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Tolles Erlebnis trotz großer Anstrengungen

5. Juni 2016

Anna Epley legt mit den „Matschottern“ die 24 Kilometer mit den 34 Hindernissen auf dem Nürburg-Ring in rund 3:20 Stunden zurück 

„Ankommen und Spaß haben“. Diese Zielsetzung verfolgte Anna Epley bei ihrer Premiere beim „Fisherman’s Friend StrongmanRun-Kick“, dem größten „Hindernislauf der Welt“, auf dem Nürburg-Ring und sie schaffte es, diese persönlichen Vorgaben umzusetzen. In der Zeit von 3:21:12 Stunden erreichte sie bei hohen Temperaturen das Ziel. „Es war so geil“, zeigte sie sich vom Lauf und der Atmosphäre rund um das Rennen absolut begeistert. Einen neuerlichen Start im kommenden Jahr hat sie daher bereits fest im Visier.

Dabei war die Düshornerin zur Teilnahme eher zufällig gekommen. „Beim Sportschuhkauf bin ich bei Dodenhof angesprochen worden, ob ich nicht Lust hätte“, erinnert sie sich. Und die begeisterte Sportlerin, die vor allem viel läuft und in diesem Jahr noch beim Berlin-Marathon starten will, brauchte nicht lange zu überlegen und sagte spontan zu.

Zusammen mit Stefanie Cygan-Renken, Andreas Dieckvoß und Heiner Kasakausky bildete Anna Epley das Dodenhof-Team „Matschotter“, das sich über zehn Wochen jeweils donnerstags und sonnabends intensiv auf den Wettbewerb vorbereitete, bei dem Geschicklichkeit, Klettern, Springen, Schwimmen und Schnelligkeit gefordert sind. Unter anderem in einer Kaserne und auf einer Galopprennbahn hieß es, sich fit zu machen für die Anstrengungen, die auf den 24 Kilometern auf dem Nürburg-Ring, wo sonst Autorennen stattfinden, warteten.

Und die Hindernisse hatten es in sich, verlangten teilweise große Überwindung von den Startern. Für Anna Epley stellte die Zehn-Meter-Rutsche eine große „Hürde“ da. „Ich habe Höhenangst, musste da aber für das Team runter.“ Denn obwohl die Teilnehmer am Ende auch in einer Einzelwertung platziert wurden, stand der Teamgedanke im Vordergrund. Man habe sich gegenseitig toll unterstützt und motiviert, freute sich die Düshornerin, die sich auch im eiskalten nassen Element nicht ganz so wohl fühlte. Und dies lag weniger an den niedrigen Temperaturen als an der Fortbewegungsart. „Ich habe erst im letzten Jahr einen Schwimmkurs besucht“, gehört das Schwimmen nicht zu ihren „Paradedisziplinen“. Dafür meisterte sie den einen Kilometer langen steilen Anstieg auf einen Berg bestens.

Zweimal galt es für die „Matschotter“, die 17 Hindernisse auf der Zwölf-Kilometer-Runde zu absolvieren, denn das Team startete – wie etwa 8000 der 13.000 Starter – über die Gesamtdistanz. Folglich war es auf der ersten Runde auch noch etwas eng. Doch nachdem die „Rookie-Läufer“ („Anfänger“) im Ziel waren, „lief die zweite Rutsche richtig gut“, freute sich Anna Epley über das gelungene Rennen. Am Ende belegte sie bei den Frauen Rang 367, ihre Teamkollegin Stefanie Cygan-Renken wurde als 368. gewertet. Andreas Dieckvoß (3184.) und Heiner Kasakausky (3183.) belegten mit der Zeit von rund 3:20 Stunden im Männerfeld gute Mittelfeldplätze.

(rie)

 

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