Lesen Sie Bücher haptisch oder lieber elektronisch?

4. Juni 2017

Lesen ist schön, Lesen regt die Fantasie an und entspannt. Es gibt doch nichts Schöneres, als im Urlaub auf der Liege mit einem guten Roman und einem kühlen Drink, die Zeit zu verbringen. In Deutschland gibt es rund 33 Millionen Buchkäufer, die sich nicht nur bei ihrem liebsten Genre des vielseitigen Büchermarkts stark unterscheiden, sondern auch bei der grundsätzlichen Frage – E-Book oder doch lieber das klassische Buch mit Seiten zum Umblättern? Ein richtiges Buch zum Festhalten, Notizen hineinkritzeln, in der Tasche herumtragen und nach dem Durchlesen stolz in das Bücherregal einzuordnen, sticht den elektronischen Kontrahenten immer noch klar aus und das wird sich sicher trotz aller Vorteile (zum Beispiel die Schwere eines Wälzers) eines elektronischen Buches auch so schnell nicht ändern. Den größten Anteil am Umsatz auf dem deutschen Buchmarkt machen Jahr für Jahr die Bücher des Segments Belletristik aus. Auf Platz eins stehen nach wie vor Krimis und Thriller bei den Bücherwürmen. Zu schön ist es, einfach in eine fremde Welt aus Spannung, dunklen Abgründen und düsteren Entwicklungen zu flüchten. Doch auch historische Romane sind sowohl bei Männern und Frauen nahezu gleichermaßen beliebt. Die Hauptgründe eines Umstiegs auf E-Books liegen für die Nutzer in der Platzersparnis und dem einfachen und schnellen Kauf, durch den man per Download auf den E-Reader, wie beispielsweise den Kindle oder tolino, direkt mit dem Lesen loslegen kann. Dadurch wird das E-Book besonders für Reisen und unterwegs interessant. Auch für die kleinen Leseratten bietet die facettenreiche Bücherlandschaft noch genug Anreize in dem digitalen Zeitalter. Ein Drittel aller befragten Kinder gab einer Umfrage zufolge an, dass sie mindestens ein- oder mehrmals in der Woche ein Buch lesen.

Es gibt nur eine in meiner Klasse, die auch so gerne liest wie ich. Wir tauschen unsere Lieblingsromane immer aus. Ich lese alle Bücher, ob Teenie-Romane oder zum Beispiel „Die Tribute von Panem“ auf englisch. Ich kaufe viele Bücher über Amazon, habe aber auch zwei Bücher auf Klassenfahrt in Berlin erworben. Da gibt es große Buchläden mit einer speziellen Ecke für englische Literatur. Ich habe bereits zwei alte Obstkisten voll mit Bücher. E-Book mag ich nicht so, ich halte lieber die „Trophäe“ in der Hand – Jasmin Runge aus Krelingen

Für mich gehört die Zeitung dazu. Ich bin kein E-Book-Leser, sondern brauche für mich, nach dem Frühstücksfernsehen, die Infos aus der Zeitung. Da ich beruflich viel mit dem Auto unterwegs bin, greife ich gerne auf Hörbücher zurück. Dann höre ich gerne Krimis oder mal eine nette Autobiographie. Die letzte habe ich von Steve Jobs, dem Gründer von Appel, gehört. Wenn, dann hole ich die Hörbücher hier im Handel vor Ort, um die Wirtschaft zu unterstützen und nicht bei Online-Händlern – Frank Middendorf aus Walsrode

Definitiv bevorzugen wir normale Bücher. Es ist einfach das gute Gefühl, Seiten anzufassen. Ich lese gerne Thriller und ein bisschen Drama. Mein Mann bevorzugt Dokumentarbücher, zum Beispiel über die Hells Angels. Wenn, dann kaufen wir die Bücher hier in der Buchhandlung, oder es wird in der Familie ein gutes Buch weitergegeben. Im Sommer – im Urlaub – lesen wir mehr, da haben wir mehr Zeit als im Alltag. Wir lesen auch unseren Kindern immer vor – Vanessa Wilkins mit Jamie aus Fulde

Es muss knistern, sowohl von der Spannung, als auch von den Seiten her. Von Anfang an muss ein Buch spannend sein. Ich schaffe schon ein dickes Buch in einer Woche. Auf dem Campingplatz, vor Cuxhaven, in Cappel-Neufeld, gibt es einen Container mit Bücherraum. Da kann man Bücher hinstellen und auch ausleihen. Es ist ein tolles Prinzip. Außerdem haben wir zu Hause auch noch zahlreiche Bücher. E-Books sind in meinem Alter nichts mehr für mich – Brigitte Sitterle aus Walsrode

Wir lesen unseren Enkelkindern jeden Tag vor. Die ältere Schwester geht schon zur Schule und liest schon selbst. Es fängt mit Bilderbücher an und geht weiter zu den Gute-Nacht-Geschichten und Tierbüchern. Wir haben viele Bücher. Wir kaufen sie in der Buchhandlung vor Ort. Die Zeitung gehört für mich zum Frühstück dazu. Mein Enkel sitzt auf dem Schoß und ist Feuer und Flamme, wenn er Tierbilder sieht. Bilder und der Text wecken das Interesse am Lesen – Fred Hock mit Enkel Shamar aus Beetenbrück

Wir lesen täglich unseren Kindern vor und lesen selbst täglich – 80 Prozent Bücher, 20 Prozent Kindel. Den Kindern lesen wir nur richtige Bücher vor. Die Bücher holen wir aus der Bücherei. Der Große hat Interessen an Weltraum und Robotern und die Kleine liebt Tierbücher. Wenn mein Sohn ein Buch eigenständig gelesen hat, darf er sich ein Buch aus der Buchhandlung aussuchen. Ich kaufe für mich gebrauchte Romane von Amazon und mein Mann liest nur Sachbücher – Antje Klein mit Amelie aus Walsrode

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