Foto: Landkreis Verden

Familienhebammen auch in Corona-Zeiten erreichbar

10. Mai 2020

Hilfe für Schwangere und frisch gewordene Eltern im Landkreis Verden

Die Familienhebammen der Frühen Hilfen im Fachdienst Jugend und Familie im Landkreis Verden sind auch in den Zeiten des Corona-Geschehens für Schwangere, frisch gewordene Eltern und Familien mit Kindern erreichbar. „Die Beratung und Betreuung durch die Familienhebammen finden zurzeit über Telefonate, videogestützte Gespräche und digitale Medien statt“, erklärt Sonja Eckstein von der Koordinierungsstelle Netzwerk Frühe Hilfen. In besonders schwierigen Situationen seien auch persönliche Kontakte unter Einhaltung der Abstandsregeln und der Schutzmaßnahmen möglich, die nach Möglichkeit im Freien stattfinden sollten.
Die Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen begleiten auf Wunsch werdende Mütter durch die Schwangerschaft und junge Eltern bis zum ersten Geburtstag ihres Babys. Das Team will jungen Familien helfen, leichter in die Elternrolle hineinzufinden und damit das Hineinwachsen in eine gelingende Elternschaft fördern.
Elke Seemann, Dorothee Schlüter, Anke Siebert, Birgit Ditzfeld und Valentina Gross klären alltagspraktische Fragen beispielsweise rund um die Ernährung und Pflege, zum Stillen sowie zur Beschäftigung mit und Förderung von Kindern. Auch die körperliche und seelische Entwicklung des Kindes können mit den Fachkräften besprochen werden. Darüber hinaus lotsen die Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen die Familien auch zu den für sie ausgerichteten Angeboten im Sozial- und Gesundheitswesen.
Das Angebot richtet sich an Familien, die sich während der Schwangerschaft oder nach der Geburt unsicher im Umgang mit ihrem Kind und in ihrer neuen Rolle als Eltern fühlen. Angesprochen sind außerdem Familien mit einem Frühgeborenen sowie Mehrlingsfamilien, die manchmal einen etwas schweren Start ins Leben haben. Die Unterstützung ist kostenfrei. Das Projekt wird durch die Bundesstiftung Fonds Frühe Hilfen gefördert. Ansprechpartnerin ist Sonja Eckstein von der Koordinierungsstelle Netzwerk Frühe Hilfen, Telefon (04231) 15671 und E-Mail Sonja-Eckstein@landkreis-verden.de.

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