Haben Sie Ihre guten Vorsätze für dieses Jahr schon über den Haufen geworfen?

13. Januar 2019

Das Jahr ist jung, die guten Vorsätze, die man Silvester gefasst hat, noch frisch in Erinnerung.

Weniger Zucker, weniger Alkohol, allgemein gesünder ernähren, mehr Sport treiben oder mit dem Rauchen aufhören – der gute Wille ist da. Doch leichter gesagt als getan und umgesetzt. Bereits mit der ersten Silvesterrakete verfliegen die Vorhaben im Neujahrshimmel. Wer es schafft, seine Vorsätze bis März einzuhalten, gehört schon zu den Ausnahmen. Der Beginn eines neuen Jahres scheint der perfekte Anlass dafür zu sein, etwas Neues zu beginnen oder alte Laster aufzugeben. Doch zu einem bestimmten Zeitpunkt wird man kein anderer Mensch. Um wirklich etwas zu ändern, muss man es tief in sich wollen und auch davon überzeugt sein. Das A und O ist daher Geduld und Gelassenheit. Wer sich zu sehr unter Druck setzt und zu hohe, unrealistische Ziele setzt, läuft Gefahr zu scheitern. Der Frust verschlimmert das Ganze dann meist noch.

Eine Gewichtsabnahme zum Beispiel von zwei Kilogramm pro Monat hat sich praktisch bewährt und verspricht dauerhaften Erfolg. Sich zu sagen, man macht mehr Sport, ist einfach. Aber wie kann man das Training auch in den Alltag integrieren? Wenn man sich darüber keine Gedanken macht, ist es klar, dass die Vorsätze zum Scheitern verurteilt sind. Bei Verhaltensänderungen darf man zu Beginn nur kleine Schritte machen, um letztendlich das Ziel zu erreichen. Ein guter Vorsatz sollte ohne Druck gefasst werden, und man darf sich selber nicht mit dem Zeigefinger drohen, wenn es mit dem Einhalten nicht klappt. Denn unter Druck kann man kein positives Gefühl gegenüber seinem Vorsatz entwickeln und ist nicht unbedingt bereit, alles dafür zu tun, diesen auch umzusetzen. So wird der Vorsatz zur Last und nicht zur Befreiung. Statt sich selber zu strafen, wenn es mit dem Umsetzen nicht klappt, sollte man sich besser belohnen, wenn es mit dem Einhalten besser funktioniert als gedacht.

Wir haben uns nichts vorgenommen und wünschen uns nur Gesundheit. Das ist das Allerwichtigste. Alles andere ist in den Hintergrund getreten. Uns beschäftigen andere Sorgen. Wenn alles gut geht, würden wir 2019 gerne in Urlaub fahren und uns vom Stress erholen. Wir haben ganz ruhig mit Bekannten Silvester gefeiert. Mit Kartenspielen und Knobeln bei Käseplatte und Hochzeitssuppe. Wir haben andere tüchtig knallen lassen und zugeguckt. Dafür geben wir kein Geld aus. Ich denke, die Knallerei muss überhaupt nicht sein. Das Geld kann man sinnvoller einsetzen – Karin Eickhoff aus Bomlitz

Ich habe meine Vorsätze bisher eingehalten – gesünder ernährt, keinen Alkohol, mediterrane Küche und meinen Sport. Ich fahre, wenn das Wetter es zulässt, intensiv Fahrrad. Das möchte ich auch weiterhin. Ich habe seit eineinhalb Jahren ein E-Bike. Damit lässt es sich leichter fahren, aber ich fahre auch im „normalen Gang“, sodass es mehr bringt. In einem eindreiviertel Jahr bin ich knapp 7.000 Kilometer gefahren. Das Fahrradfahren ist in Walsrode gefährlich. Es gibt viele Autofahrer, die an den Einmündungen nicht aufpassen! Ansonsten möchten wir 2019 gerne viel reisen – Günter Strube aus Walsrode

Mehr Sport steht auf dem Plan. Ich tanze Zumba und fahre gern mit dem Fahrrad. Aber auch gesünder essen – mehr Obst und Gemüse, dafür weniger Zucker essen ist geplant. Ich möchte allgemein gesünder kochen. Doch Naschen brauche ich zum Glück nicht und mit dem Rauchen habe ich vor längerer Zeit aufgehört. Es ist einfach ungesund und teuer. Es muss in Grenzen bleiben, damit man die guten Vorsätze auch einhalten kann. Alles in Maßen. Wir haben in Polen Silvester gefeiert. Dort wurde viel geknallt – Stella Lange aus Nindorf

Vorsätze haben wir nicht gefasst. Wir haben alles – vor allem zwei gesunde Kinder. Wir haben uns jedes Jahr vorgenommen, gesünder zu leben, es ist aber nichts passiert. Aber solange es einem gut geht, ist es super. Wir gehen regelmäßig einmal die Woche mit den Kindern zum Schwimmen, ein neues Angebot in Visselhövede. Obst und Gemüse stehen bei uns regelmäßig auf dem Speiseplan. Mit dem Rauchen habe ich aufgehört, als ich mit meinem ersten Sohn schwanger war. Andere können die guten Vorsätze bestimmt gut einhalten, aber mit zwei kleinen Kindern ist es etwas anderes – Katharina Orthmann mit Jonas aus Ottingen

Wir ernähren uns gesund, essen viel Obst und Gemüse. Die guten Vorsätze wurden bisher nicht gebrochen. Wir wollen fettreduziert essen. Einen Plan dafür habe ich nicht, aber allgemein gesünder leben. Fleisch essen wir auch wenig. Dann lieber einen schönen Eintopf oder Gemüseauflauf, den lieben alle. Hinzu kommt noch das Fahrradfahren. Aber das Wetter lässt es im Moment nicht zu. Man könnte ja auch drinnen aufs Rad, aber das Trimmrad haben die Enkel abgeholt, da Opa nicht fährt. Da wir Schafe haben, flitzen wir auch auf dem Hof viel umher – Ingrid Parda aus Lichtenhorst

Ich habe große Vorsätze gefasst. Ich möchte mehr Sport machen, obwohl es mir gesundheitlich schwerfällt. Aber ich muss etwas tun und bin nun zwei Mal die Woche im Fitnessstudio. Ich mache Funktionstraining, kein Krafttraining. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man den inneren Schweinehund überwunden hat. Ich habe mit dem Rauchen aufgehört. Ansonsten leben wir sehr gesund und essen viel Obst und Gemüse. Wir wollen gerne verreisen, wenn es gesundheitlich geht. Dann stehen noch am Haus Reparaturen an. Das Haus ist jetzt 40 Jahre alt, da muss man ran – Horst Eickhoff aus Bomlitz

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