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Stellichte

Rolf Hewekerl und Werner Falke für 75-jährige Vereinstreue geehrt

Positive Mitgliederentwicklung beim TuSV Stellichte: 400er-Marke klar überschritten

Zufrieden mit der allgemeinen Entwicklung trotz der Corona-Pandemie zeigte sich Vorsitzender Klaus-Dieter Rosewich bei der Hauptversammlung TuSV Stellichte. Der aktuelle Betrieb laufe wieder fast normal, dankte Rosewich allen Kurs- und Übungsleitern für den guten und professionellen Umgang mit den Schwierigkeiten, die die Pandemie für die Durchführung der Übungsabende bedeutet hatte.
Ebenso wies er auf die reibungslose und gute Zusammenarbeit des im Jahr 2021 erweiterten und verjüngten Vorstandes hin. Als Herausforderung für die kommenden Jahre stellte Rosewich den zu erwartenden Anstieg der Energiekosten beim Hallenbetrieb heraus. Darauf möchte man seitens des Vorstandes durch Modernisierung der Heizung, eventuellem Aufbau einer Fotovoltaikanlage und Modernisierung der Hallenbeleuchtung reagieren.
Die herausragende und erfreuliche Nachricht kam von Kassenwartin Brigitte Steppat: Die Mitgliederzahl beim TuSV Stellichte hat nach mehreren Dellen-Jahren die 400er-Grenze wieder einmal klar überschritten. Das liege zu einem großen Teil am deutlichen Mitgliederzuwachs beim Mutter-Kind-Turnen, aber auch am Umwandeln früherer Kursangebote wie Bauch-Beine-Po oder Step-Aerobic in Sparten, deren Teilnahme eine feste Mitgliedschaft erfordere.
Fußballspartenleiter Hartwig Lütjens und Vorsitzender Joachim Winkelmann nahmen die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder vor. Rolf Hewekerl und Werner Falke blicken auf sagenhafte 75 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurück. Beide erinnerten sich noch bestens an das Jahr 1947, das den Beginn ihrer Vereinszugehörigkeit darstellte, als es im TuSV Stellichte nur das Turnen gab. Rolf Hewekerl hat später die Fußballsparte mit ins Leben gerufen, war als Trainer und „Einsammler“ der Kinder aus den umliegenden Dörfern sowie mit seinen Butterkuchenspenden bei allen Punktspielen im ganzen Umkreis sehr beliebt. Werner Falke hat dem Turnen bald den Rücken gekehrt und sein Schaffen der Gründung und Leitung des Stellichter Spielmannszuges gewidmet. Außerdem wurde Manfred Barenscheer für 25-jährige Vereinstreue geehrt. Bei seinem Eintritt 1997 war er damals auch einmal das 400. Mitglied.