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Für den guten Zweck auf die Bühne

3. April 2016

Legendäre Band „TomCats“ sieht sich wieder einem völlig ausverkauftem Konzert gegenüber

Wenn Jürgen Meier, Harald Schliekelmann, Gerd Quiel und Klaus Hoyer am 16. April die Bühne des Düshorner Gasthauses „Trompete“ betreten, dann liegt über ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte hinter ihnen. Eine Geschichte, die sie zumindest im regionalen Bereich mitgeprägt haben. Als die heutigen „Silverager“ erstmals in der Formation „TomCats“ die Bretter oberhalb der Tanzfläche betraten, musste der derzeit minderjährige Harald Schliekelmann noch unter elterlicher Aufsicht stehen, hinter dem Vorhang verschwinden, wenn die Augen des Gesetzes einen Blick in die damals skeptisch beäugte Szenerie der „merkwürdig zappelnden“ Jugendlichen warfen.

Der Aufbruch in die Beat- und Rockmusik war auch der Start in eine ganz neue Ära der Unterhaltungsmusik. Die „TomCats“ haben diese Phase im norddeutschen Raum mitgeprägt. Sie sind als Interpreten von Beatles, Rolling Stones, Yardbirds und anderer Gruppen dieser Zeit eine gefragte Formation gewesen.

Nach einem „Revival“ wurde der Ruf der Fans immer lauter nach weiteren Konzerten. In der Folge ist ein jährlicher Auftritt der „TomCats“ in Düshorn zur Standardeinrichtung geworden. Wie ein Treffen einer ganzen Generation, die sich einst zum Mercy-Beat bewegte, mutet die Fete an, die jedes Mal einen enthusiastischen Anklang findet.

Einzig der Wochenspiegel am Sonntag hat für den erneuten Auftritt am 16. April noch 40 Eintrittskarten für die Freunde der Feten mit „handgemachtem“ Beat bereitgehalten. Wer dabeisein möchte, sollte umgehend eine Mail an die folgende Adresse: info@wochenspiegel-sonntag.de schicken. Der Name und die Telefonnummer muss in der Mail mit dem Betreff „TomCats“ vermerkt sein. Dann besteht die Chance, je zwei Karten für die Veranstaltung am 16. April ab 19 Uhr (Einlass) zu bekommen. Die Karten werden zugelost und kosten wie in jedem Jahr 10 Euro. Der gesamte Ertrag der Veranstaltung fließt in die Kasse des ambulanten Hospizdienstes des Kirchenkreises. Von dem Einspielergebnis wird die Möglichkeit geschaffen, Kinder bis zum Sterbetag zu begleiten.

„Wir wollen kein Geld verdienen. Wie haben Freude an der Musik und den Menschen, die diese Generationserlebnisse mit uns teilen. Zudem erfreut es uns, wenn wie helfen können“, beschreiben die vier Musiker ihre Motivation.

(so)

 

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