Der neue Mitsubishi ASX kommt mit einem hübscheren Gesicht daher. Foto: Mitsubishi

Herrlich unkompliziert – der Mitsubishi ASX

30. Oktober 2016

Werder. „Ich will mit meinem Auto sparsam fahren und dabei sicher von A nach B kommen“, beteuert der Autofahrer, der sich in bequemer Höhe in den Fahrersitz des ASX von Mitsubishi fallen lässt. Dann ist er in dem Modell genau richtig angekommen, denn der ASX überfordert seine Lenker nicht mit digitalen und haptischen Funktionen, bei denen der Betrachter nicht selten den Eindruck hat, sie sind eingebaut, um dem Cockpit eines Flugzeugs zu ähneln. Übersichtlich angeordnet, nicht überfrachtet und in angenehmer Größe präsentieren sich die Bedienungselemente des Mitsubishi ASX um das Lenkrad herum.

Auch die Sitzposition dürfte niemanden davon abhalten, in dem Japaner gern zu sitzen. Ein erhabener Blick über den Verkehr ist die Folge. Neu ist nach dem Eingriff der Hersteller in die Serienproduktion das Outfit. Die Frontansicht des Familiengesichts ist jetzt noch markanter der Marke mit den drei Diamanten zuzuordnen. Etwas abgerundet ergibt sich ein moderneres Bild auf deutschen Straßen. Ein gern gefahrenes Modell ist der ASX mit dem Ottomotor und 117 PS, zumal es als SUV in einem günstigen Verbrauchsspektrum liegt und durchaus mit dem Frontantrieb auskommt, wenn keine Abwege zu bewältigen sind. Der Motor hat sich eine relativ leise Gangart angewöhnt und die Leistung reicht für den Hausgebrauch allemal aus. Leider muss der ASX-Benziner immer etwas Nachdruck beim Anfahren haben, damit er nicht „absäuft“. Wer sich an die Vorgabe der höheren Drehzahl gewöhnt hat, hat danach uneingeschränkte Freude am Fahren. Wer es etwas kräftiger haben möchte, kann seinen ASX aber auch mit einem Selbstzünder ausstatten lassen.

Sie liefern 114 und 150 PS und sind natürlich mit einem höheren Drehmoment ausgestattet als die 154 Newtonmeter des Benziners. Im neuen Modelljahr verfügen alle ASX über ein neues Navigationssystem, ein Multi-Communications-System sowie über ein Audiosystem der neuesten Generation. Die USB-Schnittstelle an Bord ist schon in der Basisversion dabei. Neu ist auch ein schwarzer Unterfahrschutz, der dann besonderen Sinn macht, wenn der ASX auch hin und wieder im Gelände gebraucht wird. Mitsubishi ist schließlich bekannt dafür, Fahrzeuge zu bauen, die nicht nur für die Galerie gebaut wurden, sondern auch einen hohen Nutzwert haben. Der ASX mit dem Ottomotor ist mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgestattet, der sich unkompliziert schalten lässt.

Die Leistungsanschlüsse der Gänge sind gut aufeinander abgestimmt und der fünfte Gang ist so ausgelegt, dass auf langen Fahrten Benzin gespart wird. Durch die Sensoren, den Toten-Winkel-Assistenten und die Rückfahrkamera wird die Sicherheit im ASX nochmals erhöht, zu der auch die sieben Airbags ihren Teil beitragen, wenn es dann sein muss. Schon in der Basisausstattung ist der ASX mit Stopp-Start-System, Klimaanlage, Zentralverriegelung und Funk-Fernbedienung ausgestattet. Weitere Assistenzsysteme sind in den besseren Ausstattungslinien wie Plus, Top und Diamant sowie Diamant Plus im Preis inbegriffen. Ohnehin hat Mitsubishi den ASX so gut ausgestattet, dass kein hoher Mehrpreis entstehen muss, wenn der Etat keine Überraschungen erleben soll. Die Hersteller mit den Fahrzeugen hinter den drei Diamanten sind für robuste Technik und faire Preisgestaltung bekannt.

Kurt Sohnemann

Mitsubishi ASX 1.6 MIVTEC 2WD – Hubraum: 1.590 ccm – Zylinder: 4 Reihe – Leistung kW/PS: 86/117 bei U/min.: 6.000 – Max. Drehmoment: 154 Nm/4.000 – Höchstgeschwindigkeit: 183 km/h – Beschl. 0-100 km/h: 11,5 sek. – Leergewicht: 1.335 kg – Zul. Gesamtgewicht: 1.870 kg – Wendekreis: 10,6 m – Verbrauch (WA): 5,7 l/100 km – Gepäckraum: 419- 1.219 l – Anhängelast gebr.: 1.200 kg – Kraftstoffart: Super – CO2-Ausstoß: 131 g/km (WA) – Euro 6 – Effizienzklasse C – Grundpreis: 19.490 Euro

 

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