Der Honda HR-V bietet seinem Fahrer gute Übersicht Foto: so

Honda HR-V 1,6 i-DTEC – Gute Aussicht auf dem Asphalt-Laufsteg

31. Juli 2016

Honda HR-V 1,6 i-DTEC – Gute Aussicht auf dem Asphalt-Laufsteg Kurt Sohnemann
Verarbeitung
Gepäckraum
Verbrauch
Leistung
Ausstattung
Sitze

Bewertung:

3.2


„Ich möchte hoch sitzen und dabei bequem ein- und aussteigen können“, ist die häufige Antwort der Autofahrer, die in einem SUV unterwegs sind. Dass diese ursprünglichen Geländefahrzeuge mittlerweile zumeist in den Städten gefahren werden, findet auch darin ihre Ursache. Nur die wenigsten dieser Fahrzeuge haben sich jemals durch Dreck und verschlammte Wege quälen müssen. Auch Honda hat sich dem europäischen und ganz besonders deutschen Trend angeschlossen. Die Japaner haben den HR-V erst kürzlich mit einem neuen Kleid versehen und sind dabei auf den ungeteilten Beifall der Designer gestoßen.

Wenn der HR-V auf dem Laufsteg aus Asphalt gesichtet wird, erhält er nahezu uneingeschränkt Komplimente. Honda ist bei der Bestückung des Fahrzeugs nicht nur bei den Komponenten aus dem Sortiment der Ottomotoren geblieben, die Söhne Nippons sind auch dem mehrheitlich aus Europa geäußerten Wunsch nach einem Selbstzünder nachgekommen. Damit sind die Techniker aus dem Lande der aufgehenden Sonne gut gefahren, denn der Motor ist leise, verbrauchsarm und gehört den „Saubermännern“ der Effizienzklasse A an. Wer sich im HR-V unterhalten will, muss dass nicht schreiend tun, wie bei einigen Mitbewerbern. Die Geräuschkulisse lässt auch bei hohem Tempo eine dezente Lautstärke zu. Vier Personen können sich bequem im Innenraum auf große Fahrt begeben.

Der HR-V ist zwar für fünf Passagiere zugelassen, dann wird es aber recht kuschelig unter dem Dach des formschönen Japaners. Das Fahrwerk ist für einen Honda recht komfortabel abgestimmt und schluckt einen Großteil der Fahrbahndefizite, die sich durch die verhaltene Restaurierung von Landes- und Kreisstraßen ergeben. Mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe lässt sich der HR-V recht ansprechend bewegen und kommt für seine Gewichtsklasse ziemlich gut „in die Strümpfe“. Auch die Endgeschwindigkeit von 192 km/h passt gut in das Bild, das Honda ursprünglich einmal auszeichnete und jetzt wieder gepflegt werden soll.

Da die Fahrzeuge von Honda mittlerweile bis auf einen Marktanteil von 1,0 Prozent in Deutschland abgesackt sind, sollte die Talsohle erreicht sein. Der HR-V trägt auf jeden Fall dazu bei, dass es bald besser aussehen könnte. 25.390 Euro für einen gut ausgestatteten SUV ist auch akzeptabel und dürfte mit den Vorstellungen der Kunden auf einen Nenner zu bringen sein. Dass dabei nicht der Gedanke von Luxus im Innenraum im Mittelpunkt stehen sollte, versteht sich. Der HR-V ist weitgehend mit Hartplastik ausgefüttert, hat aber eine lobenswerte Grundausstattung, die wenig Aufpreis nach sich zieht.

Kurt Sohnemann

Daten: Hubraum: 1.597 ccm – Zylinder: 4 Reihe – Leistung kW/PS: 88/120 bei U/min.: 4.000 – Max. Drehmoment: 300 Nm/2.000 – Höchstgeschwindigkeit: 192 km/h – Beschl. 0-100 km/h: 10,1 sec. – Leergewicht: 1.395 kg – Zul. Gesamtgewicht: 1.870 kg – Gebr. Anhängelast: 1.400 kg – Verbrauch (Test): 5,8 l/100 km – Gepäckraum: 393 – 1.533 l – Tankvolumen: 50 Liter – Kraftstoffart: Diesel – CO2-Ausstoß: 115 g/km (WA) – Euro 6 – Effizienzklasse: A – Grundpreis: 25.390 Euro

HondaHR-V_Titel HondaHR-V_hinten HondaHR-V_Heckraum HondaHR-V_Cockpit

 

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