Haben Sie Probleme mit Allergien?

22. Mai 2016

Gerötete und juckende Haut, laufende Nase und tränende Augen, Husten und Atemnot – so unterschiedlich machen sich die einzelnen Allergieformen  bemerkbar.
Besonders jetzt, wo alles blüht und grünt. Alle zwei Jahre setzt die als aggressiv geltende Birke besonders viele Pollen aus. Zu diesen sogenannten „Mastjahren“ zählt leider auch 2016. Nach Einschätzungen der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) könnten mehr Menschen in diesem Jahr mehr pollenbedingten Symptomen wie Heuschnupfen oder Asthma unterliegen. Aufgrund der großen Verbreitung der Birke, die praktisch überall in Deutschland vorkommt, können Pollen-Geplagte kaum entkommen. Im April war die Luftbelastung durch Pollen wegen des vielen Regens insgesamt noch nicht übermäßig hoch, dies änderte sich jedoch mit Beginn der Schönwetterperiode.
Erst im Juni rechnet die Stiftung mit dem Ende der besonders belastenden Birkenpollen-Saison. Menschen mit Neurodermitis, allergischer Rhinitis, Nahrungsmittelallergien oder allergischem Asthma haben gemeinsam, dass sie auf bestimmte – und für Nicht-Betroffene harmlose – Substanzen in einer besonderen, extremen Weise allergisch reagieren. Die Ursache ist vermutlich häufig die gleiche: eine meist erblich bedingte und von Umweltfaktoren beeinflusste Überempfindlichkeit – eine „Atopie“. Verschiedene Organe können davon betroffen sein. Je nach Ausprägung wird zwischen mehreren Formen unterschieden, die im sogenannten atopischen Formenkreis zusammengefasst sind. Für Menschen, die an einer bestimmten Allergie leiden, ist es wichtig zu wissen, dass diese mit anderen Allergieformen in Verbindung stehen kann und welche gesundheitlichen Folgen sich daraus unter Umständen ergeben können.

Ich hab eine Allergie gegen Wespenstiche. Im vergangen Jahr kamen die Wespen durchs Gemäuer, durch die Isolierung ins Haus und waren überall. Ich wurde mehrmals gestochen. Die Stiche schwellen ziemlich dick an und ich benötige sofort ein Antibiotikum. Ich habe auch immer etwas dabei. Creme hilft dagegen weniger. Die Allergien werden immer mehr. Wespen sind halt „schmutzige“ Tiere. Bienenstiche sind längst nicht so schlimm. Das wäre auch übel, da mein Mann Bienen züchtet – Bianca Ehlers mit Veit aus Kirchboitzen

U-Bianca-Ehlers

Meine jüngste Tochter leidet, wenn der Rasen frisch gemäht ist. Da schwellen die Augen an. Ich habe keine Allergien und bin gegen alles immun. Viele Menschen leiden unter Heuschnupfen oder einer Lebensmittelallergie. Ich nehme an, dass es an den Umwelteinflüssen liegt. Früher war man einfach robuster und hat alles hingenommen wie es kam. Heute sind die Menschen einfach sensibler und auch pingeliger. Es geht schon bei der Erziehung der Kinder los. Meine Kinder durften auch im Dreck spielen. Man war nicht so ängstlich – Irmgard Lühmann aus Walsrode

U-Irmgard-Luehmann[1]

Ich leide unter Pollenallergie. Ich bin immer dran, wenn der Roggen blüht, meist im Juli bis zum Hochsommer. Wenn, dann läuft die Nase und die Augen tränen und ich bekomme Asthmaanfälle. Da habe ich immer meine Sprays parat. Ich halte mich trotzdem im Freien auf, man kann nicht davor weglaufen. Die Pollen kommen auch ins Haus, wenn die Fenster auf sind. Die Allergien nehmen zu. Meiner Meinung nach wird vieles von den Kindern gleich nach der Geburt ferngehalten. Ich denke, dass sie so keine Abwehrkräfte entwickeln können – Sabine Minke aus Lindwedel

 

U-Sabine-Minke

Meine Tochter leidet unter Blütenpollenallergie – besonders Lindenblüten. Sie hat auch Medikamente dagegen, doch die machen sehr müde. Daher wägt sie immer ab und freut sich, wenn der allergische Monat vorbei ist. Die Enkelkinder und ich leiden nicht darunter. Ich glaube, dass die Kinder heutzutage zu steril groß werden. Sie sollten lieber mit Hunden und Katzen aufwachsen. Auf Bauernhöfen gibt es nicht so viele Allergien wie in Städten. Die Mütter haben heutzutage zu viel Angst und wollen die Kinder von allem fern halten – Gisela Brauer aus Walsrode mit Enkelin Maria aus Berlin 

U-Gisela-Brauer


Ich leide zum Glück unter keiner Allergie. Auch in der Familie sind alle gesund und munter, bei robuster Natur. Es wird immer mehr mit den Allergien. Das Immunsystem wird nicht mehr geschult. Die Kinder haben wir einfach spielen lassen und nicht verhätschelt. Sie gingen auch im Regen raus und haben im Graben gespielt. Wenn die Allergien zu schweren Reaktionen führen und nicht mehr vom Körper eigens zu komprimieren sind, müssen probate Mittel – wie ein Antihistaminikum – eingesetzt werden – Eckard von Behr aus Walsrode  

U-Eckard-v.-Behr


Gott sei Dank haben wir in der Familie überhaupt keine Last damit. Wir sind viel an der frischen Luft. Meine Eltern leben auf Usedom, wo wir oft sind und die Seeluft tut ihr übriges, das macht viel aus. Auch unser Sohn hatte noch nie eine Kinderkrankheit. Mein Mann ist Forstwirt und ist nur draußen. Ich denke, es liegt viel an der Ernährung, dass die Allergien zunehmen. Es sind einfach zu viele Mittelchen in der Nahrung, besonders an den Fertigprodukten. Wir bauen unser Gemüse selbst an und wenn ich Zeit habe, koche ich auch alles selbst und frisch – Stefanie Degener aus Ostenholz 

U-Stefanie-Degener

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