Kategorien
Umfrage

Machen Sie sich Sorgen um die Menschen in der Ukraine und hier vor Ort?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]

Der Krieg in der Ukraine droht zu einem globalen Konflikt zu werden.

Während Russlands Präsident Wladimir Putin weltweit Sanktionen und Protest zu spüren bekommt, gab er den Befehl, die russischen Atomwaffen mobil zu machen. In einer Videobotschaft sprach er von „Abschreckungswaffen“ und begründete seinen nächsten gefährlichen Schritt mit der harten internationalen Reaktion gegen Russland.

Putins Krieg hat unterdessen einen klaren Kurswechsel der Bundesregierung in der Außen-, Sicherheits- und Energiepolitik bewirkt. In einer Regierungserklärung kündigte Kanzler Olaf Scholz (SPD) eine drastische Erhöhung des Wehretats an. Die Bundeswehr soll mit einem verfassungsrechtlich verankerten Sondervermögen von 100 Milliarden Euro aufgerüstet werden. Deutschland liefert nun Abwehrwaffen an die Ukraine und schneidet Russland vom internationalen Bankenhandelssystem Swift ab. In der Energiepolitik will sich Deutschland nun möglichst rasch unabhängig vom russischem Gas machen. Dafür sollen zwei Terminals in Brunsbüttel und Wilhelmshaven für Flüssigerdgas in Deutschland gebaut werden.
Die Kämpfe in der Ukraine gehen weiter. Russische Truppen setzten auch strategisch wichtige Hafenstädte im Süden des Landes unter Druck und zielten auf wichtige Infrastruktureinrichtungen wie Flughäfen. Putin schien überrascht vom Widerstand, den die Ukraine seiner Armee entgegensetzt, ebenso von den weltweiten Protesten, Sanktionen und Einschränkungen für Russland, wie beispielsweise Überflugrechte in vielen Ländern. Weltweit gehen die Menschen auf die Straße, um gegen Putins Krieg zu demonstrieren.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14928″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Mein Schwiegersohn ist Engländer und bei der britischen Armee. Meine Tochter hat Angst, dass er eingesetzt wird. Sie haben zwei Mädchen. Nächsten Monat muss er nach Polen. Alle sind in Alarmbereitschaft. Einen Krieg wollte keiner mehr erleben. Meine Mutter hat ziemliche Angst. Mein Vater war sieben Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg zu Ende war und erzählt oft davon. Gerade jetzt kommt alles wieder hoch. Man hat Angst, dass der Dritte Weltkrieg ausbricht. Man macht sich auch Gedanken um das Finanzielle. Nun wird alles teurer, besonders in England, da wird das Gas noch mal teurer – Bianca Crofts aus Lincoln[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14931″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich bin 1945 geboren. Seit 1945 lebe ich in Frieden und hätte nie gedacht, dass es mal so eskalieren würde. Wir hatten den Kalten Krieg, die Auflösung der Sowjetunion und den Fall der Mauer und hätten nie geglaubt, dass es in Europa wieder einen Krieg gäbe. Das hatte zur Folge, dass wir uns in Sicherheit wiegten. Nun fehlen uns die Worte und die Mittel, um Putin zum Einlenken zu bringen. Er versucht über seinen Weg den Westen und die Ukraine in die Knie zu zwingen, um sich von der angeblichen „Gefahr“, der Nato, zu befreien. Wir müssen die Flüchtlinge aufnehmen, das Volk moralisch unterstützen und spenden – Klaus Kunold aus Düshorn[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14932″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Man macht sich Sorgen! Die Gedanken sind bei den Familien und Opfern der Ukraine. In vieler Hinsicht hat man Angst, dass sich der Krieg bis hier vor Ort ausweitet. Ich schaue viel in den sozialen Medien. Doch da darf man nicht alles glauben, aber es macht einem schon Sorgen. Die Stimmung ist aufgeheizt, weil Putin seine Atomwaffen einsatzbereit hält und droht auf den Knopf zu drücken. Jeder, der sich damit beschäftigt hat, weiß, was sie anrichten und der Welt schaden können. Meine Großeltern sind im Zweiten Weltkrieg geflohen, bei denen ist die Angst noch größer, weil sie schon alles mitgemacht haben. Aber ich mache mir auch Sorgen um meinen Vater und meinem Bruder, die beim Bund sind. Aber ich würde auch für mein Vaterland kämpfen – Loris Rump aus Groß Häuslingen[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14930″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich bin 1941, während des Krieges, geboren. Mein Vater ist 1954 aus Russland aus der Gefangenschaft zurückgekommen. Ich hätte nicht gedacht, dass es noch mal zum Krieg in Europa kommt. Kriege gab es immer mal auf der Welt, doch nicht zwei Flugstunden von uns entfernt. Man meidet alles, was mit Russland zu tun hat. Wir wollten mit Bekannten eine Kreuzfahrt nach St. Petersburg machen. Die haben wir nun gar nicht erst gebucht. Allen, die für das Leid und den Krieg verantwortlich sind, wie Putin, wünscht man nichts Gutes. Wir werden den Spendenaufrufen folgen und wenn die Flüchtlinge nach Bad Fallingbostel kommen, sind wir bereit zu helfen – Jürgen Köhnen aus Walsrode[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14929″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich habe keine große Angst vor einem Atomkrieg, weil ich glaube und hoffe, dass Putin nicht soweit gehen wird. Den Menschen in der Ukraine muss man helfen und sie aufnehmen. Keiner verlässt gerne freiwillig seine Heimat. Spenden sind immer eine gute Sache, wenn man weiß, dass sie auch ankommen. Ich bin aus dem Alter raus und glaube nicht, dass sie mich noch einziehen werden. Ich gucke jeden Tag und Nacht die Berichte im Fernsehen. Erst kam Corona, nun haben wir diesen Mist. Putin sollte das Handtuch schmeißen und in Rente gehen – Frank Siems aus Walsrode[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14933″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Es war für mich zuerst ein Schock, als ich vom Krieg erfuhr, weil es sehr nahe an uns dran ist. Andere Kriege bekommt man nicht so mit, doch das Land ist nur wenige Flugstunden von uns entfernt. Ich habe Mitschüler, die haben Verwandtschaft dort. Ich bin sehr dafür, dass die Flüchtlinge, wie 2015, hier aufgenommen und integriert werden. Die Menschen in der Ukraine wurden zur Flucht gezwungen. Es hat hier in Walsrode bereits eine Mahnwache stattgefunden, daran konnte ich nicht teilnehmen. Doch ich finde es wichtig, dass man auch hier vor Ort seine Solidarität bekundet und werde daher das nächste Mal dabei sein – Merle Habekost aus Walsrode[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]