Haben Sie auch Stress in der Vorweihnachtszeit?

9. Dezember 2018

In diesen Wochen häufen sich wieder die Termine, zudem wartet der Geschenkekauf werden.

Da jagt man von einer gemütlichen, besinnlichen Weihnachtsfeier zur nächsten, zu der man entsprechendes Beiwerk gebacken hat und das Julklapp-Geschenk ausgesucht und eingepackt hat. Einfacher ist es mit „Schrottwichteln“. Da packt man irgendetwas, was man nicht mehr benötigt, in Zeitungspapier. Zwischen den Feiern sieht man das passende Geschenk für die Lieben, kauft es und lässt es praktischerweise gleich einpacken. Das spart zu Hause wenigstens etwas Zeit. Dann macht man sich während des Kaffeetrinkens heimlich Notizen, wenn einem etwas einfällt, was noch zu besorgen und zu erledigen ist, bevor es zur nächsten Nikolausfeier oder zum Gans-Essen mit den Arbeitskollegen geht. Aufschreiben wer was geschenkt bekommt, entlastet!.

Von wegen Gutscheine sind nervig? Man muss nur die richtigen finden und kann somit auch „Zeit schenken“ für gemeinsame Events oder wie wäre es mit einer kleinen Reise? Bloß keine „Stehrümpchen“ schenken, etwas was man nicht braucht, Dinge, die nur belasten! Oder wie wäre es mit einem Kombi-Paket „Badeglück“ oder für Teetrinker eine „Teeologie“ mit vielen Teesorten und Kandis? Ein Kinobesuch inklusive Popcorn? Oder einen Korb mit vielen Leckereien? Sachen, die sich verbrauchen, kommen immer gut an. Ebenso wie „Leckerlies“ für Hundeliebhaber. Praktisch ist auch, wenn man wie das Eichhörnchen im Laufe des Jahres die Geschenke deponiert. Da muss man sich bloß noch merken, wo man sie versteckt hat. Auch die „Gießkannen-Methode“, bei der ein Geschenk, zum Beispiel eine schöne CD, gleich für mehrere Personen gilt, ist eine gute Idee. Das entlastet und ist stressfrei! So hat man Zeit und Muße und kann die anstehenden Weihnachtsfeier viel besser genießen.

Ich muss noch Geschenke kaufen. Aber in der Schule hatten wir schon eine Weihnachtsfeier und vom Musikzug mit den Cheerleadern und den Fahnenschwenkern. Die Cheerleader hatten etwas aufgeführt. Wir haben Lieder gespielt und Kinderpunsch statt Alkohol getrunken. Wir gehen mit gutem Beispiel den Kindern voran. In der Oberschule wurde wie jedes Jahr ein großer Basar aufgebaut. Ich mache dort zurzeit ein freiwilliges Soziales Jahr und hatte die Aufsicht mit übernommen. Ich genieße die Zeit. Da ich nicht so für Weihnachten bin, bin ich auch nicht gestresst – Karina Schneider aus Munster

Als Rentner hat man keinen Stress. Und so viele Geschenke gibt es nicht mehr in unserem Alter. Was wir brauchen, kaufen wir uns im Laufe des Jahres. Weihnachtsfeiern und Weihnachtsessen stehen einige an, aber da geht es ganz gemütlich und ruhig zu. Außerdem stehen noch zwei Geburtstage und das Essen mit den Keglern an. Da kommt schon fast täglich was zusammen. Daher gibt es zu Hause nicht viel zu Essen. Wir werden auch Silvester ganz ruhig verleben. Einen Weihnachtsmarkt werden wir noch besuchen, um Weihnachtsduft zu schnuppern – Werner Fügen aus Visselhövede

Ich genieße es, wenn einmal die Woche die Enkelkinder kommen und ich mit ihnen Kekse backe oder dekoriere. Die Enkel sind 13, zehn und sieben Jahre alt. Ich bin in zwei Vereinen im Vorstand und muss zu den Sitzungen und auch zum Adventskaffee, aber das ist immer ein gemütliches Beisammensein, das ich manchmal mit ausrichte. Ansonsten arbeite ich gerade an einem Fotobuch über Indien. Dorthin bin ich das erste Mal mit meiner Tochter zusammen verreist. Es gibt mir auch etwas. Stress ist immer, aus welcher Perspektive man es sieht. Dinge die man gerne macht, sind kein Stress – Barbara Wilkens aus Walsrode

Stress gibt es schon in der Weihnachtszeit, aber es kommt darauf an, was man daraus macht. Man muss auch mal „Nein“ sagen können. Ich habe vier Kinder, da ging es zur Weihnachtsfeier von der Schule, zum Kindergarten und dann zum Verein. Nun sind alle aus dem Haus. Ich bin im Sportverein und in der Krelinger Gemeinde tätig. Unsere Trainerin ist toll und hat den abgedunkelten Raum mit Lichterketten dekoriert und uns Leuchtstäbe in die Hand gedrückt. Nun muss ich noch Geschenke für 12 Enkel besorgten. Wir Erwachsenen schenken uns nichts mehr – Ursula Hemwelt aus Krelingen

Eigentlich habe ich keinen Stress. Die Weihnachtsfeiern sind teils schon vorbei. Von der Kirche aus wurden die Mitarbeiter eingeladen. Es gab ein schönes Essen und wir saßen gemütlich zusammen. Zum Schluss gab es noch ein kleines Geschenk. In der Schule wurde noch nichts gemacht. Das Besorgen der Geschenke ist schon schwierig, weil da die Ideen fehlen. Eltern und Geschwister werden beschenkt. Da bekommt jeder eine Kleinigkeit. Mit Mutti habe ich alles weihnachtlich dekoriert und Kekse backe ich bestimmt auch noch, aber alles stressfrei – Beke Osmers aus Nindorf

Wir fahren am 20. Dezember zu unserer Familie nach England. Geschenke haben wir schon früh besorgt und auch bereits nach England geschickt. Wir fahren mit dem Auto und zwei kleinen Kindern, fünf und zwei Jahren, hin. Die Großeltern freuen sich schon sehr, da wir seit drei Jahren nicht mehr da waren. Wir feiern einen Tag vorher in Deutschland Weihnachten mit meiner Familie und braten zusammen Ente. Den Kindern erklären wir, dass der Weihnachtsmann hier schon eher kommt, da England weit weg ist. Dort kommt er dann in der Nacht zum 25. Dezember – Vanessa Wilkens aus Fulde

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