Alexander Rengstorf hält für die Feinschmecker Duroc-Schweine. Foto: (so)

Nachfrage nach mehr Fleischqualität steigt – Landwirte reagieren

10. Januar 2016

Wer den kleinen Wald neben dem Hofgrundstück erreicht, die zotteligen Fleischrinder passiert hat, hört schon das genüssliche Grunzen aus dem Offenstall. Darin tummeln sich elf Schweine, die in ihrer bräunlichen Farbe recht exotisch wirken. Sind sie eigentlich auch, denn sie sind eine Ursprungsrasse aus Amerika. Duroc-Schweine werden sie genannt und sind noch recht selten in Deutschland.

„Ich habe die Haltung mal mit Klassenkameraden in der Schule ausprobiert. Das Fleisch ist uns regelrecht aus den Händen gerissen worden, weil es so lecker ist“, erklärt der Junglandwirt Alexander Rengstorf, warum er die Rasse auf dem Hof in dem Offenstall auf Stroh hält. „Das Fleisch ist fein marmoriert und bringt einen einzigartig guten Geschmack auf den Teller“, ergänzt Sabine Rengstorf.

Da schon die ersten Nachfragen nach dem Fleisch der Duroc-Schweine bei ihr eingegangen sind, ist auch schon ein Schlachttermin vereinbart worden. Die Tiere werden in Walsrode in einer Schlachterei verarbeitet, was kurze Wege und die nötige Flexibilität gewährleistet. „Es werden überwiegend die Haushalte sein, die ein qualitativ hochwertige Fleisch haben möchten, das von Schweinen aus artgerechter Haltung stammt“, sagt Alexander Rengstorf und sorgt für die entsprechenden Bedingungen.

Die Auslauffläche für die Tiere ist großräumig abgezäunt, so dass es keine Kontakte zu Wildschweinen oder anderen Wildtieren geben kann. „Wir werden am 19. Januar erstmals Fleischpakete anbieten, die in Haushaltsgrößen gestaltet sind. Aber auch halbe und ganze Schweine werden abgegeben, wenn sich Verbraucher das Fleisch selbst portionieren möchten“, berichtet Sabine Rengstorf und bietet den Verbrauchern an, sie über die Eigenschaften und Zeitpunkte telefonisch zu informieren.

(so)

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