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Jubiläumskonzert begeistert

25. Juni 2017

Flötenkreis Visselhövede feiert sein 25-jähriges Bestehen mit festlichem Programm

Seit 25 Jahren unterrichtet Christiane Schrötke aus Schwitschen Kinder und Jugendliche im Flötenspiel. Viele öffentliche Auftritte und Musikbeiträge begleitet die außergewöhnliche musikalische Privatinitiative, unter anderem beim Kultursommer, bei Gemeindeveranstaltungen und in Seniorenheimen. Auch eigene Konzerte erklangen im Heimathaus und in der Kirche. Nun wurde das 25-jährige Bestehen mit einem festlichen Konzert im gut besuchten Visselhöveder Heimathaus mit aufmerksam lauschenden Zuhörern gefeiert.

Der weitgespannte Bogen der zweistündigen Jubiläumsdarbietung unter dem Motto „Hör, es klingt die Flöte wieder“ mit einem Strauß kurzweiliger und abwechslungsreicher Stücke aus dem Mittelalter bis hin zur Blütezeit der Blockflöten von der Renaissance bis zum Barock mit Madrigalen (alte Lieder) und Tänzen sowie heiteren Flötentönen neuerer Zeit ließ die Besucher beeindrucken und begeisterten Applaus spenden.

Sieben Künstlerinnen im Alter von 14 bis 28 Jahren bewiesen unter Leitung von Christiane Schrötke in dem vielseitigen Programm ihr musikalisches Talent, indem sie ihre unterschiedlichen Instrumente in verschiedenen Tonlagen harmonisch zum Klingen brachten und gewannen das Publikum mit ihrem beachtlichen Spielniveau. Christiane Schrötke moderierte das Programm gekonnt und aufschlussreich, indem sie Interessantes zu den Musikstücken und Komponisten einflocht. Und natürlich wurden die Mitwirkenden des Flötenkreises persönlich mit ihren Instrumenten vorgestellt, mit 22 Mitgliedsjahren am längsten dabei ist Janina Peters.

Angefangen hatte Christiane Schrötke im Sommer 1992 mit C-Blockflötenunterricht in ihrem Wohnzimmer. Das dient auch heute noch als Musikraum. Nach und nach erweiterte sich der Unterricht von Sopran auf Alt, Tenor und Bass. Schon bald war ein mehrstimmiges Musizieren möglich. Das nährte den Wunsch nach einem eigenen Flötenkreis, einhergehend mit einer Erweiterung des Unterrichtsangebots. Im Sommer 1997 trat dann erstmalig das neugegründete Flötenquartett „ad libitum“ auf, aus dem sich der Flötenkreis entwickelte. 2000 war es so weit. Das inzwischen aufgebaute musikalische Können erlaubte die Bildung des Flötenkreises unter dem Namen „Flauto Amabile“ (liebliche, liebenswerte Flöte). Dieses vierstimmige Ensemble musiziert in allen musikalischen Epochen, von A wie „Abba“ bis Z wie die „Zauberflöte“ von Mozart.

(eg/rie)

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