Was steht bei Ihnen 2015 ins Haus?

28. Dezember 2014

Silvester ist die feierliche Zeit, in der wir das vergangene Jahr verabschieden und das neue voller Hoffnung willkommen heißen. An keinem anderen Tag im Jahr nehmen sich die Menschen so viele Vorsätze vor. Was privat auf einen zukommt, steht sprichwörtlich in den Sternen, aber einiges ändert sich mit Gewissheit. Vom 1. Januar an gilt in Deutschland ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde, mit einer Übergangszeit bis 2017.

Fest steht: Manches wird teurer – Taxifahren zum Beispiel, oder der Gang zum Friseur. Wie viel Geld viele Arbeitnehmer im Portemonnaie haben, werden auch die Tarifverhandlungen 2015 zeigen. Allen voran für die rund 3,7 Millionen Beschäftigten der deutschen Metall- und Elektroindustrie. Die Gewerkschaft IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Geld, die Verhandlungen beginnen Mitte Januar. Am 1. Januar bekommt die Euro-Familie Nachwuchs: Litauen führt die Gemeinschaftswährung ein – der baltische Staat wird damit das 19. Euro-Mitgliedsland. Die Risiken für die Wirtschaftsentwicklung bleiben bestehen.

Vor allem der Konflikt mit Russland hänge wie ein „Damoklesschwert“ über der europäischen Wirtschaft, sagt EU-Experte Thomas Harms. DIW-Chef Marcel Fratzscher sieht sogar „enorme Risiken“ für die Konjunktur. Hauptgrund: die Euro-Schuldenkrise. Die Zinsen in der Eurozone dürften weiterhin extrem niedrig bleiben – die Anlageprobleme für Banken und Versicherungen, aber auch für Sparer und die private Altersvorsorge, werden damit nicht kleiner.

Haus und Garten sind noch nicht fertig. Wir sind erst vor zwei Jahren eingezogen. Wir haben ein 1300 Quadratmeter großes Grundstück. Da müssen noch Stubben rausgefräst und ein Weg zur Tür angelegt werden. Mehr arbeiten als ich, jetzt in vier Schichten, kann man nicht. 2014 war in Ordnung. Den Urlaub haben wir in der Normandie bei den Weltreiterspielen verbracht. 2015 wissen wir noch nicht, was sich abspielt. Vielleicht besuchen wir Irland, meine alte Heimat und die Familie – Sean Connell aus Drögenbostel

Sean-Connell

 

Am 6. Juni heiraten wir standesamtlich in der Cordinger Mühle. Gefeiert wird mit über 50 Gästen im Forellenhof. Wir sind im letzten Jahr wieder nach Dorfmark zurückgezogen. Beruflich sind wir glücklich und zufrieden. Es kann alles so bleiben, wie es ist. Die Vorbereitungen zur Hochzeit laufen. Die Ringe sind schon abgeholt. Jeder sollte mehr zufrieden sein, mit dem was er hat. Eine positive Lebenseinstellung ist wichtig. Gute Vorsätze sollten jetzt und nicht erst im neuen Jahr umgesetzt werden – Ariane und Maik Walter aus Dorfmark 

Ariane-u.-Maik-Walter

Es gibt arbeitstechnische Veränderungen, die ins Haus stehen. Ich werde ab dem 1. April noch mal eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Diakonie-Krankenhaus Rotenburg absolvieren. Es ist eine Schule mit Ausbildungsgeld. Die Ausbildung findet als Blockunterricht statt. Dann habe ich einen anerkannten Beruf. Ich arbeite zurzeit als Altenpflegerin und muss noch rund 25 Jahre arbeiten. Aber mit 43 Jahren ist man heute noch nicht zu alt – Nicole Connell aus Drögenbostel

Nicole-Connell

Die Geburt unseres vierten Kindes. Wir haben bereits zwei Mädchen und einen Jungen. Nun kommt Ende Januar der zweite Junge zur Verstärkung. Das Kinderzimmer ist schon eingerichtet. Das Wichtigste, was wir uns für 2015 wünschen, ist Gesundheit. Höhen und Tiefen gibt es überall. Wir haben eine starke Familie. Meine Schwiegereltern stehen uns zur Seite und unterstützen uns. Das ist wichtig. Beruflich läuft auch alles gut. Silvester feiern wir mal mit Freunden, mal mit der Familie – Andre und Fynn-Joe Bahr aus Walsrode

Andre-Bahr

2015 werde ich beginnen, mir einen Ausbildungsplatz zu suchen. Schulisch will ich mich verbessern, um einen besseren Abschluss zu bekommen. Ich bin auf dem Gymnasium und mache erst 2016 mein Abitur. Wahrscheinlich werde ich mich im sozialen Bereich bewerben. 2014 war soweit in Ordnung. Ich weiß noch nicht, wo ich Silvester feiere, da ich Neujahr arbeiten muss. Ich habe in der Küche in der Kurklinik einen Ferienjob. Pflicht ist eben Pflicht – Robin Lohmeier aus Bomlitz

Robin-Lohmeier

Wir wären zurzeit lieber in Spanien, doch wir müssen hier unsere alte Wohnung renovieren. Von November bis März leben wir sonst in Spanien. Nun, nach zehn Jahren, freuen wir uns, mit den Kindern Weihnachten und Silvester in der alten Heimat zu feiern. Hier jammert jeder über Krankheiten und Wehwehchen, in Spanien so gut wie gar nicht. Die Kinder besuchen uns auch immer gerne dort. Im Sommer sind wir gerne hier und genießen die gute Heideluft – Jutta und Heinz Störmer aus Walsrode

 

Jutta-u.-Heinz-Stoermer

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