Sophia und Veronika lassen sich die Sorte Corona schmecken. Foto: so

Mit jedem Länderspiel steigt der Erdbeerkonsum

26. Juni 2016

Visselhövede (so). Wenn abends die Fußballspiele der Europameisterschaften über die Bildschirme flimmern, geht das nicht ohne Snacks. Offensichtlich besinnen sich immer mehr Fußballfans, die fetthaltigen Snacks im Schrank zu lassen und sich an gesunden Leckereien zu erfreuen. Erdbeeren sind dabei voll im Trend. „Wir verkaufen deutlich mehr Erdbeeren, wenn Fußballspiele übertragen werden. Auch werden dann auf den Feldern mehr von den Selbstpflückern geerntet“, resümiert Erdbeeranbauer Cord Averbeck aus Visselhövede das Verhalten der Verbraucher. Averbeck ist einer der erfahrensten Anbauer der Region.

Seit nunmehr 26 Jahren versorgt er die Region mit Erdbeeren und hat weitreichende Erfahrungen im Anbau der beliebten Saisonfrüchte. Er weiß um das Verbraucherverhalten und die Erdbeersorten, die zu unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlichen Vorzügen angeboten werden können. „Jetzt ist die Zeit der beliebtesten Erdbeersorte bei den Verbrauchern. Die Corona liegt eindeutig vorn, was den Geschmack angeht,“ hat Cord Averbeck einen großen Teil seiner 10 Hektar großen Anbaufläche entsprechend bestückt.

Die Sorte Salsa eignet sich schon eher, um die länger aufzubewahren. Nach der Corona folgt auch noch die Malwina, eine der wenigen Sorten, die in Deutschland gezüchtet wurden. Der Züchter Peter Stoppel hat sie in den Markt gebracht und damit einen Volltreffer bei den Verbrauchern gelandet. Da Cord Averbeck die Preise konstant hält, lediglich für eigene Verkaufsstände und Selbstpflücker produziert, kann er seine Erträge gut kalkulieren. Auf den Feldern werden die Erdbeeren weitgehend von den Selbstpflückern eingeholt. Wer nicht selbst pflücken kann, kauft sie sich an der Ständen.

Regnet es, sind die Selbstpflücker selten auf den Feldern zu sehen. „Schon deshalb ist trockenes Wetter für uns wichtig“, freut sich Inge Averbeck, die ihre Stände kontinuierlich mit Erdbeeren bestückt, um keine Engpässe entstehen zu lassen. Für den Nachschub sorgen 19 polnische Mitarbeiterinnen und ein Fahrer. „Da diese schmackhafte Sorte Corona nur eine kurze Reifezeit hat, die gerade jetzt ist, sollten alle Interessierten jetzt pflücken kommen“, empfehlen die Erdbeeranbauer ihren Kunden.

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