Legen Sie Wert auf den Muttertag?

12. Mai 2019

Immer am zweiten Sonntag im Mai ist Muttertag!

Die perfekte Gelegenheit, der Mutter etwas zurückzugeben für all ihre Liebe und Zuwendung. Egal, ob es nur eine kleine Geste der Dankbarkeit sein soll oder ein ganz großes Geschenk zum Muttertag – die Freude ist groß. Oder ist es nur ein weiterer Tag, den die Geschäftswelt begrüßt, um die Konjunktur anzutreiben? Für viele ist der Sonntag ein Denkanstoß. Ein offizieller Feiertag zu Ehren der Mütter – eigentlich schade, dass das nötig ist..

Hat der Muttertag auch seinen Ursprung in der englischen und amerikanischen Frauenbewegung von 1865, ist er heute, rund 150 Jahre später, zu einer festen Einrichtung geworden, die besonders die Gärtner erfreut. Der Präsident der Vereinigten Staaten sollte an diesem Tag die öffentlichen Gebäude beflaggen lassen; diesem Willen des Kongresses hat Woodrow Wilson noch im gleichen Jahr Folge geleistet. So wurde der Muttertag 1914 zum ersten Mal als nationaler Feiertag begangen. Die Begründerin des Feiertages, die Methodistin Anna Marie Jarvis, veranstaltete bereits am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, einen „Memorial Mother Day“. Im darauf folgenden Jahr ließ sie 500 weiße Nelken als Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter vor der örtlichen Kirche an andere Mütter austeilen. Mit steigender Verbreitung und Kommerzialisierung des Muttertags, wandte sie sich aber von der Bewegung ab und bereute, diesen ins Leben gerufen zu haben.

Nein, weil ich öfters etwas – Blumen oder Süßes – von meinen beiden Kindern geschenkt bekomme. Einmal im Jahr Muttertag haut nicht hin. Man sollte öfters an die Mutter denken, als nur an dem Tag. Da habe ich mit meinen beiden Kindern Glück. Wir sind sowieso viel zusammen und pflegen das Familienleben. Das ist uns wichtig, gerade in der heutigen Zeit. Wir trinken auch öfters mal einen Kaffee zusammen, einfach mal so, das ist bei uns ganz normal, nichts Außergewöhnliches. Ich habe sechs Enkelkinder und die kommen auch gerne mit – Evelin Peters aus Walsrode

Ich habe leider keine Mutter mehr, aber dafür ist meine Oma noch da. Für mich selbst ist Muttertag nicht so wichtig, weil ich lieber gerne schenke, als annehme. Ich habe zwei Kinder, 18 und 21 Jahre, die im Hause wohnen. Ich lass mich überraschen, poche aber nicht darauf, dass Muttertag ist. Es sollte selbstverständlich sein, dass man 365 Tage im Jahr an die Mutter denkt, sie ehrt und achtet. Es bringt nichts, wenn man an dem Tag scheinheilig tut. Wir machen kein großes Brimborium daraus. Es wird ein ganz normaler Sonntag. Ich fahre auch öfters zu meiner Oma und nicht nur zum Muttertag – Daniela Collins aus Bomlitz

Ich muss am Muttertag arbeiten. Die Kinder im Kindergarten malen und basteln etwas für die Mütter. Das finde ich auch gut und wichtig. Meistens bekomme ich noch etwas von den Kindern geschenkt – kleine Aufmerksamkeiten. Ich habe vier Kinder und bin schon Oma. Ich habe früher schon keinen großen Wert darauf gelegt. Es ist heute wie damals mehr eine Kommerzaktion. Da geht es weniger um die eigentliche Sache. Es ist auch eine beliebte Guten-Morgen-Aktion mit Blümlein und schön frühstücken. Aber der eigentliche Hintergrund des Tages ist nebensächlich geworden – Friederike Coors mit Lotte aus Walsrode

Wert lege ich schon auf den Tag. Ich gehe immer mit unserer Tochter Spargel essen. Die Tochter bringt Blumen mit. Es ist nichts Großes. Früher habe ich für unsere Eltern mit meinen Geschwistern immer Blumen gepflückt und das ganze Wohnzimmer geschmückt. Wir waren drei Kinder und haben am Muttertag immer etwas auf die Beine gestellt. Es war ein besonderer Tag. Es hat sich eben verändert, aber nicht den Wert verloren. Wir finden es schon wichtig, dass man daran denkt. Früher wurde auch in den Schulen etwas für den Tag gebastelt oder gemalt. Im Kindergarten ist es auch heute noch so – Antje und Dietrich Lürssen aus Bad Fallingbostel

Irgendwie denkt man schon daran. Was früher mal war mit Muttertag, das ist es nicht mehr. Aber irgendwie denken die Mütter schon daran und hoffen, dass die Kinder vorbeischauen. Es kommt darauf an, welche Schicht die Kinder haben und ob sie vorbeikommen können. Wenn sie am Wochenende arbeiten müssen, ist es so. Wir haben nichts geplant. Früher haben wir schon am Muttertag zugesehen, dass wir zusammen frühstücken. Danach ist jeder seines Weges. Damals haben wir auch die eigene Mutter besucht und sind zum Kaffee zusammengekommen – wenn die Schicht es zuließ – Wilfried Beutner aus Bad Fallingbostel

Ich lege großen Wert auf den Tag. Man liebt seine Mutter zwar an jedem Tag, aber dieser Tag ist etwas Besonderes, um an sie zu denken. Mein Papa, mein Bruder und ich kaufen vorher Blumen und Pralinen für sie ein. Wir decken gemeinsam den Frühstückstisch und frühstücken schön. Meistens gehen wir dann noch Richtung Ottinger Moor spazieren. Später würde ich mich auch freuen, wenn man an den Muttertag denkt. Meine Mutter selbst legt keinen großen Wert darauf, aber freut sich, wenn trotzdem etwas gemacht wird – Emily Helmke aus Ottingen

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