Können Sie den eisigen Temperaturen auch etwas Gutes abgewinnen?

22. Januar 2017

Faszinierende Eisgebilde, herrlich klare Luft, wunderschöne Landschaft – auch der Winter hat seinen Reiz.

Wer dann noch ein Freund des Wintersports ist, kommt zumindest im Harz voll auf seine Kosten. Aber Eisregen und Neuschnee stellen auch Haus­besitzer und Mieter vor Heraus­forderungen. Wer im Winter nicht recht­zeitig Schnee räumt, riskiert hohe Schaden­ersatz­forderungen. Was genau beim Winter­dienst Pflicht ist und wer ihn machen muss, hängt von den Regeln vor Ort ab. Hier vor Ort zwar selten, aber auch vor Eiszapfen, die sich am Dach bilden, muss man Respekt haben und die gefährlichen Eisgebilde rechtzeitig entfernen, bevor sie jemanden verletzen. 

Wer dann noch ein Freund des Wintersports ist, kommt zumindest im Harz voll auf seine Kosten. Aber Eisregen und Neuschnee stellen auch Haus­besitzer und Mieter vor Heraus­forderungen. Wer im Winter nicht recht­zeitig Schnee räumt, riskiert hohe Schaden­ersatz­forderungen. Was genau beim Winter­dienst Pflicht ist und wer ihn machen muss, hängt von den Regeln vor Ort ab. Hier vor Ort zwar selten, aber auch vor Eiszapfen, die sich am Dach bilden, muss man Respekt haben und die gefährlichen Eisgebilde rechtzeitig entfernen, bevor sie jemanden verletzen. Eine Pflicht, Schnee auf Dächern auf Lawinengefahr hin zu kontrollieren, gibt es normaler­weise auch nicht. Ein Schnee­gitter müssen Haus­besitzer nur montieren, wenn es Vorschrift oder bei einem besonders steilen Dach notwendig ist. Schmerzhafte und kost­spielige Folgen hat immer wieder auch Glatt­eis! „Ein für zwei Fußgänger genügend breites Stück Gehweg muss sicher zu benutzen sein. Schnee ist zu räumen und Eis entweder zu entfernen oder abzu­streuen“, lautet die Pflicht. Die Streu- und Räum­pflicht entfällt, wenn es sowieso gleich wieder glatt ist, weil es ununterbrochen schneit. So urteilt das Land­gericht München bei einer Klage. Es muss nicht sofort gestreut werden, entschieden die Richter. Von Ort zu Ort geht die Räum- und Streu­pflicht unterschiedlich weit. Meist sind die Kommunen zuständig und regeln per Satzung, wer wann und wie Winter­dienst machen muss.

Warum nicht, das Wetter hat doch auch sein Gutes. Es gibt zum Beispiel weniger Ungeziefer und man kann schön in der warmen Stube sitzen. Wir gehen jeden Tag eine halbe bis eine Stunde spazieren. Ich denke schon, dass das abhärtet. Bei Schnee habe ich ordentlich zu schippen. Wir haben eine Fläche von rund 20 Meter – Fußweg und Hofeinfahrt – zu bewältigen. Die Stadt hat in unserer Nähe eine Streugutkiste mit Sand aufgestellt, da holen wir uns ab und an einen Eimer voll. Mit Salz streuen wir nur bei Blitzeis – Werner Jahns aus Meinerdingen

Es ist alles schön anzusehen, wenn alles weiß ist. Wir haben einen Hund, da müssen wir regelmäßig raus. Zum Schlittenfahren ist unsere Tochter mit zehneinhalb Monaten noch zu klein. Wir haben schon nach einem Schlitten Ausschau gehalten. Der von meinen Eltern war morsch. Doch wir haben in unserer Gegend nicht so den Winter, als dass man jetzt gleich los muss. Wir fahren nach Oslo, um das Winterwetter noch mehr zu genießen und hoffen auf Schnee. Wir haben ein Eckgrundstück, wo mein Mann Schnee schieben muss. Aber bisher hat es ja nur einmal geschneit – Mona Schalk aus Düshorn

Wenn man nicht arbeiten muss, geht es. Der Winterdienst kümmert sich nur um die Hauptstraßen, da geht es. In die Nebenstraßen kommt er gar nicht. Ich wohne in Hodenhagen am Flugplatz. Da muss ich wenig Schnee schieben, nur direkt vor meinem Haus. Bei Glätte streue ich nur den feinen Quarzsand, da wir bei uns viele Tiere haben. Bei uns wären die Bedingungen für Langlauf optimal. Bei uns gibt es kaum Verkehr und der Schnee bleibt liegen. Die Landschaft auf dem Flughafen ist zurzeit wunderschön – Peter Klippert aus Hodenhagen

Ich gehe ganz gern im Schnee spazieren. Besonders, wenn es frisch geschneit hat. Auto fahre ich bei dem Wetter nicht so gerne. Der Winter hat auch seine schönen Seiten. Zum Beispiel, wenn die Bäume und alles schön weiß ist. Wir haben ein Eckgrundstück, das macht uns beim Schnee zu schaffen. Da schieben wir schon mal eine Dreiviertelstunde. Wenn gar nichts mehr geht, wie neulich beim Blitzeis, streuen wir mit Sand. Wenn es nicht nötig ist, bleibt der Wagen stehen und ich laufe zu Fuß in den Ort.  Aber so oft kommt es hier ja nicht vor – Ingrid Hübner aus Düshorn

Ich gehe jeden Tag drei bis vier Stunden spazieren und genieße das Winterwetter, auch bei Minus zehn Grad. Ich habe mir jetzt die passenden Handschuhe gekauft. Ich ziehe mich warm an und gehe raus, um meine Gesundheit zu erhalten. Ich bin Frührentnerin und freue mich, dass ich den Tag genießen kann. Schnee schippen erledigt mein Sohn. Er streut nur bei Bedarf, wenn es ganz glatt ist. Ich fahre bei jedem Wetter Auto und passe mich entsprechend an. Langlauf habe ich früher gemacht. Nun fahre ich gerne in den Harz zum Wandern – Barbara Schmahl aus Dorfmark 

Wir müssen keinen Schnee schippen, da wir von der Hausgemeinschaft einen Winterdienst haben. Das Wetter ist schön. Ich mag es lieber als Regen. Wenn dann die Sonne noch raus kommt, ist es noch besser. Wir ziehen uns warm an und gehen raus. Ich fahre auch bei dem Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit. Die Wege sind frei. Außer, es hat frisch geschneit, dann muss man halt aufpassen. Beim Autofahren kann man sich den Straßenverhältnissen anpassen. Dann geht es auch. Das Wetter gehört nun mal zur Jahreszeit – Uwe Helmke aus Bomlitz

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