Machen Sie mit Freude Ihren Garten winterfest oder ist es eine Verpflichtung?

11. November 2018

Die Pflanzenwelt schaltet auf Sparflamme.

Seit dem 23. September, dem kalendarischen Herbstbeginn, werden die Nächte scheinbar länger und kälter. Der Garten muss winterfest gemacht werden. Nach dem ersten Frost fallen die Blätter ordentlich. Nun lohnt sich das Einsammeln der Blätter richtig. Auch die Dachrinne sollte regelmäßig vom Laub befreit werden, damit sie nicht verstopft. Ein einfaches Schutzgitter-System hält die Rinne von vornherein frei. Der Rasen muss laubfrei bleiben, damit im Frühjahr keine braunen Stellen entstehen. Auf Beeten hingegen darf das Herbstlaub ruhig liegen bleiben. Es bietet den Pflanzen einen natürlichen Schutz vor Frost. Zeit ist es auch, um Sträucher, Obstbäume und andere Bäume zu beschneiden. Dadurch haben die Pflanzen mehr Kraft für den Austrieb im Frühjahr. Wichtig ist, dass alle abgestorbenen, kranken und überschneidenden Äste entfernt werden.

Die Äste und Triebe werden damit nahe dem Baumstamm geschnitten. Die Hecken sollten dünner und kleiner geschnitten und in Form gebracht werden. Kübelpflanzen müssen jetzt reingeholt und an einen kühlen Ort zum Überwintern gestellt werden. Sollten die Kübel zu groß sein, müssen sie dick eingepackt werden, um den Winter zu überstehen. Dabei wird die Krone der Pflanze mit Vlies umwickelt. Reisig wird um den Stamm gelegt, Noppenfolie um den Topf gewickelt und diese wiederum mit einen Leinensack ummantelt. Die Kübel werden auf eine Styroporplatte gestellt. Gartengeräte wie Rasenmäher, Teichpumpe und Gartenschlauch sollten den Winter natürlich nicht draußen verbringen – ab in die Garage oder den Keller damit! Vorher sollten diese aber gründlich gereinigt und eventuell auch gewartet werden, ebenso wie Gartenmöbel, damit man sich auch im nächsten Jahr wieder daran erfreuen kann.

Ich gehe jeden Tag eine Stunde in den Garten, wenn das Wetter es zulässt. Ich habe viel Laub, da ich direkt am Wald wohne. Diese Jahr scheint es besonders viel zu sein. Aber es sieht schön aus. Ich könnte das Laub wieder in den Wald bringen, in die Grüne Tonne oder auf den großen Komposthaufen. Die Gartengeräte müssen noch gesäubert werden. Vorher wird noch einmal alles geschnitten. Die Büsche lasse ich einmal im Jahr vom Gärtner schneiden. Früher habe ich immer Gladiolen und Astern gehabt, die im Frühjahr wieder in die Erde kamen. Nun lagere ich die Knollen nicht mehr ein – Karin Kruse aus Walsrode

Wir haben nur einen kleinen pflegeleichten Garten. Wir haben kein Laub. Wir müssen lediglich den Rasen mähen und vertikutieren. Durch den Pool hat er im Sommer genug Wasser abbekommen und ist nicht verbrannt. Aus dem rund drei Meter großen Pool muss das Wasser raus und dann wird der Pool abgedeckt. Wir wohnen erst seit zwei Jahren da. Im Frühjahr werden Blumen ins Beet und in die Kübel gepflanzt. Früher hatten wir einen Schrebergarten, da fiel immer viel Arbeit an. Leider bin ich nicht so oft im Garten, wie ich es gerne möchte. Ich unternehme auch gerne mal etwas anderes – Nadine Schulz mit Hailey aus Böhme

Natürlich machen wir den Garten gerne. Da wir auf dem Dorf wohnen, kommt das Laub zum Bauern. Das Laub kommt von den Nachbarsbäumen. Aber im Frühjahr freuen wir uns darüber, daher dürfen wir im Herbst nicht darüber schimpfen. Die Sonne genießen wir auf der Terrasse. Blumenzwiebeln halten sich in Maßen. Die Tulpen müssen jetzt rein. Wir haben zum Glück keine Last mit Wühlmäusen. Die Hecke ist schon im Sommer geschnitten worden und wir haben auch schon vertikutiert. Es ist eine schöne Freizeitbeschäftigung, wenn man im Alter noch fit ist, und es hält auch fit, wie der tägliche Gang mit dem Hund – Christa und Wilhelm Volmer aus Honerdingen

Teils, teils, aber was soll man machen, wenn es einigermaßen gepflegt aussehen soll. Da muss man durch. Ich habe nur einen Obstbaum. Aber die Gartenfläche von rund 500 Quadratmetern muss sauber gehalten werden. Die Büsche sind schon geschnitten und vertikutiert habe ich auch schon mit meiner Frau zusammen. Wir bringen das Laub und den Baumschnitt zum Bauern in die Nähe. Der kompostiert es und pflügt es dann unter. Es ist jedes Jahr dasselbe – mähen, vertikutieren, Laub harken und alles sauber halten – Thomas Grünhagen aus Walsrode

Wir haben 13 große Eichenbäume auf unserem kleinen Resthof. Da kommt schon ordentlich Laub zusammen. Aber trotzdem macht es bei dem schönen Wetter Spaß, draußen zu arbeiten. Eicheln haben wir schon vorher weggenommen und an den Jäger verschenkt. Es gibt dieses Jahr besonders viele Eicheln. Daher vermuten viele, dass es einen harten Winter gibt. Das Laub kommt auf einen großen Haufen zum Kompostieren. Einen Laubbläser gibt es nicht, da wird noch alles traditionell mit der Harke aufgeharkt. Rund 100 Dahlien sind schon aus der Erde und fürs Frühjahr im Keller gelagert – Ludmilla und Karl-Heinz Kröge aus Bomlitz

Ich gehe lieber in den Wald zum Fotografieren und um Tiere zu beobachten. Wir haben nur einen kleinen Garten mit einem rund drei Meter großen Teich, in dem Koi-Karpfen schwimmen. Wir haben wenig Laub. Wenn, dann eher vom Wald als aus unserem Garten. Das Laub kommt in den Container für Grünabfall. Tulpen und Krokusse haben wir schon in Etagen in Körbe gepflanzt. Pflanzkübel sind eingepackt und winterfest gemacht. Wir haben sämtliche Buchsbäume rausgeschmissen, da bei uns in Holland der Schädling wütet und alle befallen waren. Nun haben wir Lavendel gepflanzt – Peter Pfeifer aus Rhenen

Schlagworte:




Comments are closed.

Back to Top ↑