Verfolgen Sie die Olympischen Winterspiele?

18. Februar 2018

Bis 25. Februar finden in Pyeongchang noch die 23. Olympischen Winterspiele statt.

Damit ist Südkorea zum zweiten Mal nach den Sommerspielen 1988 Olympia-Gastgeber. Fast 3000 Athleten kämpfen  um Medaillen. In 15 Sportarten und zwölf Sportstätten fallen an den 16 Wettkampftagen mehr als 100 Entscheidungen. Da die Zeitverschiebung von Südkorea nach Deutschland acht Stunden beträgt, finden die Wettkämpfe in der Nacht oder am Vormittag deutscher Zeit statt. Für die Wintersportfans heißt es also: Früh aufstehen. 19 Medaillen haben die deutschen Teilnehmer bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi vor vier Jahren gesammelt, davon acht in Gold, sechs in Silber und fünf in Bronze. In Pyeongchang sollen es nun mehr werden.

Vor allem die Biathletin Laura Dahlmeier, die fünf WM-Titel sowie den Gesamtweltcupsieg gewann, die Kombinierer Johannes Rydzek (vier WM-Titel) und Eric Frenzel (Gesamtweltcupsieger) sowie die Rodler dominierten die Wintersportsaison. Aber auch die Skispringer um Stefan Freitag und Andreas Wellinger, die Bobfahrer mit Francesco Friedrich und die Skeletonis überzeugten und begründen die hohen Erwartungen der deutschen Sportverbände, die den sechsten Platz der Medaillenwertung von 2014 verbessern möchten. Bei den Spielen in Pyeongchang gibt es neue Wettbewerbe im Snowboard, alpinen Skilauf, Eisschnelllauf und Curling. Gestrichen wurde hingegen der Parallelslalom der Snowboarder. Anders als bei den Olympischen Sommerspielen 2016 wurden keine komplett neuen Sportarten in das Programm aufgenommen.

Wir verfolgen die Winterspiele in den Nachrichten, stehen aber nicht extra dafür in der Nacht auf, um etwas zu gucken. Wenn, dann gucken wir vor dem Mittagsschlaf. Biathlon mit der Dahlmeier war gut. Sie ist besonnen und ruhig geblieben, hat daher gut geschossen und eine Goldmedaille errungen. Da freut man sich mit den Athleten. Es sei denn, es stellt sich später heraus, sie sind gedopt gewesen. Das verzert den ganzen Wettbewerb. Die, die „sauber“ sind, trainieren hart und dann gewinnen die anderen. Das ist unfair – Ulrike und Manfred Schneider aus Walsrode 

Ich finde, Olympia bietet wenig Unterhaltung. Da kommt wenig Stimmung auf. Wenn keine Koreaner dabei sind, ist es sehr leise. Auch Biathlon wird vom Publikum nicht so angenommen. Selbst bei der Vier-Schanzen-Tournee zählten sie fünfstellige Besucherzahlen. Dabei wollten sie Korea weltoffener darstellen. Das ist sehr schade für die Sportler. Ich selbst finde das Skispringen interessant. Da fragt man sich: „Warum machen die das und suchen sich so eine Sportart aus?“ – Christian Ohnesorg aus Walsrode 

Mein 16-jähriger Enkel Fynn Schierbaum spielt in der Deutschen Nachwuchsliga bei den Iserlohn Roosters Eishockey. Er könnte in vier Jahren selbst dabei sein. Daher schauen wir erst in der zweiten Woche Olympia, wenn Eishockey gezeigt wird. Er ist in einem Sportinternat und wird dort entsprechend gefördert. Seine kleine Schwester Swantje ist Eiskunstläuferin und könnte in acht Jahren dabei sein. Daher gilt unser Interesse auch dem Eiskunstlauf. Wir wissen es zu schätzen, wenn es jemand so weit schafft – Roswitha Bierwirth aus Ahlden

Ich gucke mir die Olympischen Winterspiele an. Besonders Skispringen und Biathlon interessieren mich. Es sind spannende Wettbewerbe. Wie die durch die Luft fliegen und dann das Risiko! Beim Biathlon entscheidet viel, wie sie schießen. Außerdem ist ein „Harzer Bursche“ aus Clausthal-Zellerfeld dabei. Der Harz alleine verbindet, da wir Mitglied im Erzgebirgsverein sind. Ich war früher selbst sehr sportlich und habe es auf 45 Sportabzeichen gebracht. Nun mit 77 Jahren geht es nicht mehr – Wolfgang Schekorr aus Rödershöfen

Wir haben kaum etwas von den Olympischen Winterspielen mitbekommen. Es interessiert uns nicht so sehr, außer wenn die Deutschen gewinnen. So wie die Laura Dahlmeier, da ist man auch glücklich und freut sich für sie mit. Aber es reicht, wenn man die Zusammenfassung abends sieht. Wir bleiben aber nicht extra dafür zu Hause. Biathlon ist besonders interessant, weil es so vielseitig ist. Abfahrt und Slalom sind auch spannend. Langlauf ist dagegen eher langweilig – Gerda und Peter Otten aus Visselhövede

Ich habe die Dahlmeier, die Biathleten geguckt und die waren sehr erfolgreich. Es ist eine spannende Kombination. An erster Stelle steht das Schießen. Sie kommen ausgepumpt vom Laufen an und müssen ihren Puls von 150 auf 70 runterbringen. Das trainieren sie auch. Es ist aber auch eine Kopfsache. Da spielt die Psyche eine große Rolle. Auch das Skispringen ist eine Leistung. Aber allen Disziplinen gebührt hohe Anerkennung. Die Deutschen haben bisher gut abgeschnitten. Mal sehen, was noch kommt – Peter Göwe aus Walsrode

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