Was tun Sie gegen die Wespenplage?

23. August 2015

Die vermeintliche Plage liegt bedingt am milden Winter.
Kaum hat man es sich im Garten mit einem Eis, kühlen Drink oder Kaffee und Kuchen gemütlich gemacht, kommen sie auch schon angesurrt und bedienen sich unaufgefordert an der Kaffeetafel.
Die Rede ist natürlich von Wespen, den kleine Plagegeistern, die auch mächtig zustechen, wenn ihnen einer quer kommt. Glücklich ist, der nicht allergisch gegen die Stiche der Wespen reagiert. In diesem Jahr scheinen sie besonders lästig und aggressiv zu sein. „Die Wespen sind nicht aggressiver als sonst, aber da sie in diesem Jahr vermehrt vorkommen, kommt es einem so vor“, erklärt  Schädlingsbekämpfer Friedhelm von Wieding, der in diesen Tagen viel zu tun hat. Er rät: „Wer ein Wespennest in der Nähe entdeckt, muss nicht gleich Hilfe holen, wenn es an der Stelle nicht stört.
Es sei denn, jemand in der Familie reagiert allergisch auf Wespenstiche.“ Natürlich stören die schwarz-gelb-gestreiften Flieger besonders an Rollkästen und in Eingangsbereichen. Doch die Devise lautet: Ruhe bewahren, auf keinen Fall selbst mit irgendwelchen Hausmitteln versuchen, sie zu vertreiben. „Manche versuchen mit Feuer die Nes-ter auszubrennen. Doch das ist sehr gefährlich.
Die Wespen können selbst brennend noch wegfliegen und großen Schaden anrichten!“, mahnt der Fachmann. Wenn man kein Nest sieht, aber die Wespen lästig werden, kann man auch Fallen aus dem Raiffeisenmarkt aufstellen, in denen ein Lockmittel enthalten ist. „Die Tiere werden durch den Duft angelockt und kommen nicht mehr aus der Falle raus!

Wespen sind bei uns nicht so das Problem, da wir mitten in der Stadt wohnen und auch keine Allergien gegen Wespenstiche haben. Nur wenn man im Schwimmbad ist oder ein Eis isst, muss man halt aufpassen, dass nichts passiert. Vermeiden kann man die Wespen nicht. Zu Hause gehen wir zum Essen lieber ins Haus, da wir auch nur einen kleinen Balkon haben. Am besten ist es, ruhig zu bleiben und nicht zuzuschlagen, wenn die Wespen ankommen. Kaffeepulver im Glas anzünden soll sie auch abwehren – Dirk Meywirth mit Elena aus Walsrode
Dirk-Meywirth
Ausnahmsweise bin ich in diesem Jahr noch nicht von einer Wespe gestochen worden. Es kommt einem so vor, als gäbe es in diesem Jahr mehr. Draußen ein Stück Kuchen, Kaffee trinken oder Grillen, das gehört einfach zum Sommer dazu. Meine Schwiegermutter versucht es gegen Wespen mit einer Nelkengewürz gespickten Zitrone. Meistens ohne Erfolg. Zuckerwasser lockt alle möglichen Insekten nur noch mehr an. Wenn die Wespen ankommen, am Besten nicht pusten und nicht schlagen, einfach aushalten – Mario und Leonie Spiegelberg aus Walsrode
Mario-u.-Leonie-Spiegelberg
In unserem Freundes- und Bekanntenkreis haben wir einige Raucher. Die laden wir dann ein, wenn wir draußen sitzen und grillen wollen. Und sie sind gerne bereit, eine Zigarette mehr zu rauchen. Es sind erheblich mehr Wespen als sonst. Neulich, im Café im Vogelpark, waren sie sehr lästig.  Aber auch da hatten wir Glück und Raucher am Nebentisch. Ansonsten verhalten wir uns sehr ruhig. Fallen stellen wir nicht auf. Unsere Tochter hat eine Falle auf die Terrasse gestellt, aber die Wespen kommen trotzdem – Anita und Udo Röhrs aus Bad Fallingbostel
Anita-u.-Udo-Roehrs
Gestochen wurden wir noch nicht, aber die Wespenplage ist schon da. Wir waren am Wochenende am Steinhuder Meer an einem Imbiss und mussten flüchten. Es ging nicht anders. Meine Frau ist da sehr schreckhaft. Solange es brummt, verhalte ich mich still und bewahre Ruhe. Zu Hause auf der Terrasse habe ich eine Falle aufgestellt. Einfach in ein altes Marmeladenglas mit Marmeladenresten und süßer Limo Löcher in den Deckel bohren. Die Wespen fliegen rein, können aber nicht wieder raus – Klaus Kluge aus Honerdingen
Klaus-Kluge

Es kommt einem so vor, als wären es mehr Wespen als sonst. Beim Grillen sind sie sehr lästig. Wir unternehmen gar nichts dagegen, sondern lassen sie fliegen. Wir sind Tierfreunde. Solange sie uns nichts tun, tun wir ihnen auch nichts. Wir stellen keine Fallen auf, sondern passen einfach beim Essen auf. Ich wurde schon beim Anlehnen in den Rücken gestochen. Jetzt passe ich immer auf, bevor ich mich setze. Der Stich  wurde einfach nur gekühlt. Meine Schwester Marie hat es noch nicht erwischt – Pia und Marie Heitmann aus Groß Häuslingen  

Pia-u.-Marie-Heitmann

Da die Wespen keine Luftschleusen mögen, hält sich bei uns in der Bäckerei die Wespenplage in Grenzen. Sie fliegen nicht nur auf Süßes, sondern auf alles Mögliche. Dieses Jahr ist es mehr als sonst. Zum Glück wurde ich noch nicht gestochen, ich reagiere allergisch auf die Stiche und habe immer eine Notfallspritze bei mir, da es sehr gefährlich für mich ist. Wespen, die hier herumschwirren, beseitige ich. Da bin ich sehr vorsichtig. Außerdem haben wir hier eine Insektenfalle – Stefanie Lange aus Walsrode   

Stefanie-Lange

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