Was kommt bei Ihnen bei der hochsommerlichen Hitze auf den Tisch?

29. Juli 2018

Was für ein Sommer! Die Temperaturen schlagen Purzelbaum.

Sonnenverwöhnte südliche Bundesländer schauen neidisch nach Norddeutschland. So richtig Appetit hat man bei der Hitze aber nicht. Da bleibt mittags oft die Küche kalt und es wird wenn, dann abends warm gegessen. Zeit, dass auch mal wieder der Mann den Kochlöffel schwingt, beziehungsweise Herr über das Feuer wird! Denn die sommerlichen Temperaturen laden einfach zum gemütlichen Grillen und Beisammensein ein.
Leicht und lecker durch den Sommer ist die Devise. Denn wirklich Lust auf heiß und fettig verspüren die wenigsten Menschen. Aber ganz aufs Essen verzichten sollte man nicht.

Ernährungsexperten empfehlen, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Dazu eignen sich Salate, mageres Hähnchenfleisch, Fisch oder Gemüse. Den Durst stillt man am besten mit Mineralwasser oder leichten Saftschorlen – ein Teil Saft auf drei Teile Wasser reicht vollkommen. Ansonsten eignen sich auch ungesüßte Tees und alkoholfreie Getränke mit wenig Zucker. Um nicht nur über Getränke genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, werden zusätzlich wasserhaltige Lebensmittel, wie zum Beispiel Wassermelonen und Gurken empfohlen. Dabei ist zu beachten, dass die Lebensmittel nicht zu kalt oder gar eisgekühlt sein sollten.
Durch kaltes Essen und Getränke kühlt der Körper zu schnell ab und muss deshalb mehr verbrennen, um seine Temperatur aufrecht zu erhalten. So kommt es zu mehr Schweißbildung als gewollt und man erreicht das Gegenteil von dem, was man eigentlich will. Allgemein empfiehlt es sich, nicht zu kalt, nicht zu heiß und nicht zu stark gewürzt zu essen. Die einzige Ausnahme: Salz. Durch das Schwitzen verlieren wir viel Salz, dadurch sinkt bei manchen Menschen der Blutdruck. Deshalb ist Salzen bei diesen Temperaturen vollkommen in Ordnung,

Wir haben das Jahr noch nicht einmal gegrillt, weil uns das eingelegte Fleisch einfach nicht schmeckt. Die Gewürze und Kräuter, unter anderem Thymian, sind ins Fleisch eingezogen und das mögen wir nicht. Wir haben einen Gerry-Weber-Grill, in dem wir wenn, Gemüse, wie Paprika, Gurken, Zucchini und Tomaten in Folie grillen. Aber im Moment haben wir darauf keine Lust und essen viel lieber Salat mit selbst gemachten Dressing aus Zitrone, Öl und Zucker oder gleich Rohkost. Außerdem essen wir gerne Pellkartoffeln mit Kräuterquark und Fisch dazu. Wir trinken bei der Wärme viel Wasser – Karin Hübner mit Enkel Elyas aus Bad Fallingbostel

Ich bin kein Freund vom Grillen. Wir grillen höchstens alle vier Wochen mal. Meistens sind wir bei den Kindern zum Grillen eingeladen und das reicht uns. Wir müssen nichts mitbringen. Es gibt meist selbst eingelegte Steaks, die prima schmecken. Eis essen wir nicht am Tag. Dann bekommt man nur Durst. Außerdem muss Eis etwas Besonderes bleiben. Wenn, dann essen wir mal abends warm. Bratwurst und Steaks aus der Pfanne, Nudelsalat oder gemischten grünen Salat. Man sollte immer nur so viel essen, wie man auch arbeitet – Heinz Riekenberg aus Koblenz

Wir grillen öfter am Abend, so drei- bis viermal die Woche mit dem Kohlegrill. Wir grillen fertig eingelegtes Fleisch, und es gibt auch mal Fisch dazu. Außerdem grillen wir gerne Mais und Gemüse in der Aluschale. Für die Kinder gibt es die kleinen Nürnberger Bratwürste und Kräuterbaguette. Die Kräuterbutter machen wir selbst mit Kräutern aus dem Garten. Wir trinken viel Wasser, und die Kinder bekommen Brause und Saft. Wenn wir nicht grillen, gibt es ganz „normales“ Abendbrot. Das Wetter kann so bleiben, aber die Natur braucht den Regen – Melissa Ladwig aus Walsrode

Ich esse leichtere Sachen, wie zum Beispiel Milchreis mit Zimt und Zucker oder eine Kaltschale. Ich mache sie mit eingefrorenen Früchten aus dem Garten. Blaubeeren, Himbeeren und Kirschen werden mit Fruchtsirup aufgekocht und abgekühlt. Mal gibt es Cornflakes, mal Sahne oder Vanillesoße dazu. Gegrillt wird spontan mit dem Holzkohlegrill. Dann gibt es Bratwurst, Bauchfleisch, Kräuterbaguette und Salat. Gerne auch Pellkartoffeln dazu. Der Salat besteht bei mir aus Paprika, Rettich, Äpfel, Lauch, Salatgurken, und das Dressing mache ich auch selbst – Gisela Tabinowski aus Walsrode

Wir schaffen es oft zeitlich nicht zu Grillen, da es aufwändig ist und ich viel im Schichtdienst arbeiten muss. Da nutzen wir die Zeit gerne so zusammen. Wenn, dann grillen wir einmal im Monat und laden Freunde ein, da in meiner eigenen Familie keine Grillfans sind. Bei der Wärme gibt es öfter mal ein Eis, und wir essen viel Obst und Melone. Einmal am Tag braucht man etwas Warmes. Aber wenn, dann erst abends. Ich trinke viel Wasser, auch wenn man es nicht mehr sehen kann. Das Wetter kann so bleiben. Letztes Jahr haben wir gejammert, weil wir keinen Sommer hatten. Ich finde es besser so – Andreas Stoye mit Thore aus Hodenhagen

Mittags esse ich gerne etwas herzhaftes, salziges, um die Elektrolyte wieder aufzufüllen. Dazu gehört eine leichte Gemüsesuppe. Ich esse zurzeit auch viel Joghurt mit frischen Früchten. Dafür nehme ich Naturjoghurt mit Beerenobst aus dem eigenen Garten. Durch die Trockenheit sind die Früchte total aromatisch. Wir grillen auch gerne, meist einmal die Woche, meist mit dem Tischgrill. Da kommt das Grillgut vom Gerät direkt auf den Teller. Dabei liebe ich die vegetarischen gegrillten Speisen, wie unter anderem Fetakäse mit Tomaten, aber auch Gemüsespieße. Dazu gibt es frischen Salat – Katrin Boenke aus Walsrode

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