Foto: Weltvogelpark Walsrode

Quietschfideler Nachwuchs

28. Juni 2015

Zahlreiche flauschige Jungtiere sind im Weltvogelpark Walsrode geschlüpft

In den vergangenen Wochen erlebt der Weltvogelpark Walsrode einen wahrhaften Babyboom. Die munteren Küken bereiten dabei nicht nur den Vogeleltern große Freude: Große und kleine Besucher bestaunen die flauschigen Jungtiere und genießen die fröhlichen Laute, die sich derzeit durch die farbenprächtige und blumenreiche Parklandschaft erstrecken.
Der Weltvogelpark begrüßt derzeit zahlreiche Jungtiere, die frisch geschlüpft in die farbenfrohe Welt des Parks eintauchen. Lustige Humboldt-Pinguine, zarte Rosaflamingos und knallige Türkiskotingas sind nur einige der süßen Neugeburten, die den Park noch bunter machen – daneben haben auch Dottertukane, Rennkuckucke, Waldrappen, Schwarzweißhäherling, Gänsegeier, Nacktgesichthokko, Seidenkuckucke und viele weitere in den letzten Wochen das Licht der Welt erblickt.
Die absoluten Publikumslieblinge sind die putzigen Pinguine: Zwei kleine „Herren im Frack“ tapsen noch ein wenig tollpatschig hinter den Kulissen und bereiten sich auf ihren großen Auftritt vor. Die beiden fühlen sich vor allem am Wasser wohl, wo sie mit ihren kleinen Flügeln umher rudern.

Wohl fühlt sich auch der kleine Dottertukan, der momentan in der Fasanerie sitzt und von seinen Eltern liebevoll gefüttert wird. Auf dem Speiseplan stehen neben Insekten und Spinnen auch Obst. Reichlich gefuttert wird auch während der Vogelbabyfütterung, die einmal täglich viele Besucher anlockt: Der frisch geschlüpfte Gänsegeier ruht sich momentan in der Vogelbabystation aus. Durch eine Glasscheibe können die Besucher den kleinen Vogel auch während der Fütterungszeit beobachten.
Von den fünf im Mai und Juni geborenen Rosaflamingos ist einer bereits auf der Anlage zu bestaunen. Damit beheimatet der Weltvogelpark nun eine der größten Gruppen weltweit in Zoos. Die Nachzucht der rosa Vögel soll auch künftig stark ausgebaut werden, denn in großen Gruppen fühlen sich die eleganten Tiere am wohlsten. Während die erwachsenen Tiere mit ihrer schönen Gefiederfärbung glänzen, sind die Küken noch mit grau-weißen, flauschigen Daunen umhüllt.

Kunterbunt geht es auch bei den Türkiskotingas zu: Mit ihrer leuchtend türkisen Farbe und der pink-gefärbten Kehle ist das Männchen auffälliger als die graubraunen Weibchen. Das Besondere: Die beiden finden nur zur Paarungszeit zueinander, wenn das Männchen mit Flugbalzspielen und lauten Rufen lockt.

 

(sm/rie)

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