Warum sollte man zur Bundestagswahl gehen?

24. September 2017

Heute, Sonntag, 24. September, findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt.

 61,6 Millionen Menschen wählen dann ihre Abgeordneten ins Parlament, rund drei Millionen von ihnen zum ersten Mal. An der heutigen Bundestagswahl werden 42 Parteien teilnehmen. Warum man zur Wahl gehen sollte? Ganz einfach, es ist ein Recht und Privileg. Denn nur das Volk kann bei uns seine Vertreter entsenden. Der Artikel 20 der Bundesrepublik garantiert die Demokratie und ist letztlich Grundlage dafür, dass jeder Wahlberechtigte aktiv an der Demokratie mitwirken kann. In vielen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Jede Stimme zählt! Oft geht eine Wahl sehr eng aus. Da kommt es dann auf jede einzelne Stimme an. Jede Stimme, die nicht abgegeben wird, geht verloren. So überlasse ich anderen, wer mich vertritt. Wählen ist der beste Schutz gegen Extremisten!

Wer nicht wählt, erleichtert es extremistischen politischen Strömungen, einen größeren Einfluss auf Gesellschaft und Politik zu bekommen. Wählen heißt, Verantwortung zu übernehmen! Die Politik entscheidet heute über viele Themen von morgen. Jeder hat so die Möglichkeit, aktiv die Politik zu beeinflussen und hat Einfluss auf wesentliche Fragen des Alltags. Wählen ist auch Bürgerpflicht! Niemand ist gezwungen zur Wahl zu gehen. Aber jeder hat die Freiheit dazu und steht in der eigenen Verantwortung. Doch eine dauerhaft niedrige Wahlbeteiligung würde all denen Recht geben, die ein reelles Abbild der Bevölkerung in den Vertretungen nicht mehr als gewährleistet sehen und die Einführung einer Wahlpflicht fordern, um genau diese Repräsentation des Volkes sicherzustellen. Der mit meiner Stimme gewählte Bundestag wählt den/die Bundeskanzler/in. Mit meiner Stimme entscheide ich!

Es ist meine Bürgerpflicht, die ich meistens auch persönlich wahrnehme. Sonst mache ich Briefwahl. Mein Wunsch wäre, dass die SPD mit den Grünen regiert. Es ist die Arroganz der CDU, die mir nicht gefällt. Angela Merkel hat die kleinen Parteien „verhungern“ lassen. Das was die SPD verändert hat, kommt nicht zum Tragen. Themen anderer Parteien werden von der CDU besetzt. Die AfD ist für mich der Wolf im Schafspelz. Die wichtigsten Themen wie Schule und Bildung sind bei der SPD besser angesiedelt – Jörg Blajus aus Walsrode

Man muss wählen gehen, damit bestimmte Parteien keine Chance bekommen. Deren erhöhte Prozentzahl ist von der Wahlbeteiligung abhängig. Daher müssen möglichst viele zur Wahl gehen. Man muss sich eine Meinung bilden und nicht nur über die Alltagsprobleme schimpfen. Für mich ist es wichtig, welche Wahlversprechen eingehalten werden. Aber das weiß man vorher nie. Eine Prognose kann ich nicht abgeben – Gisela Schütze aus Visselhövede 

Wir machen Briefwahl. Es ist für uns einfacher, da wir sonntags arbeiten müssen. Ich wähle die Partei, die meiner Meinung nach etwas Gutes für uns tut. Aber da gehen die Meinungen auseinander, was auch gut ist. Das muss jeder für sich entscheiden. Die AfD wird auf jeden Fall reinkommen. Ich habe immer gedacht, die CDU macht das Rennen, aber laut Umfrage, holt die SPD auf. Schulz kommt gut rüber. Ich selbst habe mich noch nicht festgelegt und informiere mich weiterhin über die Medien – Irmtraud Fuhrhop aus Hünzingen

Wir leben in einer Demokratie, das ist der Unterschied zur Diktatur! Wir haben die Möglichkeit, mitzumischen. Aber vor der Wahl versprechen sie immer viel. Angela Merkel ist oft zu weich und nach allen Seiten hin offen. Von Schulz weiß man noch nicht, was man von ihm halten soll. Dadurch, dass CDU und SPD eine Koalition bilden, herrscht oft Einigkeit. Wer nicht zur Wahl geht, hat auch kein Mitspracherecht. Diesmal wird die Wahlbeteiligung größer sein. Es wird hoffentlich viele Protestwähler geben – Günter Bombien aus Walsrode 

Wir haben die Freiheit zum Wählen und sollten nicht den verkehrten Parteien die Stimme geben. Wir gehen direkt am Wahltag zur Wahl. Es ist ein Bürgerrecht, keine Pflicht! Es ist die Freiheit die ich habe, meine Meinung mitzuteilen. Ich traue es eher Schulz zu. Es wäre mal etwas anderes. Er kommt für mich ehrlicher rüber. Die Wahlwerbung der AfD ist mir zu blöd – zu aggressiv. Da frage ich mich, in welchem Jahrzehnt leben wir? Das erinnert mich an die Nazizeit. Jeder hat das Recht hier zu leben und sich zu integrieren- Birgit Kuhblanck aus Walsrode 

Wenn man nicht wählt, kann man sich nicht aufregen, wenn verkehrte Parteien zu bestimmen haben. Wenn man gewählt hat, hat man seine Meinung geäußert und seine Pflicht getan. Es sollte jeder Bürger wählen gehen. Aber nicht mit 16 Jahren. In dem Alter ist man noch zu jung. Ich gehe grundsätzlich persönlich wählen. Die jetzige Partei, die an der Macht ist, bleibt es auch. Dann ist Martin Schulz wenigstens weg. Die CDU macht auch Fehler. AfD und Linke wähle ich bestimmt nicht – Manfred Reinefeld aus Bomlitz 

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