Foto: red

Großer Erfolg für Häuslingen

15. Juli 2018

Deutschen Meistertitel in der Solarbundesliga in der Gruppe „Kleingemeinden“ gewonnen

In der Solarbundesliga wurden die diesjährigen Meister ermittelt. Der Wettbewerb zeichnet die Städte, Gemeinden und Dörfer aus, die die höchste Solarleistung pro Kopf aufweisen. Zu den Siegern in den jeweiligen Größenklassen gehören Häuslingen und Kirchlinteln.
Bereits mehrmals haben in den vergangenen Jahren die Gemeinden Häuslingen, Böhme und insbesondere Frankenfeld den Landesmeister in der Solarbundesliga gestellt. Diese Erfolge wurden in der Saison 2017/18 etwas in den Schatten gestellt: Die Gemeinde Häuslingen hat in ihrer Einwohnerklasse (bis 1.000 Einwohner) den deutschen Meistertitel errungen. In der Einwohnerklasse ab 1.000 bis 5.000 Einwohner erreichte die Stadt Rethem bundesweit den dritten Platz. Den großen Erfolg für das Aller-Leine-Tal rundet die Gemeinde Kirchlinteln ab. Sie wurde in der Einwohnerklasse ab 5.000 Einwohner bis 20.000 Einwohner ebenfalls Deutscher Meister.

Diese guten Platzierungen wurden aufgrund des seit 2017 geänderten Reglements erreicht. Seit dem letzten Jahr ist nicht mehr die absolut in allen Vorjahren insgesamt installierte Leistung maßgebend, sondern die im letzten Jahr installierte Leistung wird deutlich höher bewertet.

Schon seit dem Jahr 2001 werden in der Solarbundesliga die Kommunen geehrt, die sich besonders stark für Solarenergie engagieren. Grundsätzlich gibt es je Watt Solarstrom und je Watt Solarwärme pro Einwohner einen Punkt. „Wir werten allerdings die Leistung besonders hoch, die im vergangenen Jahr 2017 installiert wurde“, erklärt Solarbundesliga-Organisator Andreas Witt. „Diese Leistung zählt doppelt, während für die in den Vorjahren errichteten Anlagen nur der Durchschnittswert der vergangenen Jahre in die Wertung einfließt.“
Die Solarbundesliga zeigt, dass in einigen Regionen Deutschlands die Solarenergie weiterhin eine Erfolgsstory schreibt. „Wir sehen, dass es in einigen Kommunen mit dieser Technologie wieder aufwärtsgeht“, so Witt: „Dafür ist es wichtig, dass Kommunen und Vereine über die vorhandene Wirtschaftlichkeit informieren.“ Gerade jetzt sei ein guter Zeitpunkt für Haushalte und Unternehmen, eine Solaranlage – insbesondere zur Stromproduktion – zu errichten. Eine Kilowattstunde kostet nur noch rund 10 Cent pro Kilowattstunde und gleichzeitig sichere das Erneuerbare-Energien-Gesetz die Investition ab.

Bundesweit nahmen 2.458 Kommunen mit 38,7 Millionen Einwohnern an der Aktion „Solarbundesliga“ teil. In der Einwohnerklasse bis zu 1.000 Einwohner waren 631 Kommunen vertreten, in der Klasse bis zu 5.000 Einwohner 825 und in der Gruppe bis zu 20.000 Einwohner 671 Städte und Gemeinden.

Veranstaltet wird die Solarbundesliga von der Zeitschrift Solarthemen. Alle Ergebnisse in den Wertungsklassen können über die Internetseite www.solarbundesliga.de jetzt abgerufen werden.
Die Top 3 in den Größenklassen: Großstädte mit mindestens 100.000 Einwohnern: 1. Ulm (90 Punkte), 2. Reutlingen (75), 3. Osnabrück (49); Mittelstädte mit 20.000 bis 99.999 Einwohnern: 1. Kehl (261), 2. Crailsheim (226), 3. Rietberg (220); Kleinstädte mit 5.000 bis 19.999 Einwohnern: 1. Kirchlinteln (779), 2. Blaufelden (710), 3. Schrozberg (708), Gemeinden mit 1.000 bis 4.999 Einwohnern: 1. Feuchten an der Alz (1178),2. Wolpertshausen (1018), 3. Rethem (1009); Kleingemeinden bis 999 Einwohnern: 1. Häuslingen (2564), 2. Glüsing (1151), 3. Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog (1121); Ortsteile/Dörfer: 1. Erbenschwang (Ingenried/1830), 2. Goggenbach (Kupferzell/981), 3. Neuhöflein (Hellsbronn/937).

(sol/rie)

Schlagworte:

,



Comments are closed.

Back to Top ↑