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Das Blut wird knapp – sind Sie schon Blutspender?

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Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat dringend zur Blutspende aufgerufen.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, hohe Temperaturen, Ferien sowie ein hohes Reiseaufkommen sorgen laut DRK seit Wochen für eine rückläufige Spendenbereitschaft und mittlerweile für eine bundesweit kritische Versorgungslage. Zugleich würden Operationen und Behandlungen nachgeholt, die während der Hochphase der Pandemie verschoben wurden.

Jeder dritte Bundesbürger ist laut Rotem Kreuz statistisch gesehen mindestens einmal in seinem Leben auf ein Blutprodukt angewiesen. Zur Blutspende gingen aber lediglich 3,5 Prozent der Menschen in Deutschland.
Bei der Werbekampagne „//missing-type-erst wenn´s fehlt, fällt´s auf“ geht es darum, neue Spender für eine erste Blutspende zu begeistern, um dann als Lebensretter kontinuierlich aktiv zu bleiben. Als prominente Botschafter machen sich Schlagerstar Vanessa Mai und Fußballprofi Leon Goretzka für Blutspenden stark und wollen mehr Menschen zum Mitmachen motivieren.
Nach einer Studie des Versicherungsunternehmens Clark in Zusammenarbeit mit YouGov hat jeder fünfte Mensch in Deutschland bereits Blut gespendet (20 Prozent), doch nur sechs Prozent täten dies regelmäßig. Einer der wichtigsten Gründe für das Spenden von Blut sei dabei der Wunsch, der Allgemeinheit zu helfen (48) oder Organisationen, wie die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei, zu unterstützen (28 Prozent). Finanzielle Anreize spielen nur für 18 Prozent eine Rolle.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“15164″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich habe lediglich dreimal Blut gespendet. Ich habe es einfach nicht öfters verfolgt. Es war für mich nie ein Thema, da ich davon ausging, dass genug Leute zum Blut spenden gehen. Gutscheine und Give-aways würden einige motivieren, Blut zu spenden. Doch bei der Impfaktion wurde damit auch gelockt. Ich bezweifle, ob sich dadurch mehr haben breitschlagen lassen. Vielleicht sind Aufrufe in den Medien nötig, dass Blutkonserven gebraucht werden. Neulich wurde ich nach meiner Blutgruppe gefragt, daher werde ich wohl mal wieder zum Blut spenden gehen. Bei der Bundeswehr gab es dafür einen Tag Sonderurlaub – Björn Lorenz aus Rahden[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“15166″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich war im Gesundheitswesen tätig. Da lag es nahe, zur Blutspende zu gehen. Doch ich habe es nie geschafft. Es war wohl ein Zeitfaktor, der Beruf, drei Kinder, der Haushalt und der Garten, da blieb einfach keine Zeit. Doch wenn man selbst mal in der Lage ist und Blut benötigt, sieht man das bestimmt anders. Positive Reklame wäre gut, um Ängste abzubauen und den Leuten über die Hemmschwelle zu helfen. Es hat wohl eine gewisse Trägheit in unserer Wohlstandsgesellschaft eingesetzt, dass es jetzt weniger Spender gibt. Auslöser bei hohem Spendenaufkommen sind leider immer Katastrophen – Gisela Kinert aus Düshorn[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“15167″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich gehe regelmäßig, weil ich fast meine Tochter bei der Geburt verloren hätte. Wenn ich damals keine Blutkonserve erhalten hätte, wäre ich heute nicht mehr hier. Ich war schon vorher Blutspenderin, aber das Erlebnis hat mich noch einmal bestärkt. Ich versuche auch, alle möglichen Leute zu motivieren und mitzunehmen. Meine Kinder gehen zum Beispiel regelmäßig zum Blut spenden. Es wird manchmal zu wenig Werbung dafür betrieben, und es könnte im Ort auch öfter Spendertermine geben. Es bedarf keine Give-aways oder Belohnung, sondern sollte selbstverständlich sein. Jeder kann mal in die Situation kommen und Blut benötigen. Ein kleiner Imbiss reicht, und das ist schon fast zu viel. Man muss davon nicht profitieren – Tanja Alm und Daniela Piorek aus Benefeld[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“15163″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich bin seit vielen Jahren Blutspender, gehe aber nicht regelmäßig hin. Ich habe spät angefangen, weil ich Angst vor Nadeln habe. Man weiß, dass Blut gebraucht wird. Daher bin ich dann mit meiner Tochter zusammen zum Blutspenden gewesen. Da habe ich festgestellt, dass es gar nicht so schlimm ist. Es ist zwar unangenehm, aber man übersteht es. Die Damen und Herren vom DRK-Team geben sich immer große Mühe. Mein Schwiegersohn war in Hamburg zur Blutspende und hat dafür Geld bekommen. Hier gibt es außer einem Imbiss nichts dafür. Das Spenden sollte bei Jubilaren mehr belohnt werden, das motiviert vielleicht andere. Mir selbst ist es egal, weil es für einen guten Zweck ist. Aber viele denken anders. Eine Motivation für Jüngere wären vielleicht Kino-Gutscheine – Birgit Ihnatiuk aus Dorfmark[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“15165″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Blutspende muss sein. Ich bin leider noch nicht dabei, weil ich Angst vor Spritzen habe. Man muss sich einfach mal überwinden, doch das habe ich noch nicht geschafft. Ein Anreiz wäre Aufklärung dahingehend, dass das Blut dringend benötigt wird und jeder helfen kann. Meine Frau ist Dauerblutspenderin, aber sie konnte mich noch nicht dazu überreden. Die Ortsvereine sollen das Geld dafür ruhig bekommen. Sie brauche es, und es wäre in Ordnung, wenn die Ehrenamtlichen eine kleine Entschädigung für ihren Einsatz erhalten. Ich bin jetzt auch wieder aufgerüttelt und werde wohl demnächst mal Blut spenden gehen – Frank Hollemann aus Ahlden[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“15169″ img_size=“large“ alignment=“center“ style=“vc_box_border“][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Ich habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Da ich einen Gendefekt habe und Medikamente nehme, denke ich, dass sie mein Blut nicht verwenden können. Sonst wäre ich wohl dabei. Es sollte mehr Werbung für das Blut spenden gemacht werden. Auch müssten die potenziellen Spender besser aufgeklärt werden. Wenn man anderen hilft, sollte man kein Präsent erwarten. Es sollte ehrenamtlich bleiben. Es ist zwar nicht in Ordnung, dass das DRK damit so viel verdient, doch es ist Ehrensache, anderen zu helfen. Mir selbst wird durch meine Krankheit oft Blut abgenommen, und es ist gar nicht so schlimm – Tim Rosemeier aus Geestland[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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