus Ahrsen

Ich spiele jede Woche für rund 40 Euro Lotto. Ich gebe einen Schein für meinen Mann ab, einen von meiner verstorbenen Mutter und einen für meinen Schwiegervater. Die Zahlen sind alles Geburtstagszahlen aus der Familie. Die Zahlen bleiben und werden nicht geändert! Dann spiele ich noch „4-X-Jackpot“, doch gebracht hat es bisher nie etwas. Zu D-Mark-Zeiten hatte ich mit meiner Mutter zusammen mal fünf Richtige. Doch die Zahlen hatten viele. Die 9.000 Euro habe ich mit meiner Mutter geteilt. Jetzt wäre mal wieder ein Gewinn fällig. Es käme darauf an, wie hoch der Gewinn wäre, ob ich weiter arbeite oder nicht. Auf alle Fälle wäre ein neuer Fischwagen fällig. Ich würde ihn bar bezahlen. Bei „nur“ einer Million, würde ich weiterarbeiten – Jeanett Muth aus Bremerhaven

Wenn ich gewinnen würde, würde ich normal weiterleben und keine großen Sprünge machen. Nur ein neues Auto wäre schön. Wir wohnen hier wirklich sehr schön, von daher würde ich auch kein neues Haus bauen. Das weckt nur Neider. In Urlaub fliegen oder fahren geht im Moment sowieso nicht. Wenn Corona vorbei ist, würden wir gerne wieder reisen. Das vermissen wir schon. Wir waren schon zweimal auf Malle und in Bulgarien. Nach Mallorca würden wir gerne wieder reisen, zumal ich dort auch deutsche Zeitungen bekomme. Ich habe noch nie Lotto gespielt, aber meine Frau spielt hin und wieder mal und kreuzt zwei Kästchen an. Träumen kann man ja, aber es gewinnen so wenige. Mit meiner Rente bin ich zufrieden und komme damit aus. Gesundheit ist das Wichtigste – Hansi Wilkens aus Visselhövede

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