Nehmen Sie an Blutspenden teil?

11. Oktober 2015

Es kann jeden treffen. Durch einen Verkehrsunfall oder eine OP kann jeder Mensch plötzlich in die Lage geraten, Bluttransfusionen zu benötigen. Für die Behandlung der meisten Patienten werden jeweils nur bestimmte Bestandteile des Blutes benötigt. Dafür wird das gespendete Blut in rote Blutkörperchen, Plasma und ggf. Blutplättchen aufgetrennt.

Also kann eine einzige Blutspende dazu beitragen, bis zu drei Leben zu retten. Täglich werden hierfür allein in Deutschland rund 15.000 Blutspenden und ca. 5.000 Plasma – Spenden benötigt. Bislang ist es noch nicht gelungen, Blut durch irgendeine andere Flüssigkeit oder einen anderen Stoff zu ersetzen. Blut ist also einzigartig und Blutspenden absolut notwendig! Bislang spenden jedoch nur 2,5 Prozent der Bevölkerung Blut! Abgesehen von der sozialen Motivation zur Blutspende, gibt es auch positive Nebeneffekte der Blutspende für jeden Blutspender.

Bei jeder Blutspende erfolgt eine ärztliche Untersuchung inklusiv Blutdruck- und Pulsmessung und der Bestimmung des Blutbildes sowie eine   Untersuchung auf die ansteckenden Infektionserkrankungen Hepatitis B, Gelbsucht, HIV (AIDS) und Syphilis. Bei der Erstuntersuchung und danach alle zwei Jahre erfolgt ein Check der sogenannten Leber- und Nierenwerte.

Durch diese Untersuchungen können manche Erkrankungen, wie unter anderem  Eisenmangel, Entzündungen, oder Infektionen mit HIV- oder Hepatitis B und C vorzeitig erkannt werden. Blutspenden kann die Stimmung unter anderem positiv beeinflussen, zumal es Kalorien verbraucht.


Ich habe früher immer Blut gespendet. Doch seit 1990 bin ich Marcumar-Patient und darf nicht mehr spenden. Gerade weil ich eine seltene Blutgruppe habe, finde ich es wichtig, Blut zu spenden. „Vielleicht braucht man es selbst einmal“, habe ich immer gedacht. Ich brauchte aber noch nie eine Blutübertragung. Blut spenden selbst ist nicht schlimm. Ich habe mich immer an die Vorschriften gehalten und mich nach dem Spenden ausgeruht und dann ein Brötchen gegessen und viel getrunken. Ich hatte früher immer wenig Zeit, daher blieb ich nie lange, aber die Ruhephasen habe ich eingehalten – Erika Rugen aus Zeven


Als Autofahrer im Straßenverkehr weiß man, wie wichtig Blutspenden ist. Ich war jahrelang Blut spenden, nun bin ich über 70 Jahre alt, da wollen sie mein Blut nicht mehr. Ich habe die Blutgruppe 0 Rhesus negativ. Sie ist nicht selten, das Blut wurde aber immer gerne genommen. Um die 30 Blutspenden habe ich abgegeben. Zu erst einfach um zu wissen, welche Blutgruppe man hat. Dadurch habe ich auch meine Tochter zum Blutspenden bewogen. Sie weiß auch, wie wichtig es ist. Blut kann man nicht ersetzen. Es ist schade, dass die jüngere Generation nicht mehr so verantwortungsbewusst ist – Reiner Manicke aus Walsrode  


Ich bin regelmäßig zum Blutspenden, zwei bis drei Mal im Jahr, gegangen und habe schon über 30 Mal gespendet. Das erste Mal war ich mit um herauszufinden, welche Blutgruppe ich habe. Es tut nicht weh, man tut etwas Gutes und man hat Kontakt zu anderen Menschen. Man trifft Leute beim Essen, die man lange nicht gesehen hat und kann sich austauschen. Außerdem hat man eine Kontrolle, dass alles okay ist. Bei uns beim DRK Walsrode, gibt es immer ein üppiges kalt-warmes Büfett mit Broten, Kuchen und auch warmen Speisen, wie Schnitzel und Bockwurst mit frischen Salaten – Birgit Anger aus Honerdingen

 


Ich bin immer jahrelang zum Blutspenden  gegangen, darf aber auf Grund einer Erkrankung nicht mehr. Ein Kumpel von der Feuerwehr nahm mich das erste Mal mit. Danach spendete ich zehn Jahre lang zweimal im Jahr Blut  und hatte nie Probleme damit. Man kann es nur empfehlen. Ich habe die Blutgruppe AB positiv und wurde daher jedes Vierteljahr  angeschrieben. Ich ging immer in die Schule nach Fallingbostel zum Spenden. Das Essen ist dort sehr empfehlenswert. Saisonabhängig wird dort auch gegrillt. Die Blutwerte  werden automatisch kontrolliert, das ist ein kostenloser Check-Up – Matthias Röhrs aus Walsrode


Ich habe bereits 29 Blutspenden hinter mir. Das ist mir immer gut und ohne Probleme bekommen. Nur einmal waren die Blutwerte nicht in Ordnung. Für mich ist es wichtig, da ich als Baby auch einen kompletten lebensrettenden Blutaustausch erhielt. Gerade die 0-Gruppen werden immer benötigt. Das Blut wird untersucht und  das ist das A und O. Die Betreuung vor Ort ist gut und es geht hier in Visselhövede beim Blutspenden immer lustig zu. Beim Essen trifft man stets Leute zum Klönen. Ich werde solange spenden, wie ich darf. Mein Sohn kommt auch schon mit – Hilke Schomacker aus Visselhövede


Bereits in jungen Jahren habe ich angefangen zu spenden, musste dann aber eine Zeit aussetzen, da die Werte nicht in Ordnung waren. Nach einer Eisenkur darf ich wieder. Seit fünf Jahren spende ich regelmäßig und gehe, wenn möglich, vier Mal im Jahr zum Blutspenden. Man selbst könnte auch mal in Verlegenheit kommen und Blut benötigen. Ich besitze auch einen Organspendeausweis, das ist für mich genauso wichtig. In Soltau gibt es immer sehr leckeres Essen, mit Suppe, Brötchen und vielem mehr. Ich freue mich, dort auch immer die gleichen Leute wieder zu treffen – Antje Schaper aus Soltau



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