Die Tom-Cats bei der Spendenübergabe Foto: so

Einmal wieder jung sein und Gutes dabei tun

24. Juli 2016

Die „TomCats“ übergeben dem Ambulanten Hospizdienst des Kirchenkreises 3.483,60 Euro

Walsrode (so). Almuth Eckardt, Angela Schwarz und Ute Grünhagen hatten Kaffee gekocht, Kekse besorgt und Rosen geholt, um allen Gästen je eine davon zu schenken. Das ist ein recht ungewöhnlicher Empfang für einen Besuch des Ambulanten Hospizdienstes des Kirchenkreises Walsrode. „Wir sind ja mittlerweile schon eine richtige Familie“, beteuert die Leiterin der helfenden Einrichtung für sterbende Menschen Almuth Eckardt und empfängt die Musikgruppe „The TomCats“ herzlich und verbindlich. „Ich weiß nicht, wie ich meinen Dank ausdrücken soll.

Es gibt wohl nicht die richtigen Worte dafür“, ringt Almuth Eckardt um die richtige Dankesvariante. Die vier Musiker Harald Schliekelmann, Klaus Hoyer, Gerd Quiel und Jürgen Meier mit ihren Frauen und der ehemalige Roadie und heutige Werbemanager Peter Kleinschmidt kamen in die Brückstraße nicht mit leeren Händen. Nicht nur mit den Trommelstöcken, auch mit dem Edding kann Klaus Hoyer gut umgehen. Er beweist es auch bei großen Zahlen. Immerhin schrieb er auf den mit Schönschrift dekorativ gestalteten Scheck die Summe von 3.483,60 Euro. „Ich habe es nicht nachgezählt, aber wir haben bereits über 25.000 Euro für den Ambulanten Hospizdienst zusammengespielt“, erwähnt er nicht ganz ohne Stolz. Tatsächlich kommt einmal jährlich dieser stattliche Geldbetrag zusammen, wenn Ulla Schliekelmann alle Einnahmen aus der Wohltätigkeitsveranstaltung addiert, die von den TomCats im Saal der Düshorner Gaststätte „Zur Trompete“ gegeben wird.

„Für einen Abend wieder jung sein, hat wohl zwei positive Seiten, wenn es die Richtigen machen“, freut sich auch Angela Schwarz vom Ambulanten Hospizdienst. Einmal jährlich präsentiert der Wochenspiegel am Sonntag die Benefizveranstaltung mit den TomCats, der Musikgruppe, die in den 60er Jahren eine feste Größe in der norddeutschen Szene war. Seit April 2008 tritt die Gruppe regelmäßig auf die Bühne, um noch einmal den Spaß mit den Gästen zu haben, die schon vor jetzt 50 Jahren mit den Männern feierten. Die Resonanz ist jedes Mal gewaltig, so dass kaum Eintrittskarten für die Veranstaltung zu bekommen sind. Seit einigen Jahren ist auch der Ambulante Hospizdienst des Kirchenkreises Nutznießer der Beat-Veranstaltung. „Ohne Zuwendungen von außen könnten wir nicht überleben. Die TomCats sind für uns ein Segen, denn ohne ihre Unterstützung könnten wir unsere Arbeit nicht in diesem Umfang verrichten“, wendet sich Almuth Eckardt gerührt an die Band, als sie den Scheck entgegen nimmt.

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