Ist Ihnen Wohl bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen?

3. April 2016

Die USA wählt am 8. November ihren 45. Präsidenten. 
Zurzeit laufen im ganzen Land bei den Demokraten und Republikanern die Vorwahlen, bei denen es für die Kandidaten darum geht, Delegierte hinter sich zu versammeln, die dann im Spätsommer auf den Parteitagen den jeweiligen Bewerber küren, der sich dann der Präsidentenwahl stellt.
Die Republikaner schicken unter anderem den 69 Jahre alten Immobilien-Mogul Donald Trump ins Rennen. Er wettert vornehmlich gegen Einwanderer und die Gesundheitsreform von Barack Obama. Seine Vorschläge muten mitunter größenwahnsinnig an. So will er beispielweise eine riesige Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten und alle kriminellen Einwanderer abschieben. Bei den bisherigen Vorwahlen hat Trump besser abgeschnitten als seine Konkurrenten Ted Cruz und John Kasich. Er hat bereits mehr als 50 Prozent der benötigten Delegierten zusammen, um als Kandidat nominiert zu werden.
Ähnlich sieht es bei den Demokraten, bei denen Hillary Clinton, die frühere US-Außenministerin, vor ihrem Konkurrenten Bernie Sanders liegt und bereits den „halben Weg“ geschafft hat. Clinton will sich im Falle eines Wahlerfolges vor allem für die breite amerikanische Mittelschicht einsetzen. Sie hat viele ihrer Programmpunkte besonders auf Frauen ausgelegt, unter anderem strebt sie höhere Mindestlöhne, Elternschutz, frühkindliche Erziehung und Kinderbetreuung an. Ihr 74 Jahre alter Widersacher Sanders würde als 45. amerikanischer Präsident die Einkommensungleichheit bekämpfen und plant mehr Einmischung des Staates..

Es ist einfach zu lächerlich, wenn man sieht, wer sich alles aufstellen lassen darf. Nur wer Geld hat, kommt an die Macht. Außer Hillary Clinton kommt für mich keiner in Frage. Donald Trump ist einfach peinlich. Es ändert an den Problemen nichts. Sanders ist meiner Meinung nach zu alt. Der Präsident sollte wenigstens eine Wahlperiode schaffen. Wenn ich Politik als Show ansehe, muss es wohl so sein. Ich hoffe, dass es bei uns nicht so kommt, sondern andere Werte zählen – Jutta Kühner aus Walsrode


Die Wahlshow in Amerika ist albern und Donald Trump hat nicht alle Tassen im Schrank. Von Hillary Clinton weiß ich zu wenig. Da habe ich zu wenig Einblick. Es ist viel Werbung dabei und unvorstellbar, was für Gelder da rein fließen. Es ist unmöglich, dass man mit Geld an die Macht kommt. Ein schrecklicher Gedanke. Man muss abwarten, was passiert, es ist ein sehr großes Land. Wer der Präsident wird, hat die Verantwortung. Obama hat einiges bewirkt, zum Beispiel die Krankenversicherung für die Armen, das ist großartig – Dietmar Belda aus Walsrode 

U-Dietmar-Belda

Bestimmt nicht Trump, der geht gar nicht. Das wäre für Amerika zu blamabel. Hillary Clinton finde ich in Ordnung. Sie ist sympathisch. Ich hoffe, dass sie es schafft. Sanders ist zu alt. Trump erinnert zur Zeit an den Österreicher  Lugner. Ich hoffe nicht, dass so eine Wahlkampfshow auch zu uns kommt. Das muss nicht sein. Obama war gut. Es ist schade, dass er nicht wieder kandidieren darf. Er war menschlich und sehr kompetent, auch seine Frau kam gut rüber – Helga Ykelenstam mit Jeromé aus Ostenholz 

 

U-Helga-Ykelenstam

Der Donald Trump ist ein Schauspieler und Schaumschläger. Der geht gar nicht. Wie man so Wahlkampf machen kann, ist unglaublich, aber das ist Amerika. Das wäre hier nicht vorstellbar, das würden die Bürger nicht mitmachen. Der amerikanische  Wahlkampf ist eine Show. Obama darf nicht mehr gewählt werden. Der hat seine acht Jahre um. Er hatte auch viel versprochen und es ist nicht alles eingetroffen. Aber das ist hier auch nicht anders. Hillary Clinton ist keine glaubwürdige Politikerin. Die Show von Trump finden viele gut – Wilfried Bronsch aus Düshorn

U-Wilfried-Bronsch


Wenn Trump Präsident von Amerika wird, wäre es eine Katastrophe für die ganze Welt. Alleine die extremen Ansichten, die er hat. So will er unter anderem den Islam und die Homosexuellen bekämpfen. Dabei rühmt er sich mit der „Trump-Stadt“, die er geschaffen hat und die pleite ist. Das ist peinlich. Hillary Clinton wäre die beste Kandidatin. Wer Präsident in Amerika werden will, muss keinen politischen Werdegang, sondern nur Millionen haben. Mit Bezug auf die derzeitige Weltlage, sind es leider auch Hirnlose, die hinter Trump stehen – Elke Wrede aus Walsrode   

U-Elke-Wrede


Eigentlich ist kein geeigneter Kandidat dabei. Aber wenn, dann sollte es einer von den Demokraten sein. Sanders, ist der älteste linke Kandidat, der soziale Politik machen will und dafür stehe ich auch. Die Show beim Wahlkampf lehne ich ab. Es werden hohen Geldsummen benutzt, um die Leute zu beeinflussen. Donald Trump geht einfach zu sehr unter die Gürtellinie und ist indiskutabel. Hillary Clinton hat mich nicht als Außenpolitikerin überzeugt und kommt aus einem typischen Präsidentschaftsclan. Da wird mir zu viel gemauschelt. Grundsätzlich bin ich mit Obama zufrieden gewesen – Dietmar Schlak aus Fulde 

U-Dietmar-Schlak

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