Was erwarten Sie von 2020?

5. Januar 2020

Was es dem Einzelnen bringen wird, steht in den Sternen.

Am vergangen Mittwoch wurde das neue Jahr 2020 begrüßt. Was es dem Einzelnen bringen wird, steht in den Sternen. Auf jeden Fall handelt es sich um ein Schaltjahr, in dem unter anderem die Fußball-Europameisterschaft stattfindet. Im Straßenverkehr drohen höhere Bußgelder bei Verstößen. Unter anderem müssen Verkehrssünder beim Parken auf Geh- und Radwegen statt bisher 20 Euro 55 löhnen. Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger erhalten ab Januar 1,88 Prozent mehr Geld. Auch Kinder und Jugendliche profitieren. Der Mindestlohn stieg ab Januar von 9,19 auf 9,35 Euro. Auch für Familien gibt es mehr Geld. Die Erhöhung des Kinderzuschlags liegt nun bei 185 Euro. Damit sollen einkommensschwache Familien unterstützt werden.

Bislang waren die Ausbildungen zum/r Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in eigenständig. Ab 2020 werden diese Berufe in einer generalisierten Ausbildung zur „Pflegefachfrau“ oder zum „Pflegefachmann“ erlernt, wobei zwischen vier Vertiefungsrichtungen gewählt werden kann.
Der Pkw-Verkehr ist für ein Großteil der CO2-Emissionen verantwortlich. Ungefähr 60 Prozent des Treibhausgasausstosses kommt von Autos. Um dem Klimaziel gerecht zu werden, dürfen ab dem 1. Januar zugelassene Neuwagen nicht mehr als 95 Gramm CO2/km ausstoßen. Ab dem 1. Januar erhält man außerdem bei jedem Kauf einen Kassenbeleg. Und zwar auch dort, wo das in der Vergangenheit eigentlich nicht üblich war, wie zum Beispiel beim Bäcker oder in der Eisdiele. Der Grund dafür ist die am 1. Januar 2020 in Kraft tretende Kassensicherungsverordnung, in der die Belegausgabepflicht festgehalten ist. Mit ihr soll Steuerbetrug eingedämmt werden.

Als Pressesprecher der Feuerwehr Visselhövede erlebt man viele unterschiedliche Geschichten. Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass unsere Mitbürger mehr auf sich und ihre Umwelt achtgeben. Auch sollten Nachbarn mehr zusammenarbeiten, um bei Problemen und Kleinigkeiten schneller helfen zu können. Zum Privaten: Ich lebe derzeit alleine in einer relativ großen Wohnung und würde mir wünschen, diese im neuen Jahr mit einer Partnerin teilen zu dürfen – Jonas Hermonies aus Visselhövede

Wir hatten 2019 viel privat und arbeitstechnisch zu tun und daher nur einen kleinen Urlaub und waren nicht viel weg. Das wollen wir 2020 nachholen und mehr reisen. Wir haben aber noch nichts gebucht. Es gibt eine Kegelfahrt ins Blaue. Ansonsten hoffen wir, dass wir gesund bleiben und dass es unserer Familie und den Freunden gut geht. Das ist das A und O! Wir wünschen uns privat mehr Zeit füreinander. Ansonsten kann alles so bleiben, wie es ist. Wir wünschen allen ein schönes und gutes Jahr 2020 – Anja Kiebel und Aki Lupertowicz aus Kirchwalsede

Wir werden 2020 so weitermachen, wie wir 2019 beendet haben. Mein Motto lautet: Weniger kann auch mehr sein. Das bedeutet, dass wir in vielen Bereichen auch sparsamer sind. Weniger Müll, weniger Wasser- und Stromverbrauch. Wir sind deutlich mehr Bahn gefahren und haben uns ein kleineres Auto gekauft. Mit den Maßnahmen kann man die Welt nicht retten, aber wir tragen dazu bei, dass sie besser wird. Wir reisen gerne und werden 2020 unter anderem nach Innsbruck mit der Bahn fahren aber auch eine Reise nach Tansania ist geplant. Traditionell geht es auch wieder nach Masuren – Iris und Heinz Fedderke aus Hiddingen

Das Wichtigste ist, dass man gesund bleibt und dass die meisten Dinge so bleiben, wie sie sind – auch in materieller Hinsicht. Es liegt ansonsten an jedem selbst, was er erwartet. Wichtig ist auch, dass man die Kleinigkeiten zu schätzen weiß. 2020 ist eine Menge bei uns in Planung, aber das ist noch nicht spruchreif. Von der Politik wünsche ich mir „weniger Reden, mehr Taten“, und dass Vorhaben einfach schneller umgesetzt werden. Von der Gesellschaft erhoffe ich, dass die Dinge mal ein bisschen nüchterner betrachtet werden und nicht gleich ausgeflippt wird – Stefan Leskien aus Visselhövede

Wir haben ein Wohnmobil und haben vor, viel zu reisen, mindestens drei Monate im Jahr, aber nicht an einem Stück. Fliegen finde ich langweilig. Die Zeit drum herum dauert mir einfach zu lange und beim Flug sieht man nichts. Im Wohnmobil fährt man zum Ziel und sieht viel von der Gegend. Für 2020 wünsche ich uns Gesundheit. Ich rauche nicht und trinke wenig Alkohol. Daher habe ich auch keine besonderen Vorsätze. Ich habe einen Hund, der täglich zehn Kilometer Auslauf braucht. Das muss man bewältigen – auch mal mit dem Rad. Ansonsten kann das neue Jahr so bleiben wie das alte – Bernhard Klemm aus Visselhövede

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