Was sind Ihre Wünsche und Hoffnungen für das neue Jahr?

3. Januar 2016

Gesundheit steht häufig im Mittelpunkt der Wünsche.

Die Stimmung in Deutschland ist so pessimistisch wie seit Jahren nicht mehr. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Meinungsforschungsgesellschaft GfK im Auftrag der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen hervor. Demnach gaben 55 Prozent der Befragten an, angsterfüllt in die Zukunft zu blicken. Bei vergleichbaren Umfragen hatten sich im vergangenen Jahr noch 31 Prozent angsterfüllt gezeigt, 2013 waren es sogar nur 28 Prozent. Der wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Ulrich Reinhardt, sprach von einer Rückkehr der „German Angst“.

Darunter versteht man das Phänomen, dass die Deutschen schon immer Sorgen hatten, die Zukunft werde nicht so positiv wie die Gegenwart. Besonders die Älteren ab 55 Jahren äußerten sich in der Umfrage besorgt. 64 Prozent blicken nach eigener Aussage angstvoll in die Zukunft. Bei den Jüngeren von 14 bis 34 Jahren waren es 42 Prozent. Allerdings hat sich damit der Anteil der Furchtsamen in der jüngeren Generation seit 2013 mehr als verdoppelt. Stiftungsleiter Reinhardt nannte „die gegenwärtige humanitäre Krise und die zunehmende Angst vor Terroranschlägen“ als möglichen Grund.

Klar scheint, dass die Bürger vor allem eine wirtschaftliche Verschlechterung erwarten. 79 Prozent gehen laut Umfrage davon aus, dass die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands größer werden. 2014 hatten das 66 Prozent so gesehen, 2013 nur 59 Prozent. „Besonders die Erwerbstätigen erwarten zusätzliche Belastungen und fürchten, ihren Lebensstandard nicht halten zu können“, erklärte Reinhardt.

Er prophezeite eine abnehmende Konsumlust und ein Comeback des Sparens. Der ungeklärte Umgang mit der Krise scheint auch den Blick der Bevölkerung auf die europäische Einigung zu trüben. So erwarten mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Deutschen, dass Europa weiter auseinanderdriften wird.


Für dieses Jahr wünsche ich mir, dass meine kleine Schwester meine kleine Nichte gesund zur Welt bringt. Sie hat jetzt ihren Termin. 2015 war kein gutes Jahr. Drei Schicksalsschläge – drei Beerdigungen – das reicht. Das neue Jahr kann nur noch besser werden. Der Urlaub 2016 steht noch in den Sternen. Ich muss erst auf meinen Dienstplan gucken. Dann werde ich auch meine Schwester mit der Kleinen unterstützen. Ich selbst habe einen Sohn, der 15 Jahre alt ist. Er hofft, dass er in die zehnte Klasse kommt. Er möchte gerne eine Ausbildung bei der Polizei machen. Ob es klappt, steht in den Sternen – Tanja Lüders aus Norden


Gesundheit ist das höchste Gut. Das weiß man erst zu schätzen, wenn man krank war. 2015 bleibt gut in Erinnerung. Das schönste Ereignis war die Hochzeit unserer Tochter. 2016 ist schon eine Reise geplant, wird aber noch nicht verraten, da es eine Überraschung für meine Frau werden soll. Außerdem wird so langsam das Abgewohnte erneuert. Bezüglich der Flüchtlingspolitik haben wir Möglichkeiten, das in den Griff zu bekommen. Wenn nicht wir, wer dann? Die Betroffenen zeigen sich äußerst dankbar. Ansonsten sind wir zufrieden, wenn alles so bleibt wie es ist – Hans-Joachim Fahrenholz aus Groß Eilstorf 


Ich wünsche mir vor allem Gesundheit und dass mein Mann und ich hoffentlich noch lange glücklich zusammen sind und in drei Jahren die goldene Hochzeit erleben dürfen. 2015 kann man abhaken, das war mit Krankheiten übersät. 2016 geht’s in die zweite Heimat nach „Wildschönau“, im Tiroler Hochtal, hinter Kufstein, Österreich. Es ist dort wunderschön. Dann wartet auch schon mein Hobby auf mich – Taschen aus Kaffeetüten nähen.  Ebenso die Nesspressokapseln – aus denen fertige ich Armbänder, Ketten und Ohrringe an – Christine Spohr aus Bad Fallingbostel

 


Eigentlich ist 2015 nichts Besonderes bei uns passiert. Das beste Ereignis in dem Jahr war, dass mein Mann einen festen Arbeitsplatz bekommen hat. 2016 fliegen wir das erste Mal in den Süden in den Urlaub. Entweder in die Türkei oder nach Tunesien: Vor oder nach den Ferien, da die Tochter noch nicht schulpflichtig ist. Die Tochter kommt erst 2017 zur Schule. Sie ist ein „Kannkind“. Wir haben vor drei Jahren ein Haus gekauft. 2016 steht nun der Gartenaufbau an. Sonst liegt nichts weiter an – Stefanie Bock mit Amy Linn aus Walsrode


2015 war alles normal – alles super. In 2016 hoffen wir, dass die Welt vernünftiger wird und in Syrien die Krise eingedämmt wird. Außerdem bin ich der Meinung, dass die Menschen auf Grund der fremden Einflüsse nicht so viel Angst haben sollten, dass unsere Kultur beeinflusst wird. Die Angst ist das Problem von vielen, daraus resultieren viele andere Probleme. Privat hoffe ich, dass alles so wunderbar weiterläuft wie 2015. Alles kann so bleiben, wie es ist – Annette Treude aus Walsrode  


2015 war zufriedenstellend. Ich war 14 Tage im Urlaub auf Fehmarn mit den Hunden. Ich bin Demenztherapeutin bei der Lebenshilfe in Festanstellung. Der Vorteil war, dass ich für die Hunde keinen Aufpreis zahlen musste. Silvester verbrachte ich bei meiner Tochter in Hannover. 2016 warte ich einfach mal ab, was passiert. Im Mai geht es sicherlich wieder in Urlaub. Wohin es geht, steht noch nicht fest. Ansonsten hoffe ich, dass alles so bleibt. Ich bin zufrieden – Anette Dreyer aus Bad Fallingbostel


 



Back to Top ↑