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Lassen Sie sich auch von den Hamsterkäufen mitreißen?

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Als unangebracht, unsolidarisch und weder nötig noch empfehlenswert hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen Hamsterkäufe von Lebensmitteln bezeichnet.

Zwar machten steigende Preise für Energie, Kraftstoffe und Lebensmittel und teils leere Supermarktregale im Ukraine-Krieg vielen Menschen Sorgen, aber die Lebensmittelversorgung in Deutschland gelte als sicher. Lieferengpässe einzelner Produkte können mit alternativen Produkten ausgeglichen werden. Hamsterkäufe dagegen verschärften das Problem und könnten unnötige Lebensmittelabfälle verursachen.

„Es ist verständlich, dass kurzfristige Lieferengpässe, etwa bei Mehl und Sonnenblumenöl, viele Verbraucher verunsichern. Hamsterkäufe sind jedoch weder nötig noch empfehlenswert“, sagte Anneke von Reeken, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale. Statt Sonnenblumenöl könnten Oliven- oder Rapsöl verwendet werden. Rapsöl sei zu einem ähnlichen Preis zu haben und mit seinen vielen Omega-3-Fettsäuren Sonnenblumenöl sogar überlegen.
Getreide wiederum baue Deutschland im Gegensatz zu Sonnenblumen selbst an und produziere ausreichend Mehl, die Eigenversorgung sei gesichert, Hamsterkäufe unnötig. Gegen eine lange Lagerung sprächen zudem begrenzte Haltbarkeit und Qualitätsverlust, außerdem könnten sich Schädlinge, etwa die Mehlmotte, in Mehl einnisten. Betroffene Lebensmittel müssten entsorgt werden. Bei Fleisch und Milch seien keine Engpässe zu erwarten, dennoch könnten die Preise weiter steigen, weil die Ukraine ein wichtiger Futtermittellieferant sei. Auch die Energiekrise wirke sich auf die Lebensmittelpreise aus, so die Verbraucherzentrale. Steigende Stromkosten für Kühlhäuser ließen etwa Milch- und Fleischprodukte teurer werden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14979″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Es ärgert mich schon, dass vieles in den Regalen fehlt. Man weiß nicht, ob es an den Lieferengpässen oder an den Hamsterkäufen liegt. Es gibt seit Wochen schon kein Öl mehr in den Regalen. Einmal die Woche tätige ich den Großeinkauf und kaufe dann nur noch Kleinigkeiten zwischendurch. Man kauft so ziemlich immer die gleichen Produkte. Gedanken machen mir Getreideprodukte wie Mehl und Brotbackmischungen. Diesbezüglich sind die Regale wirklich leer. Aber es gibt immer noch Alternativen wie Dinkelmehl. Man sollte sich die Schränke nicht vollstopfen, sondern an das Grundproblem, den Krieg in der Ukraine, denken – Marina Kaiser aus Ottingen[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14976″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Es ist alles in Massen vorhanden. Daher ist es nicht notwendig, Hamsterkäufe zu tätigen. Ich habe noch nicht so darauf geachtet, doch bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass die Regale besonders leer sind. Meistens benötige ich nicht so viel, sondern kaufe immer nur ein bisschen im Discounter ein. Dafür bin ich häufiger auf dem Wochenmarkt, oder ich fahre zum Hofladen. Doch selbst wenn mal von zehn Käsesorten zwei fehlen, dann nimmt man einen anderen Käse. Auch bei Sanitätsartikel wie Körperpflegeprodukten oder Toilettenpapier lege ich mir keine Vorräte an. Was soll ich mit 20 Rollen Klopapier auf Lager – Hermann Bergmann aus Visselhövede[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14974″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Als es wieder Öl gab, habe ich eine Flasche mitgenommen, mehr nicht. Damit komme ich eine ganze Zeit aus. Bei Spaghetti habe ich drei Pakete genommen, da kommen wir ein halbes Jahr mit hin. Wir schreiben immer auf, wenn etwas fehlt und kaufen danach ein. So haben wir immer Vorrat im Haus und müssen nicht so oft zum Einkaufen fahren. Das große Brot wird in Scheiben eingefroren und schmeckt nach dem Auftauen wie frisch. Selbst Toilettenpapier haben wir nicht gehortet. Im Notfall gibt es Zeitungspapier. Der eine macht den anderen über Facebook und Co. verrückt, und dann geht es mit den Hamsterkäufen los. Den Ukrainern muss geholfen werden. In den Sammellagern kamen viele Hilfsgüter an, die hier nun fehlen. Doch es muss nicht immer alles vorrätig sein. Es ist immer genug für alle da – Helga und Bernd Mittendorf aus Walsrode[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14973″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Wir können die Hamsterkäufer nicht verstehen. Und vor allem, warum gerade Toilettenpapier und Öl? Das ist verrückt. 2020 hatten wir wirklich mal kein Toilettenpapier, bis auf die letzte Rolle war alles weg. Dann hörte ich von den Hamsterkäufen und guckte, wo ich noch etwas herbekomme. Wie in der Nachkriegszeit, da hatten wir auch nichts und haben Zeitungspapier genommen. Alternativ zu Öl kann man auch mal Margarine nehmen. Ich bin jetzt schon auf Dinkelmehl umgestiegen. Doch wir benötigen auch nicht so viel. Uns ist es egal, Hauptsache es kommt etwas auf den Tisch. Die heutige Generation tut sich mit den Alternativen schon schwerer. Wir haben generell immer Vorrat an Grundnahrungsmittel, wie Salz, Zucker und Mehl im Haus. Ich koche auch noch wie früher ein und wir sind sehr umweltbewusst – Anneliese und Hans-Joachim Heller aus Walsrode[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14981″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Wir hamstern nicht, da wir nur zu zweit sind. Für die Produkte, die wir nicht bekommen, suchen wir Alternativen. Hamsterkäufe finde ich unmöglich. Es gibt Leute, die haben nicht das Geld dafür und wenn sie zum Monatsanfang das Geld bekommen, gibt es in den Läden nichts mehr. Das trifft besonders die Familien. Wir gucken schon mal die Prospekte, kaufen aber nicht gezielt Schnäppchen. Ich habe auch gar nicht den Platz zum Lagern. Auch als zu Anfang von Corona das Toilettenpapier gehamstert wurde, haben wir nicht mehr als nötig gekauft. Sollte jetzt mal etwas passieren, kann man die Lebensmittel ohne Gas, Elektrik und Wasser eh nicht verarbeiten – Sonja Sutherland aus Walsrode[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“14975″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Eigentlich nicht, da wir nur für zwei Personen Lebensmittel benötigen. Ich habe die leeren Regale bemerkt und festgestellt, dass man nicht mehr alles bekommt. Es gibt kein Öl mehr, und Nudeln gibt es nur in haushaltsüblichen Mengen zu kaufen. Wenn ich ein Angebot sehe, kaufe ich sowieso meistens zwei Packungen von dem Artikel. Wenn es dann nichts mehr im Laden gibt, dann habe ich immer noch einen Vorrat im Haus. Durch das Horten kommt die Logistik der Händler nicht hinterher. Die Leute verfallen in Panik und ziehen andere mit. Doch wir lassen uns nicht mitreißen – Helmut Graß aus Bad Fallingbostel[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]