Ist der Weihnachtsbaum ein unverzichtbares Fest-Relikt?

14. Dezember 2014

Es ist heute für viele Familien undenkbar, das Weihnachtsfest ohne Tannenbaum zu feiern. Die Fichte, Nordmanntanne, Nobilis oder auch Blaufichte schmückt zu Weihnachten die Straßen, die Weihnachtsmärkte und letztlich auch die Wohnzimmer der Menschen in Deutschland. Sie ist zu einem Wirtschaftszweig der Landwirte in den vergangenen Jahrzezehnten geworden und wird nicht nur den dänischen Zuchtbetrieben überlassen, die aber immer noch einen großen Teil des deutschen Marktes bedienen. Bis eine Fichte die Reife für einen Weihnachtsbaum hat, muss sie zwischen 10 und 15 Jahre wachsen.

Die Zeit des Wachstums hängt nicht unwesentlich von Bodenqualität, Pflege und Düngung ab. Dann werden die Bäume geschlagen, eingenetzt und zu den Märkten gebracht, um sie an die Endverbraucher zu verkaufen. Wie die Landwirtschaftskammer mitteilt, sind die Kosten konstant geblieben, die Verbraucher können sich darüber hinaus über eine gute Auswahl mit ausgezeichneter Qualität freuen. Nordmanntannen werden für 15 bis 22 Euro für den laufenden Meter gehandelt.

Die Preise für Blaufichten haben sich in den vergangenen Jahren bei einem Mittel von 12 Euro eingependelt, während die normalen Fichten, die auch Rotfichten genannt werden, zu einem Meterpreis von 5 bis 7 Euro verkauft werden. Wer das Event sucht, kann sich den Baum in der Plantage bei Glühwein und Grog selbst aussuchen. Es gibt allerdings auch Zeitgenossen, die aus Gründen der Bequemlichkeit oder des Alters auf den Baum aus Kunststoff zurückgreifen.

Weihnachten ohne Tannenbaum geht bei uns gar nicht. Der gehört einfach dazu, zumal ja irgendwo die bunten Teller untergestellt werden müssen. Wir sind dann neun Personen zum Fest. Den Baum sucht mein Mann aus und schmückt ihn auch. Das macht er auch immer ganz toll und die ganze Familie freut sich daran. Die bunten Teller werden für die einzelnen Familienteile in unterschiedlichen Farben gehalten – Heidegret Eggersglüß aus Bomlitz

HeidegretEggersgluess

 

Den Weihnachtsbaum bringt immer unser großer Sohn mit nach Hause und spendiert ihn. Mein Mann schmückt ihn dann, das macht er auch gern. Die Auswahl des Baumes trifft unser Sohn, wir stellen keine gehobenen Ansprüche an die Tanne. Bisher sind wir noch immer ganz zufrieden gewesen. Zum Weihnachtsfest gehört auch unbedingt ein Tannenbaum, um die spezielle Stimmung zum Fest zu haben – Anita Brandt aus Jarlingen. 

Anita-Brandt

Das Weihnachtsfest habe ich immer mit einem Baum gefeiert und das soll auch so bleiben. Zusammen suche ich ihn mit meiner Partnerin aus, wobei die Blautanne zu unseren Favoriten gehört. Geschmückt wird der Baum dann von meiner Freundin. Sie hat ein gutes Händchen dafür. Ein Weihnachtsbaum verbreitet zum Fest die unverzichtbare Stimmung, die notwendig für das Flair im Hause oder der Wohnung ist – Heiko Ebeling aus Bockhorn.

Heiko-Ebeling

Der Baum für das Weihnachtsfest wird immer von meinem Mann ausgesucht. Ich darf ihn nach dem Aufstellen schmücken und die Kinder finden ihn dann ganz toll. Ich kann mich an ein Jahr erinnern, da wollten wir mal keinen Baum aufstellen. Dann drohte aber mein Vater, nicht zu kommen. Also haben wir nicht mit der Tradition gebrochen. In diesem Jahr werde ich aber erstmals eine Gans zubereiten – Marita Lechelt aus  Meinerdingen. 

Marita-Lechelt

Ich werde in diesem Jahr keinen eigenen Weihnachtsbaum haben, weil ich das Fest bei den Kindern feiern werde. Der Baum wird bei ihnen immer bunt und mit vielen selbstgebasteltem Schmuck dekoriert. Da die Kinder und auch Enkel gern basteln, ist schon die Vorweihnachtszeit eine ganz besonders schöne Zeit, die ich genieße. Geschmückt wird dann übrigens gemeinsam, so wird der Baum ein richtiges Kunstwerk – Ina Bukowski aus Walsrode.

Ina-Bukowski

In diesem Jahr werden wir keinen Weihnachtsbaum im Hause haben, da wir lediglich am Heiligabend zu Hause sind. Wir feiern das Fest gern mit den Kindern und brauchen uns deshalb auch keinen aufstellen. Vor einigen Jahren haben wir immer einen Baum gekauft, weil die Kinder sich darüber gefreut haben. Aber die sind ja jetzt aus dem Hause. Wir werden Weihnachten genießen und entspannen – Dörte Meyer aus Bomlitz.

 

Doerte-Meyer

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