Nutzen Sie die verkaufsoffenen Sonntage?

2. April 2017

Bis acht Sonntage im Jahr geöffnet

Das Niedersächsische Gesetz über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten erlaubt acht verkaufsoffene Sonntage in anerkannten Ausflugsorten sowie vier verkaufsoffene Sonntage in allen anderen Orten. Die Geschäfte dürfen an diesen Tagen für fünf Stunden geöffnet sein. Da teilweise auch für einzelne Verkaufsstellen verkaufsoffene Sonntage genehmigt werden können, wäre die Liste der Geschäfte die am Sonntag ihre Türen offen halten dürfen sehr lang. Besonders Anfang April locken viele Städte mit Shopping-Rabatten und laden zum Bummeln ein, um sich neu einzukleiden. Besonders für Berufstätige, die in der Woche keine Zeit haben, ist der verkaufsoffene Sonntag eine angenehme Einrichtung. Denn in der Woche haben die Boutiquen bereits um 18 Uhr geschlossen. Im ganzen Bundesland Niedersachsen haben sich zahlreiche Städte und Gemeinden entschlossen, besonders Anfang April das Sonntags-Shopping anzubieten. Besonders am Sonntag bekommt man oft die Familienmitglieder zusammen, so dass einem gemeinsamen Ausflug nichts mehr im Wege steht. Wenn dann noch zusätzlich Angebote wie Flohmarkt, Hüpfburg, ein Eisdielenbesuch,   Cafés und Autohäuser winken, ist für jeden etwas dabei. Dumm nur, wenn man selbst in der Branche tätig ist und am Sonntag Dienst hat. Und überhaupt, was ist mit dem heiligen Sonntag?  18,5 Prozent der Kunden wünschen sich noch häufigere Ausnahmen von der Regel der allgemeinen Sonntagsruhe. Das Lager derjenigen, die das Verkaufsverbot am Sonntag komplett aufheben wollen, ist mit 27,7 Prozent deutlich größer, als das seiner strikten Verfechter (20,2 Prozent). 37 Prozent behaupten von sich, sonntags nie einzukaufen.

Klar, nutzt man das Angebot, da man in der Woche nicht so viel Zeit hat. Bummeln und einkaufen mit der Familie ist toll. Einfach Zeit haben und ohne Hektik und Stress entspannt einkaufen. Die Enkelin wird drei Jahre alt und kommt in den Kindergarten. Da braucht sie einiges und daher passt es. Es macht einfach Spaß, und Eisessen im Anschluss ist ein Muss. Wir bleiben in der Umgebung. Visselhövede ist sehr schön, aber auch Walsrode, Soltau und Verden. Es sollte etwas Besonderes bleiben, könnte aber gerne öfter angeboten oder die Öffnungszeiten flexibler gestaltet werden – Bianca Rohde-Rudisch aus Walsrode

Den verkaufsoffenen Sonntag nutze ich überhaupt nicht, weil es mir einfach zu voll in den Geschäften und auf den Hauptstraßen ist. Da rennen alle hin, auch bei schlechtem Wetter, egal wie oft er stattfindet. Ich habe schlechte Erfahrungen in Verden gemacht. Da war es sehr voll, auch in den Kabinen und in den Cafés. Die Rabattaktionen locken da nicht wirklich. Da ich selbständig bin, kann ich zwischendurch mal schauen, was man so braucht. Wenn, dann geht es am Sonnabend mit der Familie zu Dodenhof oder in den Weserpark. Das Outlet-Center geht gar nicht. Da ist das in Bremen schon schöner – Andy Atzor aus Dörverden

Nein, nutze ich nicht, weil ich grundsätzlich die Walsroder Innenstadt ungemütlich zum Shoppen oder Verweilen finde. Selbst beim gemütlichen Cappuccino-Trinken, habe ich die Autos vor mir. Wenn Walsrode die Innenstadt beim verkaufsoffenen Sonntag sperren würde, wäre ich dabei. Ansonsten erledige ich meine Einkäufe, bis auf Lebensmittel, außerhalb. Ich selbst fahre lieber zu Dodenhof. Da gibt es alles und wenn Stadt, dann Bremen, Hannover, Hamburg, oder Celle ist sehr schön. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wünsche ich Walsrode als autofreie Innenstadt

Wir nutzten öfters mal den verkaufsoffenen Sonntag. Aber wenn, dann fahren wir in die Großstadt oder nach Soltau ins Outlet-Center. Da ist das Angebot größer, und es gibt mehr Geschäfte für junge Leute – besonders was die Mode betrifft. Mode für junge und ältere Männer sowie für ältere Damen gibt es hier genug, aber für unser Alter nicht. Ein bisschen bummeln oder Eis essen kann man hier schon, wenn die Sonne scheint, aber Geschäfte für junge Leute fehlen. Sportsachen gibt es hier ganz gute, aber bei Schuhen kommt es darauf an, was man möchte. Ich bestelle auch viel im Internet – Lena Schelper aus Honerdingen und Paulina Zähring aus Bad Fallingbostel

Es kommt darauf an, welche Geschäfte die Türen offen halten. Lebensmittel braucht man nicht am Sonntag zu kaufen. Interessant wären die Autohäuser. Man nutzt mal den verkaufsoffenen Sonntag, aber braucht ihn nicht ständig. Es muss keine stete Einrichtung werden. Die Verkäuferinnen wollen auch mal Wochenende haben. Einfach mal um draußen zum Kaffee trinken zu sitzen, braucht man keine Geschäfte. Wir gehen dann lieber in der Natur spazieren. Wir sind Rentner, daher ist es für uns eh´ nicht mehr so attraktiv und nötig.  Es ist eher etwas für diejenigen, die in der Woche arbeiten müssen – Hans-Joachim Wernsdorf aus Ottingen

Es ist eine tolle Sache, und man kann mit der Familie shoppen gehen, hat Zeit und trifft nette Leute zum Kaffeetrinken. Ich gehe auch mal in der Woche einkaufen, aber am Wochenende haben alle Zeit. Wir haben hier in Walsrode schöne Geschäfte, wie „Modewerk“ und „Chance“ und einen neuen dänischen Laden, mit ausgefallenen Sachen und tollen Schuhen. Hier finden auch junge Leute etwas. Man muss nur gucken. An solchen verkaufsoffenen Tagen bietet es sich an, sich auch über die Preise zu informieren. Hier stimmt das Preisleistungsverhältnis. In der Großstadt zahlt man oft mehr – Christa Wasik aus Walsrode



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