Foto: (wm/rie)

Dorsch-Pokal für Michael Stiller

19. Juni 2016

„Dorschflüsterer“ holen sich den Störtebeker-Cup bei der Fahrt der Aller-Weser-Hochseeangler

Zehn Stunden Angelfahrt auf der Ostsee bei bestem Wetter und jede Chance auf einen dicken Dorsch, das bot der Verein „Aller-Weser-Hochseeeangler“ (AWH) aus Verden seinen Gästen. Erstmals wurde das traditionelle Störtebeker-Angeln mit dem Angelkutter MS Blauort aus Laboe in den Gewässern südlich der dänischen Insel Aerö durchgeführt.

Eigentlich gibt es auch dort recht gute Dorschgründe, und gerade bei den herrschenden Winden aus südlicher Richtung hatte Kapitän Egbert Jasper ergiebige Schwärme erwartet. Doch so richtig klappte es an diesem Tag nicht. Auch in unterschiedlichen Wassertiefen waren nicht immer Fische zum Beißen bereit. Zwar fing es gut an, beim ersten Stopp kamen gleich 15 Dorsche über die Reling, aber nachher wurde es weniger.

Von den 39 Teilnehmern aus 13 norddeutschen Angelvereinen bzw. -gruppen blieben 14 ganz ohne Fisch. Immerhin wurden 50 Dorsche und drei Wittlinge gefangen. Der Größte brachte eine Länge von 81 Zentimeter auf die Messlatte. Sein Fänger Michael Stiller von der gleichnamigen Anglergruppe aus Thedinghausen bekam dafür den Dorsch-Pokal.

Den Störtebeker-Pokal holten die „Dorschflüsterer“ aus Hamburg (Stanislav Schmidt, Hendrik Schole, Kay Aude). Die SG Stern von Mercedes Bremen (Peter Schiele, Andreas Badur, Dennis Kussauer) kam auf den zweiten Platz, gefolgt vom SFV Ammerland (Frank Otte, Thomas Gertje, Dietmar Schliep) und den „Sportfreunden Stiller“ Thedinghausen (Michael Stiller, Heiko Seekamp, Thomas Bosselmann). Erfolgreichster Angler war Florian Mill von „Fischermanns Partner“ aus Kiel. Der Spezi-Fisch-Pokal ging für den größten Wittling an Andreas Badur. Die AWH-Mannschaft (Florian Schmidt, Maik Scharnhusen, Werner Heinsch) hielt sich als gastgebender Verein zurück.

(wm/rie)

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